Die älteste urkundliche Erwähnung der Dorfkirche Küstrinchen ist das Jahr 1299. Sie befindet sich am Nordende des Dorfangers, in der Nähe des Küstrinsees, sie steht etwas erhöht inmitten des Friedhofes. Es handelt sich um einen Putzbau um 1700, aber die Datierung ist nicht ganz sicher. Ein Stein an der Ostwand trägt die Jahreszahl 1750 sowie die Initialen des Georg Dietloff von Arnim und seiner Ehefrau mit Wappen. In der Wetterfahne ist die Jahreszahl 1828 zu sehen, diese ist jetzt in der Kirche aufgestellt. Bis zum Jahre 1975 fanden regelmäßige Gottesdienste in der Kirche statt, ebenso die Beerdigungen auf dem Friedhof, welche danach nach Lychen verlegt wurden. Jetzt verfiel die Kirche und der ungenutzte Friedhof wucherte zu.
Erst im Jahr 2003 begannen langsam wieder Sanierungsarbeiten, um aus einer Ruine ein kleines Schmuckstück zu machen. Jetzt wird die Kirche wieder für Gottesdienste, Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen genutzt, sogar Hochzeiten und auch Filmdreharbeiten fanden schon statt. Auch der Ort Küstrinchen hat somit an Ansehen gewonnen, wobei es nach wie vor ein Ort der Ruhe ist.
Wer nach erfolgreicher Jagd eine kleine Erfrischung braucht, kann im nahe gelegenen Küstrinsee baden gehen. Die Badestelle erreicht man über einen kleinen Pfad nach ca. 300m.