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Die Geschichte vom Geocaching? Mystery Cache

This cache has been archived.

travelwoman: Ich habe leider keine Zeit mehr mich um den Cache zu kümmern und ihn dementsprechend eingeholt.

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Hidden : 7/28/2016
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Geschichten-Rätselcache hat die Kurzlogproblematik als Kontext.

Er ist für phantasievolle Leute, Familien, Pädagogen, oder Leseratten zu empfehlen. Falls ihr nicht weiterkommt, schreibt mir :)

Gliederung:
  1. Info
  2. ♥Geschichte ♥
  3. ☼ ☺Rätsel☼ ☺
  4. Hinweise zum Suchen
  5. __ Kontext zum Cache__

Vielleicht kennt der ein oder andere noch die Geschichte vom Schmunzelsteichen. Hier ist sie neu aufgearbeitet und in Cache Format gebracht.

Zum Tauschen gibt's hier Schmunzelsteine. Also müsst ihr euch einen basteln, bevor ihr einen vor Ort heraus nehmt, um euren hinein zu legen.

Das macht ihr, indem ihr euch einen schönen Stein sucht und diesen kreativ gestaltet.
(bemalen, bekleben,...)
Zuletzt braucht der Stein dann natürlich noch ein schmunzelndes Gesicht :)
Genau wie in der Geschichte eben.

Die Koordinaten im Listing sind fiktiv.
Um die richtigen Koordinaten rauszubekommen, müsst ihr die Geschichte lesen und die Fragen darunter beantworten.

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Die Geschichte vom Schmunzelsteinchen

Die schönen warmen Tage waren schon vorüber und es wurde langsam Herbst.
Die Sonne war schon untergegangen und ich saß in meinem Zimmer vor dem Fenster und schaute nach draußen. Ich war mitten in meiner Testphase.
Deshalb hatte ich noch mehr Hausaufgaben als sonst. Ich wusste gar nicht, wie ich das alles schaffen sollte.
Keiner hatte mehr Zeit um mit mir zu spielen und eigentlich hatte ich ja auch keine Zeit dazu.
Aber die anderen waren sowieso alle besser als ich, und ich fühlte mich so klein und nichtssagend in der Welt.
Mit meiner Nachhilfelehrerin hatte ich so viel gelernt, doch würde das genügen?

Langsam wurde es immer stiller um mich herum. Selbst die Vögel hörten auf zu zwitschern.
Die Luft war den ganzen Tag schon so drückend gewesen.
Ein Gewitter zog auf.
Wie aus dem nichts wurde es ganz windig. Die Wolken ergossen sich auf die Erde.
Es strömte wie aus Eimern.
Der Regen bildete schon kleine Ströme auf der Straße und die Flüsse suchten sich seinen Weg zu dem nächsten Kanalisationsdeckel, indem sie absickerten.
Mit meiner Konzentration auf den Test morgen, war es vorbei.
Es schepperte und kurz darauf folgten die Blitze, die es für einige Sekunden hell wie Tag werden ließen. Ich hatte Angst.

Ich ging zu meinem Vater. Er saß in seinem Büro, Preise für sein neues Projekt vergleichen.
Er bemerkte mich kaum. Ich schloss die Tür etwas lauter.
Er schreckte hoch: „Was gibt’s denn mein Schatz?“
„Ich hab Angst. Der Blitz ist bestimmt gerade irgendwo eingeschlagen.“
„Sollen wir gucken, ob deine Babysitterin Zeit hat? Ich hab gerade wirklich noch unheimlich viel zu
tun. Morgen ist Besprechung“, seine Antwort.
„Nein, schon okay.“
 

Ich ging wieder raus. Wo sollte ich hin? Mama war auf Geschäftsreise. Ich fühlte mich einsam.
Ich stapfte die Treppe runter. Unten vermieteten wir eine kleine Wohnung.
Ein alter Uhrenmacher wohnte darin. Meister Hora war sein Name.
Ich klopfte.
„Mhm?“

Ich trat ein. Er saß auf seinem Schaukelstuhl, seine Nase in ein altes Buch gesteckt.
Ich setzte mich auf den Sessel.

Er guckte auf: „Was kann ich denn für dich tun?“

Und plötzlich schüttete ich ihm mein ganzes Herz aus:
„Ich hab Angst. Morgen schreibe ich einen Test. Und Papa hat keine Zeit und es gewittert und ich versteh die englischen Zeiten nicht richtig und ich saß den ganzen Tag mit meiner Horterzieherin an den anderen Hausaufgaben und außerdem sind die anderen sowieso immer besser als ich; egal, was ich tue; egal, wie viel ich lerne. Es macht keinen Unterschied....“

Er hörte mir aufmerksam zu, ohne mich zu unterbrechen, ohne mir schnell Ratschläge zu geben.
Ich liebte das. Er nahm mich so an, wie ich war.
 
„Jetzt nimm dir doch erstmal ein Plätzchen und beruhige dich.“
Dann setzten wir uns an das Fenster und beobachteten das Treiben draußen.
Wir saßen einfach da. Ich fühlte mich geborgen.

