Prinzipiell könnt ihr natürlich mit dem Fahrrad anreisen, jedoch ist das Radfahren im gesamten Botanischen Garten strengstens verboten. Der Botanische Garten wird sogar videoüberwacht. Also bitte stellt euer Rad am Eingang ab oder schiebt es!
Der Forstbotanische Garten Hann. Mündens wurde 1868 gegründet und ist ein Kleinod aus früherer Zeit, in der Hann. Münden die Forstliche Fakultät beherbergte (1868 bis 1970). Heute besitzt er in verkleinerter Form noch über 700 Bäume und Sträucher und steht als Naturdenkmal unter besonderem Schutz.
Dieses einzigartige Naturdenkmal beheimatet zahlreiche Raritäten aus aller Welt.
Seit dem Jahr 2005 gehört er zum Niedersächsischen Forstamt Hann. Mündens. Viele Sträucher und Pflanzen verwandeln den Garten gerade im Frühjahr in eine blühende Oase und laden so Gäste und auch Bürger der Stadt zum Bestaunen und Verweilen ein. Der Forstbotanische Garten ist täglich geöffnet.
Seit 2015 ist der forstbotanische Garten auch der Sitz der Geschäftsstelle des Naturparks Münden. Dazu wurde das ehemalige Gärtnerhaus renoviert und um einen modernen Anbau aus Buchen-Thermoholz erweitert. Dieser bietet zusätzlichen Platz für einen Besprechungsraum und das Büro der Revierförsterei.
Sowohl beim Bau des Hauses, als auch bei der Inneneinrichtung wurde auf die Nachhaltigkeit geachtet: Die Buchen stammen aus den Wäldern des Nds. Forstamtes Münden und wurden regional in den Göttinger Werkstätten, einer Einrichtung zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit geistigen oder seelischen Behinderungen, verarbeitet.
Der Feldahorn (Acer campestre), auch Maßholder genannt, ist einePflanzenart aus der Gattung der Ahorne (Acer) in der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). In botanischen Fachpublikationen wird im Deutschen auch die Bindestrichschreibweise Feld-Ahornverwendet. Der volkstümliche Name Maßholder leitet sich von der früheren Verwendung der Pflanze als Speisebaum ab, Holder bezieht sich auf den holunderartigen Wuchs. Die Blätter wurden wie Sauerkraut gegessen und auch als Viehfutter benutzt.
Der Feldahorn war der Baum des Jahres 2015 in Deutschland.[1]
Verbreitung
Der Feldahorn besitzt von allen Ahornarten das größte Verbreitungsgebiet, mit Schwerpunkt in der gemäßigten Zone. Fast überall in Europa (in Skandinavien nur im äußersten Süden), Westasien und Nordwestafrika ist der wärmeliebende Baum zu finden, im Mittelmeerraum ist er auf die höheren Lagen beschränkt. In Mitteleuropa ist er von der Ebene bis ins Hügelland weit verbreitet, selten im Gebirge. In den Nordalpen erreicht er die 800-Metergrenze. Er wird wegen seiner geringen Wuchshöhe im Wald wenig angepflanzt, oft dagegen in Parks und Gärten als freistehender Zierbaum oder als Hecke.
Im Auftrag der deutschen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)wurden im Rahmen des Projekts Erfassung und Dokumentation genetischer Ressourcen seltener Baumarten in Deutschland in den Jahren von 2010 bis 2013 die Vorkommen von zehn seltenen heimischen Baumarten in den deutschen Wäldernermittelt. Vom Feldahorn wurden dabei in Deutschland rund 600.000 Bäume erfasst. Die meisten Feldahorne wachsen mit 400.000 Exemplaren in Bayern, gefolgt vonMecklenburg-Vorpommern mit 80.000 Exemplaren und Thüringen mit 70.000 Exemplaren.[4]
Quelle: Wikipedia