
Das Schnabeltier (Platypus) ist wohl eines der außergewöhnlichsten Tiere der Welt. Es existiert nur noch eine einzige lebende Art der Schnabeltiere, die ausschließlich in Australien beheimatet ist. Das eierlegende Säugetier gehört wie der Ameisenigel (Echidna) zu den Kloakentieren, die ihren Namen von der gemeinsamen Öffnung (Kloake) für Ausscheidungs- und Geschlechtsorgane haben.
Das Platypus besitzt einen flachen stromlinienförmigen Körper, der an einen Biber erinnert. Der Körper und der platte Schwanz sind mit einem bräunlichen Fell überzogen, das wasserabweisend ist. Vordere wie hintere Füße haben Schwimmhäute, die mit denen einer Ente zu vergleichen sind. Der Körper ist zwischen 30 und 40 cm, der Schwanz zwischen 10 und 15 cm lang. Schnabeltiere werden zwischen 0,5 und 2,5 kg schwer. Männliche Tiere sind gegenüber den Weibchen etwa um ein Drittel größer. Das Platypus besitzt einen biegsamen Schnabel, der einem Entenschnabel ähnlich sieht.
Sie haben eine sehr niedrige Körpertemperatur von nur 32 Grad Celsius. Eine Besonderheit sind die Giftsporne der Männchen, die sich an den Hinterbeinen befinden. Sie scheiden ein Gift aus, das nur während der Paarungszeit produziert wird. Die Paarungszeit der Schnabeltiere ist von Juli bis Oktober. Nach der Befruchtung legt das Weibchen nach 12 bis 14 Tagen, seine Eier in einen eigens dafür angelegten Erdbau ab. Die in der Regel drei abgelegten Eier werden ca. 10 Tage bebrütet. Die geschlüpften Jungtiere werden gesäugt und verlassen nach etwa fünf Monaten den Bau. Nach etwa zwei Jahren sind sie schließlich geschlechtsreif und werden schätzungsweise fünf bis acht Jahre alt.
Schnabeltiere kommen im Osten und Südosten Australiens und auf Tasmanien vor. Sie leben in sauberen stehenden oder fließenden Süßgewässern. Sie sind Einzelgänger und in der Nacht aktiv. Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen sie im Wasser, oder in einem von mehreren Bauen. Das Platypus kann hervorragend schwimmen und tauchen, aber auch an Land bewegen sie sich geschickt und schnell fort.
Schnabeltiere sind Fleischfresser und ernähren sich hauptsächlich von Insektenlarven, Würmern und Krabben. Die Beute wird unterwasser, mit Hilfe von hochentwickelten Rezeptoren am Schnabel gejagd. Gefangene Beute wird in Backentaschen verstaut und an der Oberfläche gefressen. Zu ihren natürlichen Feinden zählen große Greifvögel, Pythons, Warane, Rotfüchse sowie der Murray-Dorsch (Barschart, die bis zu 1,80 Meter lang werden kann).
Nun zum Cache;
Ein Platypus hat sich in die Rostocker Heide verirrt. Wir haben das Tierchen den Dwarsweg langlaufen sehen und später konnten wir Ihn in einem Tümpel in der Ziegenheidenschneise beobachten
. Dort hat es dem Tier so gut gefallen das er sich nun in der Nähe einen kleinen Bau eingerichtet hat und des Nachts wenn alles schläft kehrt er zum Tümpel zurück und geht dort schwimmen und fressen. Bisweilen würde er sich sehr über Besuch freuen aber bitte nicht in der Nacht. Meistens dürfte es vor Ort menschenleer sein aber falls mal nicht dann geniesst ein wenig die herrliche Idylle und wartet.
Durch die Bäume kann es zu Abweichungen bei den Koords kommen, darum der Hint.
Kostenlos parken könnt Ihr am Köhlerhof oder am Jagdschloß Gelbensande
Wir wünschen viel Spass in der Natur