In vorgeschichtlicher Zeit waren die Haselberge Siedlungsstellen der Menschen. Speziell der Obere Haselberg mit seinen jetzt verfallenen Höhlen verweist auf Funde bis in die Steinzeit. Man spricht von einer neolithischen Höhensiedlung. Später soll auf dem Plateau das Femegericht geheime Sitzungen abgehalten haben.
Westlich der Haselberge befindet sich das Haintal mit dem Wein- oder Hainbach. Dieser entspringt unterhalb vom Limberg und war früher die Grenze zwischen den Gemeinden Ranis und Wernburg (heute östlich vom Bach festgestellt)
Im modernen Kartenmaterial steht "WAINBACH".
Der Weinbach muss sich nicht auf Weinhänge beziehen. Alexander Blöthner denkt auch an "wih nemus" = Heiliger Hain.
gefunden in:
Sagen und Geschichten aus dem Orlagau - Rudolf Drechsel, Wernburg 1934
Sagenhafte Wanderungen im SOK, Bd. IV - Aleander Blöthner
Von der Parkmöglichkeit läuft man bis ca. N 50° 40.341, E 011° 35.441. Hier beginnt der Hainweg. Dieser folgt dem Bach und endet in Pößneck.
Bei RF1 N 50° 40.369, E 011° 35.403 biegt man nach rechts (Ost) ab und folgt dem Pfad bis RF2 N 50° 40.374, E 011° 35.412. Hier beginnt der obere Hainweg. Er wird selten begangen und ist im Sommer sehr zugewachsen. Im Zielgebiet liegt der Cache rechts (Ost) vom obernen Hainweg, fast am Weg.