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KW Phönix Mumsdorf Traditional Cache

Hidden : 7/1/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Kurzlogs haben hier keine Chance und werden gelöscht!

Es muss kein Roman sein! Doch freut sich der Owner (und auch zukünftige Besucher der Dose) wenn etwas mehr als ein Wort oder ein Smiley in einem Log steht.

 
IKW Phönix Mumsdorf

Ein kurzer Abriss der Geschichte und die technischen Daten.

ACHTUNG! Ab März 2021 neue Koordinaten und neuer Hint.

Mit dem Schornstein begann 1964 der Bau des Kraftwerkes. Ich schaute als Kind mit 12Jahren hinab in das riesige Fundament. Ich konnte noch nicht Wissen das ich hier einmal in der Instandhaltung arbeiten werde, und als Rentner das Ende des KW noch erleben muß.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 6.Mai 1965. Im Dezember 1968 ging das KW in den Dauerbetrieb. 1969 erfolgte die Umbenennung in KW DSF. Ab der Wende dann wieder KW Phönix. Außer der Elektroenergiegewinnung diente das KW zur Erzeugung von Dampf (Prozesswärme) für die Bf. Phönix (GC6JRYM) und Bf. ZIII. Des weiteren wurden wärmetechnisch mehrere Großbetriebe in Meuselwitz, Zipsendorf, Maltitz und Tröglitz versorgt. Auch Teile (Wohnungen und öffentliche Einrichtungen) von Zipsendorf, Meuselwitz, Prößdorf, Falkenhain, Lucka und Mumsdorf erhielten Fernwärme. Der alte Schornstein mit einer Höhe 140m hatte 1996 ausgedient und wurde später zurück gebaut. Um den Umweltrichtlinien gerecht zu werden war eine Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) gebaut wurden (1995-96). Die SO⊃2;-Emmisionen wurden damit um 90% vermindert. Der neue Schornstein hatte eine Höhe von 79m. Aus diesen quoll jetzt nur noch Dampf. Die Kohle kam während der Betriebszeit mittels Kohlezügen aus den Tagebauen Haselbach, Groitzscher Dreieck, Schleenhain und zuletzt (ab 1994) aus Profen. Das Wasser wurde aus dem Restloch Rusendorf und aus Filterbrunnen durch Rohrleitungen zugeführt. Die Asche wurde in das Restloch Rusendorf (GC60GGR) gespült. Am 1.Juli 2013 erfolgte die Abschaltung des KW´s.

Der Rückbau begann im Januar 2014. Mit der Sprengung des Rea-Schornstein am 22.Juni 2016 verschwand das letzte Wahrzeichen der Kohleindustrie in unserer Region. Im Juli 2017 erfolgte die Entlassung aus dem Bergrecht. Große Teile des ehemaligen Kraftwerkgeländes sind jetzt dem Naturschutz vorbehalten und das Betreten ist verboten. Am Wegpunkt 1 (mit Parkmöglichkeit) kann man sich auf 3 Schautafeln über das Kraftwerk und den Naturschutz informieren.

Hier einige Eckwerte:

Die Nennleistung (Kraftwerksleistung) der 4 Generatoren betrug 25000KW.

In den Betriebsjahren von 1968 bis 2013 wurden 25TWh* Elektroenergie erzeugt. *(TeraWattStunden = 25 Mio. MWh)

Verbraucht wurden 46,5 Mio. Tonnen Kohle, was einem Zug von 13000km Länge oder 1,1Mio. Kohlewagen entspricht.

Von 2000 bis zur Abschaltung wurden außerdem 1,1Mio. Tonnen Klärschlamm verbrannt.

Nachtrag: KW = Kraftwerk; IKW = Industriekraftwerk; Bf. = Brikettfabrik.

Bilder: Privat (Owner)

Am 14.9.2017 wurden die Koordinaten zur Lage der Dose und das Listing wegen der geänderten Besitzverhältnisse geändert.

Dieser Elektrodraht ist nicht umsonst da! Vorsicht! Mit etwas Glück könnt ihr hier Wildpferde und wilde Ziegen sehen. Wasserbüffel die es auch gibt werden sich warscheinlich nicht zeigen.

Additional Hints (Decrypt)

Qre Zvggyrer hagra. Riraghryy Ynho ornpugra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)