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Sankt Nikola Traditional Cache

This cache has been archived.

leinaD.A.R.K.: Archivierung per Ende August

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Hidden : 6/1/2016
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein geschichtsträchtiges Kirchlein am Granatz-Weg.


Filialkirche zum heiligen Nikolaus

 

Die Filialkirche stammt aus der Zeit 12./13. Jahrhundert und wurde ursprünglich im gotischen Stil errichtet. Bedingt durch ihre Lage – genau an der ehemaligen Grenze zwischen Österreich und Bayern – erfuhr dieses Kirchlein eine sehr wechselvolle und teils bewegte Geschichte.

In den Wirren des dreißigjährigen Kriegs hatte 1620 Kaiser Ferdinand II das Land ob der Enns seinem Verbündeten Maximilian I von Bayern als Kriegsentschädigung verpfändet. Als dieser am 03. Juli 1620 mit seinen Truppen einmarschierte, widersetzten sich die Bauern und verwendeten die Glocken von St. Nikola zum Sturmläuten. Daraufhin zerstörten die bayrischen Truppen – neben 118 anderen Gebäuden – das Kirchlein zur Gänze, nur die Grundmauern blieben stehen.

 

Jahrzehnte lang blieb Sankt Nikola eine Ruine. Erst 1701 begann ein Wiederaufbau mit großer Mithilfe und Spendenfreudigkeit der Bevölkerung. Somit konnte die Kirche bereits 1702 wieder neu geweiht werden. Sie wurde allerdings um 6m kürzer gebaut und anstelle des Turms verwendete man Dachreiter.

Erst 1729 konnten wieder zwei Glocken angeschafft werden, die die Weltkriege jedoch nicht überdauerten.

1799 waren größere Erhaltungsarbeiten am Bauwerk nötig und 1862 wurde das Gotteshaus um 1.400 Gulden vollständig restauriert, welche wieder zum Großteil von der Bevölkerung aufgebracht wurden.

 

1889 und 1906 wurden weitere Sanierungsschritte gesetzt. Mit den beiden Weltkriegen und dem allgemeinem Wiederaufbau schien die Filialkirche vergessen, lediglich 1949 kam wieder eine Glocke nach Sankt Nikola. Dennoch war die Filialkirche dem langsamen, aber sicheren Verfall preisgegeben. Doch schon wie früher fand es wieder Freunde und Gönner, so wurde 1973 ein Arbeitsausschuss gegründet, der die Restaurierung des Kirchleins übernahm. 1979 wurde sie dann von Grund auf saniert.

 

Die Kirche ist einschiffig und 3-jochig, das Joch gegen Westen hin ist verbreitert. Der Hochaltar wurde 1700 geschaffen, das Altarbild des Heiligen Nikolaus ist aus dem Jahre 1862 und es säumen der Heilige Wolfgang und Maria Magdalena mit dem Heiligen Severin. Am Aufsatz sind Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist dargestellt, an den beiden Seitentüren Petrus und Paulus.

 

Der Stuckrahmen stammt aus der Zeit um 1600, die Kanzel aus 1700 und die Kreuzwegbilder aus dem Jahre 1845.

 

Vor der Kirche befindet sich ein mächtiger Bock aus Quarzit-Konglomerat – bei uns „Wildlingstein“ oder „Limberiga Wüdling“ (von Limberg abgeleitet) genannt. Es ist überliefert, dass dieser Stein früher als Augenbründl diente.

Die Filialkirche St. Nikola befindet sich auf Dorfer Gemeindegebiet, gehört aber offiziell zur Pfarre Pram. Alljährlich am 06. Dezember wird hier ein Sonderpostamt eingerichtet. 

 

 

Nun zum Cache: Achtung vor Muggles - daher die Schwierigkeitsbewertung. Bei korrektem Vorgehen findet man ein Plätzchen, welches keinen Einblick aus einem der Hausfenster gewährt.

Additional Hints (Decrypt)

Ohkhf frzcreiveraf (yng.), üore qvr Jvrfr ibetrura - nz Nhtraoeüaqy ibeorv.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)