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Radaralarm über Halle Mystery Cache

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Verderbär: Da sich die die 0-Meter-Treffer im Checker mehren, die Finalkoordinaten demzufolge also einfach weitergegeben werden, ist hier Schluss.

Ihr müsst nicht mehr los. Hier ist nichts mehr.

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Hidden : 7/4/2016
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Flughafen Leipzig/Halle, 10. August 2015



Dirk Schepinski saß müde und schwitzend im Tower hoch über dem Rollfeld und hatte Mühe, sich auf die Radarbildschirme direkt vor ihm zu konzentrieren. Im Hintergrund klapperten zwei Haustechniker beim Versuch, die Klimaanlage zu reparieren, mit allerlei Gerätschaften herum. Ausgerechnet heute, an einem der bisher heißesten Tage des Jahres mit knapp 30°C, musste dieses verflixte Ding seinen Geist aufgeben! Entsprechend stickig war die Luft jetzt um 13:23 Uhr hier oben in der Flugverkehrskontrolle. Der Schweiß lief Dirk in Strömen bis in die weißen Sportsocken und schließlich weiter in die Sandalen.
Zu allem Überfluss war er wieder mal alleine in der Kanzel und musste über den gesamten Flugverkehr die Übersicht bewahren. Paul war gerade in seiner 30-minütigen Mittagspause und Ersatz gab es nicht. "Personelle Engpässe durch Krankmeldungen", wie die Chefetage das der Presse verkaufte. Als wäre das nicht schon längst die Regel! Er sehnte sich nach dem noch fernen Feierabend...

2.1

Plötzlich ertönte ein schriller Alarmton und auf dem Radar erschien ein aufgeregt blinkender Punkt. Ein Flugzeug, keine 25 Kilometer mehr entfernt aus Richtung Halle kommend und mit direktem Kurs auf die Nordbahn! Dirk fluchte. Wo zum Teufel kam das plötzlich her?! Der Flugplan für heute sah keine Landung eines Fluges für diese Uhrzeit vor, zumal der Pilot bei dieser geringen Distanz schon längst in Kontakt mit dem Tower hätte stehen müssen. Hektisch griff Dirk zum Mikrofon und funkte das unbekannte Flugzeug an. Außer einigem Knacken und Rauschen keine Antwort. Stattdessen tauchte ein weiterer, wesentlich kleinerer Punkt auf dem Radar auf, der sich in einem großen Bogen vom ersten entfernte und plötzlich verschwand. Keine 10 Sekunden später ortete das Radar auch das Flugzeug nicht mehr. Fassungslos starrte Dirk auf den Bildschirm, rieb sich die schweren Augen, schaute wieder hin. Nichts, keine Anzeige mehr. Eine Hand krachte auf seine Schulter und riss ihn aus der Bewegungslosigkeit. "Na Dörki, alles Roger in Kambodscha?" fragte Paul. "Jaja... alles klärchen..." stammelte Dirk zurück.


Der Vorfall vom 10.08.2015 hatte Dirk einfach nicht losgelassen. Er konnte sich nicht vorstellen, dass er sich das alles nur eingebildet haben sollte. Trotz strikten Verbots hatte er darum die Radaraufzeichnungen jenes Tages aus dem Tower mitgehen lassen, um sie auszuwerten. Und tatsächlich fand er in den Daten des Radars und nach Sichtung unzähliger Satellitenbilder die Bestätigung: das Flugzeug war wirklich da gewesen und er konnte sogar dessen letzte gesicherte Position bestimmen! Außerdem hatte es ganz offensichtlich etwas abgeworfen. Was auch immer das war: anhand der letzten bekannten Koordinaten des Flugzeugs, der Flugbahn des unbekannten Gegenstandes und den Geschwindigkeiten der beiden Objekte musste sich doch der Absturzort ermitteln lassen. Natürlich gab es bei seinen Berechnungen die Erdkrümmung zu beachten, außerdem den Luftwiderstand, die Fliehkräfte und und und. Dirk verbrachte zahlreiche schlaflose Nächte, schrieb massenhaft Zettel mit Formeln, Berechnungen und Skizzen voll und schließlich wusste er, wo er nach dem Objekt suchen musste. Ihr auch?



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