„Weißt du was?“, sagte er nach einiger Zeit.
„Was denn?“
„Mir ist da gerade so eine Erinnerung an eine Geschichte gekommen. Magst du sie hören?“

Und ob….
 
„Vor vielen vielen Jahren, als die Steine noch weicher waren und ganz viele Löcher hatten,
da gab es ganz viele Zwergenmeschen, die in einem geheimnisvollen Dörfchen im Wald lebten.
Sie waren kaum größer als ein Daumen, und lebten in vielen kleinen Hütten.
Es war ein sehr fröhliches Völkchen:
Alle hatten daheim eine eigene Werkstatt. Dort ließen sie ihrer Kreativität freien Lauf und bemalten Steinchen mit ganz bunten Farben und pinselten fröhliche Gesichter darauf. Jedes Loch im Stein bekam manchmal eine andere Farbe.
Immer, wenn sie einander begegneten, oder dem anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie sich solch ein Schmunzelsteinchen.
Das beschenkte Menschlein freute sich dann, weil ihn der Schmunzelstein anschmunzelte.
Es war fröhlich und wusste; der andere mag mich.
So war es immer. Jeder Zwergenmensch schenkte dem anderen ein Schumzelsteinchen und bekam auch eines geschenkt.
Die kostbaren Freuden der Steinchen gingen niemals aus. Sie wurden immer weitergereicht.

In der Nähe der frohen Menschlein, lebte aber ein finsterer Geselle.
Griesgram und Neid waren seine treuen Weggefährten. Er konnte die Fröhlichkeit, das liebevolle Miteinander der kleinen Zwerge nicht nachvollziehen und gönnte auch den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht.
Als nun ein Menschlein durch den Wald marschierte, traf es den finsteren Gesellen und überreichte ihm ein Schmunzelsteinchen, damit er fröhlich sein könne.
Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an, sondern flüsterte dem Menschlein ins Ohr: „Verschenke du nur deine Steinchen an alle und jeden, dann hast du bald keine mehr.“
Das stimmte zwar nicht, weil wenn du gibst, bekommst du dort auch immer etwas zurück,
aber mit den Worten des finsteren Gesellen war Unruhe gestiftet.

Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern in Beuteln festgehalten.
Bald ging jeder seines Weges, ohne nach dem anderen zu sehen; das Lachen verschwand, jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes.
Missmut, Verschlossenheit und Freudlosigkeit-das waren nun die Merkmale eines einst so fröhlichen und liebevollen Völkchens.

Die Steinchen wurden immer mehr vernachlässigt.
Ihre einst so einzigartig aussehenden Löcher füllten sich mit Frust, sie verbitterten und ihre Miene wurde immer härter, bis sie ganz starr war. Wo es früher noch ein Kompliment war zu sagen „Du hast ja ein Herz wie aus Stein“ , so wurde es nun ein Ausdruck von Härte und Verschlossenheit

Die Zwergenmenschen hasteten nur noch von einem Ort zum anderen, auf dem Weg guckte man sich nicht mehr an; keiner schaute mehr nach links und rechts. Die Steine waren schon ganz in Vergessenheit geraten.
Jeder war mit seinem eigenen zu sehr beschäftigt; sie hetzten durch das Leben.
Alle wollten sie besser sein als der andere, aber für eine Gemeinschaft, dafür war keine Zeit mehr.
„Hilf dir selbst und du hast ein gutes Werk getan“, so dachten alle.

Aber irgendwo in uns schlummerte noch die Geschichte von den fröhlichen Menschlein mit den Schmunzelsteinchen.
Ein alter Mann hatte sie von seinem Vater erzählt bekommen, der von seiner Mutter und so wurde die Geschichte immer den Enkeln und Kindern weitergereicht.
Und so habe auch ich die Geschichte gezählt bekommen und an dich jetzt weitergegeben.“

Nachdenklich bedankte ich mich für die Geschichte und ging wieder hoch in mein Zimmer.
Ich hatte früher oft draußen am Fluss Steine gesammelt. Ich kramte meinen halben Schrank um.
Ganz unten fand ich sie dann auch in einem kleinen Beutel, zusammen mit ganz vielen Murmeln.

Schnell waren auch die Malsachen rausgeholt. Ich ließ mich von ihren Maserungen leiten und so wurden die Steine alle fröhlich bemalt und schmunzelten nun einen an.
Den Tag darauf fand ich noch etwas Ton und Fimo im Schrank und bastelte daraus auch lachende Gesichter.

In den nächsten Wochen verschenkte ich die schmunzelnden Steinchen an meine Freunde und Klassenkameraden.
Am Anfang wurde ich noch belächelt und sie nannten mich eine „nette Spinnerin, die zu viel Zeit hat“
Aber einigen gefiel die Idee auch. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie diese nur in der Tasche berührten.
Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken von Schmunzelsteinchen auch die Fröhlichkeit, das Lachen, die Liebe und viel Mut gegenseitig zurück schenkten
.

