1226 wurde hier vom damaligen Grafen von Waldeck mit Unterstützung der Grafen von Everstein die Stadt Landsberg gegründet. Sie diente der Absicherung der Herrschaftsrechte der Grafen von Waldeck. Auf das selbe Gebiet erhoben auch die Thüringer Landgrafen Anspruch.
Im Spätherbst 1231 wurde die Stad vom damaligen Thüringer Landgrafen zerstört. Die meisten der 120 bis 150 Einwohner, die aus den umliegenden Dörfern Ehringen, Viesebeck und Isekenhagen (heute noch Flurbezeichnung Ischenhagen) stammten, wurden in die Siedlunge Biefangen (heute Wüstung zwischen Gasterfeld und Landau) umgesiedelt. Diese wurde später wieder aufgegeben und die Einwohner wurden in Landau aufgenommen.
Die Stadtanlage umfasste eine Fläche von ca. 440 x 220 m. Diese wurde von einem etwa 1,1 km langen Wall mit Graben, teilweise sogar einer Doppelwallanlage umgeben. Drei Tore (Ehringer Tor, Elmarshäuser Tor und Viesebecker Tor) führten in die Stadt. 48 Gebäude konnten nachgewiesen werden. Hinweise auf die Grundmauern des Chorraumes einer Kirche sind vorhanden.
Fragmente des Stadtsiegels sowie weitere Funde können im Regionalmuseum Wolfhager Land bewundert werden.
Solltet ihr mit Kinderwagen losziehen wollen, sollte der geländetauglich sein. Sollte allerdings trotzdem bei weiterer Erkundung der Wüstung recht beschwerlich mit werden. Wildwuchs allerortens. Die Stadtwüstung könnte eventuell im Frühjahr und Herbst eher begehbar sein.
Am Startpunkt des Caches nehmt ihr bitte eine Peilung vor (199 m / 133°).