Im Jahre 1935 formulierte der österreichische Physiker Erwin Schrödinger ein Gedankenexperiment, was als Schrödingers Katze bekannt wurde. Dabei übertrug Schrödinger die Quantenmechanik (Quantenmechanik = eine physikalische Theorie zur Beschreibung der Materie, ihrer Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten) auf unsere "makroskopische" Welt.
Was Schrödinger mit seiner virtuellen Katze gemacht hat, können Geocacher natürlich auch!
Also: Ein Geocacher legt einen neuen Cache. Leider regnet es ein wenig. Bevor der Cacher die Dose endgültig platziert, schaut er nochmal kurz hinein, ob auch wirklich das richtige Logbuch in der Dose ist. Und dabei gelangt auch etwas Regen in die Dose, so dass etwas Wasser darin ist, als der Cacher Dose verschließt und damit zu einem in sich abgeschlossenen System macht.
Stellt sich jetzt die Frage: ist das Logbuch nass? Von außen kann man dies leider nicht feststellen, die Dose mit Logbuch und Wasser ist ja ein in sich geschlossenen System. Nach Schrödinger befindet das Logbuch sich jetzt in einem Zustand der Überlagerung, d.h. das Logbuch könnte gleichzeitig nass und trocken sein. Klingt in der Tat komisch, wäre aber nach den Regeln der Quantenphysik möglich. Der Zustand nennt sich Superposition
So weit, so gut. Und hoffentlich ist alles klar?!? Falls nicht - oben im Listing ist der Wikipedia-Artikel zu "Schrödingers Katze" verlinkt.
Es gilt jetzt nämlich, eine Frage zu beantworten, damit du die Finalkoordinaten für diesen Cache (hoffentlich...) bekommst.
Zum Cache:
Der Cache ist uneingeschränkt wintertauglich.
Die Dose kann bis auf die letzten ca. 20 m auf mit dem Kinderwagen erreicht werden.
In dem Gebiet, wo der Cache liegt, herrscht Jagdbetrieb, also den Cache bitte nur bei Tageslicht besuchen.
In der Dose ist kein Stift, also bitte einen eigene mitbringen.