Hier könnte es auch heißen: "Mach mal Pause!" Der Cache liegt direkt am Oder-Neiße-Radweg in der Ortschaft Sonnenberg. Zahlreiche recht kleine Dörfer liegen wie dieses eingebettet in einem Gebiet zwischen Oder und Randow, dessen ursprüngliche Landschaftsformen geprägt sind durch flächenmäßig begrenzte Sand- oder Lehmkuppen, die sich aus einem Netz von Sumpf- und Bruchniederungen oder Bachläufen (das heutige Grünland) herausheben. Der Mangel an Ackerfläche hemmte das Wachstum. Die Grenzziehung im Ergebnis des Zweiten Weltkriegs schnitt die Ortschaften außerdem vom urbanen Großraum Stettin ab. Heute spielen Abwanderung und Überalterung eine Rolle, aber auch die Integration neuer Bewohner und das Zusammenleben im Grenzgebiet.
Wenige Schritte von hier liegt die Kirche auf einem Hügel, der Sonnenberg vielleicht den Namen gab. Wie ihre Geschwister in der Nachbarschaft stammt sie aus der Gründungszeit des Ortes in der heutigen Form (Kolonisierung im 13./14.Jhd.). Eine von außen sichtbare Besonderheit stellt das für Kirchen dieser Größe relativ flache Dach dar; beim Wiederaufbau im 18.Jhd. hat man hier wohl ein schon vorhandenes Scheunendach aufgesetzt, das in seinen Proportionen heute vergleichsweise ungewöhnlich wirkt. Zuletzt konnte 2012 der Kirchturm saniert werden; die Innenrestaurierung folgte 2016.
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Zum Cache: Hier wartet nix Ungewöhnliches. Vorsicht vor Muggeln, auch vor durchreisenden. Seid bitte vorsichtig beim Zurücklegen: Man muß die Dose nicht sehen, aber erreichen können! Wenn sie Euch zu weit wegrutscht, angelt sie möglichst bitte selber hervor. Happy Caching!