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21.07.2016

Heute war ich mit meinen Kindern im Wald spazieren.
Nach einer Weile brachte mir meine Tochter einen löchrigen Stein und ich musste sofort an meine Kindheit zurück denken, als mir diese Geschichte erzählt wurde.
Ist dieser Stein ein Fundstück aus alter Zeit? Beweist er die Echtheit der Geschichte?
Wir machten uns auf die Suche und fanden sogar einige Schmunzelsteine!

Um die Geschichte und ihre Botschaft im Bezug auf Geocaching wieder zum Leben zu erwecken, veröffentliche ich sie nun hier.

Damit kein Unwissender die wertvollen Schmunzelsteine findet und sie verloren gehen, gebe ich euch ein kleines Rätsel auf, damit ihr auf diesen Weg auch die Tradition des Völkchens erleben könnt und einen Ort habt, um eure Steine zu tauschen.
 

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Hier nun das Rätsel um die Koordinaten herauszufinden:
 

1) Was tat mein Vater damals, als ich in sein Büro kam?

- Er verglich Preise für sein neues Projekt=SI
- Er redete mit meiner Mutter=AM
- Er kümmerte sich um Rechnungen=ST

2)Wie reagierte Meister Hora auf meinen überraschenden Besuch?

- er spielte am Handy=CH
- er gab mir Ratschläge=TZ
- er hörte zu=AE

3) Von welchem Volk handelt die Geschichte?

- von den Schmunzelsteinen=HA
- von Zwergenmeschen=KO
- von Däumlingen=UM

4) Wer waren die Weggefährten des finsteren Gesellen?

- Unhöflichkeit und Missmut=LU
- Rücksichtslosigkeit und Feudlosigkeit=RA
- Grieskram und Neid=SA

5) Was passierte mit den meisten Steinen, als sie vernachlässigt wurden?

- sie wurden löchrig=GU
- sie wurden härter=PI
- sie wurden weicher=BD

 

Füge nun die Lösungsbuchstaben der richtigen Antworten zusammen:

1) _ _ 2) _ _ 3) _ _ 4) _ _ 5) _ _

 

Ups ! Da kam aber ein Kauderwelsch raus!

Versuche einen Namen aus den richtigen Buchstaben zu basteln.
Tipp: Meister Hora hat auch ganz viele andere Freunde.
Der Name einer seiner Freunde wird hier gesucht.
 

Wie heißt der Name?  __   __   __   __   __   __   __   __   __   __

   

Schreibe die passenden Zahlen zu den Buchstaben (A=1, B=2,...)

 

Nordkoordinate:
N 48° 04._ _ _
Rechne den zweiten Buchstaben x 1 N 48°04._
Für die letzten beiden Stellen rechne:
Den ersten Buchstaben x den vorletzten. Rechne dieses Ergebnis - 57

Ostkoordinate:
E 011° 34. _ _ _
Rechne für die letzten drei Stellen:
Rechne den fünften Buchstaben x den sechsten Buchstaben.
Vertausche jetzt den Einer und den Zehner und tu einen Hunderter dazu.

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Die Steine der alten Zeit werden sich dir nun hoffentlich bald zeigen und dir das Tor in die verborgene Zeit der Schmunzelsteine vorsichtig öffnen.

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.

Alles passt? Herzlichen Glückwunsch! Dann geht’s jetzt ans Suchen!


Sobald ihr an der Stelle angekommen seid, schaut euch um, ob auch keine Muggel in der Nähe sind.

Wenn der Cache euch gefallen hat, dann lasst doch bitte einen netten Logbucheintrag vor Ort da.
Dann hat man als Owner auch einen Ansporn öfter beim Cache vorbei zu schauen :)

 

Viel Spaß mit dem Cache! Geht vorsichtig mit um und tarnt ihn bitte wieder gut :)
 

__________________________________________________________________________________________________________________________________ Der Kontext zu der Geschichte:
Die Schmunzelsteinchen (gefundene Caches) werden oft in Beutel (Statistiken) eingesperrt- Hauptsache ein neuer Fund, egal welcher. Die Owner bekommen nur einen Namen und ein Datum zurück. Es wird einseitig. Das Herz des Caches, das Logbuch verkommt. Als Owner hat man weniger Motivation zum Cache zu radeln; dort ist ja sowieso nichts neues drin. Es wartet nur neue Arbeit-die Caches verkommen. Wo ist das gegenseitige Erlebnis, Natur, Abenteuer, geistiger Austausch, neue Eindrücke? Damit nicht noch mehr Caches verkommen, wie die Schmunzelsteine, hab ich diesen Cache erschaffen. Deshalb ist es ein Rätselcache, den man nicht so schnell abhaken kann, gegen Kurzlogs im Logbuch. Damit Geocaching etwas beidseitiges bleibt: Achtung gegenüber dem Owner für das Kümmern des Caches vor Ort und ein Sucherlebnis für den Finder.

Ach ja und bitte keine Kurzlogs im Logbuch ;)

Additional Hints (Decrypt)

Qvr Fgrvar qre nygra Mrvg mrvtra haq össara qve qnf Gbe va qvr ireobetrar Mrvg qre Fpuzhamryfgrvar, jnuefpurvayvpu nore avpug nhs qrz refgra Oyvpx.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)