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Silicium #5 Mystery Cache

Hidden : 7/30/2016
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Silicium #5

A

Dieser Cache ist dem Element Silicium gewidmet, sowie dem Produktionsstandort Nünchritz und den Menschen, die mit dem Element und dem Standort verbunden sind.
Doch vor dem Cache eine Warnung:

A
DAS BETRETEN DES EINGEZÄUNTEN FIRMENGELÄNDES IST
NICHT NOTWENDIG UND VERBOTEN!!!
Die Listing - Koordinaten haben nichts mit der Lage der Dose zu tun!!!


Nun zur Dose

Alexander von Wacker

Karl Philipp Anton Alexander Wacker wurde am 29. Mai 1846 in Heidelberg geboren. Der Vater starb 8 Monate vor Alexanders Geburt mit nur 27 Jahren an Tuberkulose. Alexanders Mutter heiratete wieder und verließ Heidelberg, ohne ihre beiden Kinder aus erster Ehe mitzunehmen. Sie wuchsen bei Großmutter und Tanten auf, hatten aber Kontakt zur Mutter, zum Stiefvater und zu den drei Halbgeschwistern.



Mit 15 Jahren begann er eine Kaufmannslehre zum Tuchhändler im fernen Schwerin. In Leipzig wurde er zunächst Handlungsgehilfe (»Commis«) bei der Seidenfirma Gebr. Felix, später Handelsvertreter bei der Samtfirma Bal & Co. 1872 wurde er in Kassel Mitbegründer einer Seidenmanufaktur namens »Händler & Wacker«. Nach dem Tod eines Bekannten kehrte er nach Leipzig zurück, übernahm dessen Geschäft und vertrieb Gasmotoren für Landwirtschaft und Gewerbe.
Auf der Leipziger Messe 1877 traf Alexander Wacker auf Sigmund Schuckert, der seine elektrischen Anlagen ausstellte. Mit Spürsinn und Tatkraft schmiedeten die beiden Industriepioniere aus der Werkstatt in Nürnberg mit der »S. Schuckert & Co.« einen Konzern, der im ausgehenden 19. Jahrhundert zu den größten deutschen Elektrizitätsgesellschaften zählte. Der Name Schuckert wurde so bekannt wie Siemens und AEG.




Ab Mitte der 1890er-Jahre stellte sich EAG-Generaldirektor Alexander Wacker einer weiteren Herausforderung – der Elektrochemie und dem elektrothermisch erzeugten Energieträger Calciumcarbid. Seine Vorstellung und die seiner Wettbewerber war: das aus Carbid gewonnene, beim Verbrennen hell leuchtende Gas Acetylen könnte Petroleum als Lichtlieferant ablösen, vielleicht sogar der Glühbirne den Rang ablaufen.
1901 kam es zur allgemeinen Wirtschaftskrise, die die EAG schwer traf. Die Kritik der Aktionäre richtete sich gegen den Generaldirektor Alexander Wacker, der sich nun auf die Suche nach einem strategischen Partner für das Unternehmen machte. Zunächst verhandelte er mit der AEG, dann erfolgreich mit Siemens. Am 1. April 1902 gab Alexander Wacker seinen Posten als Generaldirektor der EAG auf, genau ein Jahr später wurde die EAG an Siemens & Halske verkauft und mit deren Starkstromsparte in die »Siemens-Schuckertwerke GmbH«, Berlin, ausgegliedert. Alexander Wacker rückte in den Aufsichtsrat der Gesellschaft auf.



Nicht an Siemens verkauft wurde allerdings der elektrochemische Bereich der EAG, die Carbidfabriken. Diese ›Altlast‹ übernahm Wacker mithilfe seines langjährigen Co-Finanziers Hugo Ritter von Maffei und führte sie auf eigenes Risiko weiter – ein wesentlicher Schritt in Richtung der späteren Wacker Chemie. Am 25. März 1903 gründete er das »Consortium für elektrochemische Industrie G.m.b.H.«. Gesellschafter waren die Carbidfabriken. Der Plan für eine große Industrieanlage in Südbayern mit einem »Arbeitsgebiet bis weit in die organische Chemie hinein«, wie ihn Alexander Wacker 1913 verkündete, ging besser auf, als er bei der Gründung hoffen durfte. 1914 konnte die Firma ins Handelsregister eingetragen werden. Hauptprodukt der neuen Firma wurde zunächst Aceton, welches für die Produktion von Kunstkautschuk unerläßlich war. Von den vielen Würdigungen, die Alexander Wacker für sein Wirken erfuhr, war der Besuch des Königs von Bayern eine besondere. Zunächst verlieh Ludwig III. dem Unternehmensgründer im April 1918 das Ritterkreuz und erhob ihn damit in den persönlichen Adelsstand. Wenige Wochen später, am 8. Juli 1918, konnte Geheimrat Dr. Alexander Ritter von Wacker den letzten König von Bayern auch persönlich begrüßen. Mit Kriegsende verlor mit Einstellung der Acetonproduktion 60% seines Umsatzes. 1918 gründet Alexander Wacker die „Alzkraftwerke GmbH“, welche bis 1922 den Alzkanal baute und dort Strom erzeugt. Zur Finanzierung dieses Projekts trennte sich Wacker bis 1918 schrittweise von seinen Beteilidungen and der ELH-Gruppe. Zur Sicherung des Bestands des Wacker-Unternehmens wandelte er die KG in eine GmbH um und übertrug die Eigentumsrechte an eine Familiengesellschaft. Am 22. Januar 1921 veräußerte die Familie Wacker 50 Prozent ihrer GmbH-Anteile an den Wettstreiter in der Acetylenchemie, die »Farbwerke vormals Meister, Lucius und Brüning in Hoechst am Main«. Alexander Wacker starb am 6.April 1922.

Um welche chemische Verbindung drehte sich die Forschung des "Konsortiums" nach seiner Gründung 1903? Wieviele Bindungen verbinden die Kohlenstoffatome in dieser Verbindung? (A) Wie hoch ist die Masse der gasförmigen Verbindung (abgerundet)? (BC)
Welche chemische Verbindung wurde 1914 für die Firma elementar?
Wieviele Sauerstoffatome (D) und Wasserstoffatome (E) enthält diese Verbindung?
N 51° 17.(E+B)(C+D)(DxB)
E 013° 24.(C-E)AB

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du hier überprüfen.

Happy Finding!

Additional Hints (No hints available.)