Der Name "Techentin" kommt aus dem slawischen "teche" für Trost. Also würde "Techentin" so viel bedeuten wie "Ort des Trostes". Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahr 1219 in der Gründungsurkunde des Klosters Sonnenkamp. Während der Reformation erfolgten 1557 auch in Techentin Kirchenvisitationen. 1566 ist zu hören, dass ein Goldberger Amtmann aus der Techentiner Kirche eine Glocke holen ließ, um aus derselben für das Goldberger Rathaus ein Uhrblatt nebst Zeiger herstellen zu lassen.
Seit 2001 gibt es den Förderverein Dorfkiche Technetin e.V., welcher dazu beigetragen hat, dass die restaurierte Felsensteinkirche aus dem 13. Jahrhundert für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt werden kann. Heute zählt Techentin ungefähr 240 Einwohner. Sie sind gespannt, wie viele Interessierte sich auf den Weg machen, um den kopflosen Nachbarn der Dorfkirche zu finden.
Zur Suche auf dem Kirchengelände dürft ihr das Eingangstor öffnen (es ist locker mit einer Kette verschlossen). Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr, also passt auf euch auf, denn die Evangelische Kirchengemeinde übernimmt keine Haftung. Bitte sucht nicht in der Mauer, diese kann leicht beschädigt werden und verlasst das Gelände so, wie ihr es vorgefunden habt.
Bei Interesse kann die Dorfkirche auch von innen besichtigt werden. Der Schlüssel kann in der Autowerkstatt Paarmann erbeten werden.