Kleine Zauberei am Limes
Ihr findet hier – sucht kann man ja nicht schreiben, weil Ihr ihn schon von weitem seht – einen Nano!
Wem das zu einfach ist, der soll den Cache halt links liegen lassen. Ist auch mehr als Gag gedacht und eine kleine Spielerei, die ursprünglich an einem großen Wegweiserständer auf einer Verkehrsinsel einer stark reflektierten Straßenkreuzung montiert werden sollte.
Dementsprechend braucht Ihr hier also auch weder einen römischen, noch altgermanischen Zauberspruch ;-)
Denn wer nun im Team anreist und als einziger das Listing gelesen hat (liest das überhaupt jemand?), kann hier – sofern er will – vor den anderen einen auf großen Magier oder Zauberer machen.
Mit dem richtigen Kniff – äh Griff – und einem passenden Zauberspruch auf den Lippen wechselt der Nano seine Farbe von Rot in Hellgrün.
… und Ihr könnt problemlos loggen.
Doch bitte geht sorgsam mit dem Cache um, damit er lange erhalten bleibt. Danke!
Es muss weder etwas abgeschraubt, noch sonst wie demontiert oder gar Gewalt angewendet werden. KEINE Werkzeuge !!!
Auch verbiegt die Stange nicht, sonst ist der Cache irreparabel zerstört!
…. und bitte später keine spoilernden Hinweise im Online-Log. Danke ;-)
Bitte Stift mitbringen.
- Viel Spaß!
Die Drei Pilgermuscheln
Zum Limes
Als Limes bezeichnet man die von den Römern angelegten Grenzwälle oder militärischen Grenzsicherungssysteme. Auf dem europäischen Festland endete hier am Obergermanisch-Raetischen Limes, dem mit rund 550 Kilometern längsten Bauwerk des Kontinents, einst das Römische Reich. Er war Befestigung und Wirtschaftsgrenze zugleich. Römer und Germanen pflegten hier enge Kontakte.
Auf 1400 Metern Länge durchzieht ein Teilstück des Limes, schnurgerade von Nord nach Süd, auch den Großauheimer Wald. In seinem letzten Ausbau um 200 n. Chr. bestand der Limes hier von innen nach außen aus einem Postenweg, Wall, Graben und Palisaden (Pfahlzaun).
Hinter der Grenzbefestigung standen in Sichtverbindung zueinander Wachtürme. Deren vier bis fünf Mann starke Besatzungen konnten bei einem feindlichen Grenzübertritt Signale an die nächsten Kastelle (römische Militärlager) weiterleiten, um von dort Truppen zur Abwehr anzufordern.
Der Obergermanisch-Raetische Limes ist ein schützenwertes Bodendenkmal und seit 2005 Weltkulturerbe der UNESCO. Der Wall ist auch heute, an der Stelle wo er die Bundesstraße kreuzt, z.T. noch erkennbar und dient hier als Wanderweg.
Weitere Infos findet man auf der Vorderseite des Schildes.