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Greizer Stolpersteine Multi-Cache

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Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

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Hidden : 9/17/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Dieser Multicache zum größten dezentralen Mahnmal der Welt führt dich durch 3 Stationen + Finale einmal quer durch Greiz.

Ziel sind an jeder Station die hier verlegten Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig. Seit 1992 verlegt er im Rahmen eines Kunstprojekts für Europa kleine Gedenktafeln. Diese kleinen Messingtafeln mit der Bemaßung 96x96 mm wurden und werden vor Wohnhäusern verlegt, in denen Opfer des Nationalregimes vor Ihrer Deportation oder Ermordung gewohnt haben.

Inzwischen gibt es über 56000 verlegte Stolpersteine (Stand Dez. 2015) in über 19 verschiedenen europäischen Ländern. Dadurch ist dieses Kunstprojekt das größte dezentrale Mahnmal der Welt.

Ein Grund mehr auch dich einmal an Orte in Greiz zu führen an denen solche Steine verlegt sind.

Station 1: begib dich zu den angegebenen Koordinaten

Hier wohnte Julie Popper. Geboren wurde sie im Jahr 1A66 in Wien. Sie zog zusammen mit ihrem Sohn Leo Popper und dessen Frau Hildgard nach Greiz, da Leo Popper dort Arbeit fand.
Deportiert wurde sie am 20. September über Greiz, Weimar und Leipzig nach Theresienstadt, wo sie am 27. Februar 1943 im Alter von 7B starb.

Station 2: N 50°39.1AB E 012°12.001

Hier wohnte das Ehepaar Kramer. Hans Kramer wurde am 15. September 18CD als Sohn jüdischer Eltern in Greiz geboren. Schon sein Vater war Gesellschafter der Textildruckerei "Franz Müller" die später in "Franz Müller & Kramer" umbenannt wurde. Durch seine 50 Webereien fanden 5000 Menschen einen Arbeitsplatz. Die Kramers waren eine angesehene Familie und zählten zu den wohlhabendsten in Greiz. Er und sein Bruder waren mussten 1938 fliehen. Kramer floh über die Schweiz nach Nizza, wo sie dann in ständiger Angst mit ihren beiden Kindern lebten. Am 03. November 1942 wurden Hans und Hilde in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, in dem sie ums Leben kamen. Sein Bruder wurde in letzter Sekunde noch von dem bereits abfahrbereiten Fahrzeug herunter geholt und überlebte den zweiten Weltkrieg.

Station 3: N 50°38.886 E 012°11.7CD

Dora Flom lebte zuletzt hier in Greiz. Sie wurde am 15. Oktober 19E6 geboren und von ihrer Mutter in Pflege gegeben, bevor sie in die USA auswanderte. Demnach wuchs sie bei ihren Pflegeeltern Martha und Paul Richter in der Pohlitzer Straße und in der Petzoldstraße auf. Anschließend lebte sie 20 Jahre bei ihrer Mutter und kehrte aus unerklärlichen Gründen 1939 nach Deutschland zurück, wo sie in mehreren Vernichtungslagern unteranderem in Ausschwitz und Theresienstadt 194F deportiert wurde. Als sie 1945 in Auschwitz war und des Öfteren dem Tod ins Auge sah wurde sie von der Roten Armee befreit.

Finale N 50° 38.82E E 012° 11.81F

Additional Hints (No hints available.)