Skip to content

British-Eagle-Flug 802 (9. August 1968) Mystery Cache

Hidden : 8/9/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Die Flugzeugkatastrophe bei Langenbruck

Am frühen Nachmittag des 9. August 1968, einem Freitag, kam es ca. 400m östlich der Ortschaft Winden am Aign bzw. 1300m nördlich des Ortes Langenbruck zu einem schweren Flugzeugunglück. Dabei stürzte eine Vickers Viscount 739A (aus der Modellreihe 700) der damaligen britischen Fluggesellschaft British Eagle International Airlines bei der Kilometermarkierung 472,2 auf die Bundesautobahn Nürnberg – München, der heutigen A9.
Bei diesem Flugzeugabsturz kamen alle 48 Menschen (44 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder) ums Leben. Am Boden waren glücklicherweise keine Todesopfer zu beklagen.


Die Vickers Viscount 739A c/n 394 mit der Kennung G-ATFN (siehe obiges Bild) absolvierte am 15. Juli 1958 ihren Erstflug und wurde dann zunächst von der britischen Vickers-Armstrongs (Aircraft) Ltd an die United Arab Airlines ausgeliefert.
Die British Eagle International Airlines erwarb sie dann schließlich am 3. September 1965 von der United Arab Airlines. Getauft wurde G-ATFN von British Eagle International Airlines Anfang 1966 schließlich in "City of Truro". Siehe Bild 2 Anhang
Am 9. August 1968 war das zehn Jahre alte Flugzeug auf dem British-Eagle-Flug 802 (EG 802) eingesetzt. Dieser Flug sollte von London-Heathrow nach Innsbruck-Kranebitten verkehren.

Unfallhergang: Quelle: Wikipedia
Die Maschine startete wegen eines Unwetters mit ca. einstündiger Verspätung um 10:37 Uhr GMT (Deutschland +1, also 11:37 Uhr MEZ) vom Flughafen London Heathrow. Um 12:52 GMT (13:52 Uhr MEZ) wurde der Flug von der Flugsicherung in München-Riem übernommen und begrüßt. Die Antwort der Besatzung darauf erfolgte noch, es war aber der letzte Kontakt mit dem Flugzeug. Um 13:03 GMT (14:03 MEZ) überflog die Maschine das ungerichtete Funkfeuer (NDB) Mike, eine Art Sendeanlage zur Positionsbestimmung. Die kurz darauf gegebene Erlaubnis, die Flugfläche (Flughöhe) wechseln zu dürfen, wurde nicht mehr beantwortet. Schließlich trat das Flugzeug 16–20 Kilometer südlich von NDB Mike in einen vom Radar nicht erfassten Bereich ein und verschwand von den Radarschirmen. Um 13:29 GMT (14:29 MEZ) schlug das Flugzeug 13 Kilometer nördlich von NDB Mike auf der A9 bei Kilometer 472,2 auf.
Alle 48 Insassen kamen dabei ums Leben.

Die Opfer wurden in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof von Langenbruck beigesetzt.

Ursache: Quelle: Wikipedia
In der Gegend herrschte zu diesem Zeitpunkt dichte Bewölkung und schlechte Sicht. In den fünf Monaten vor dem Unfall gab es bei der betroffenen G-ATFN zwölf Ausfälle der Bordstromversorgung, den letzten nur wenige Tage zuvor. Vermutlich verlor die Besatzung nach einem abermaligen Ausfall der Bordelektrik die Orientierung und brachte die Maschine in einen Flugzustand, der diese überlastete (strukturelles Versagen). Daraufhin brachen die Enden der Tragflächen ab (je etwa 5,50 m lang) und auch Teile des Höhenruders lösten sich. Die Tragflächen wurden etwa 1900 m, die Teile des Höhenruders einige hundert Meter von der Unglücksstelle entfernt gefunden.

Hier ein kurzer Nachrichtenbericht vom 13.8.1968 über den Flugzeugabsturz bei Langenbruck.


Hier ein zehnminütiger ausführlicher Film zum Flugzeugabsturz bei Langenbruck v. "British Pathé" kurz nach dem Absturz. ACHTUNG!!! Nur anschauen, wenn betrübliche Szenen für euch anschaubar sind!

Auf dem British-Eagle-Flug 802 gab es schon einmal auf gleicher Start-/Zielstrecke ein schweres Flugzeugunglück. Oft verwenden Fluggesellschaften nach schweren Flugzeugunglücken die betroffene Flugnummer nicht mehr und ändern diese. Nicht aber die British Eagle International Airlines.
Am 29. Februar 1964 verkehrte British-Eagle-Flug 802 auch von London Heathrow nach Innsbruck Kranebitten. Die Maschine, eine Bristol Britannia 312 c/n 13423 mit der Kennung G-AOVO, flog knapp unterhalb des Gipfels des Glungezer (2677 Meter über dem Meeresspiegel), also viel zu tief, in den Glungezer und zerschellte, wobei alle 83 Personen an Bord ums Leben kamen. Es ist bis heute das schwerste Flugunglück in Österreich.
Siehe auch den Cache:
British-Eagle-Flug 802/6

Nicht zuletzt wegen dem Flugzeugunglück in Langenbruck stellte British Eagle International Airlines ihren Flugbetrieb noch im selben Jahr am 6. November 1968 ein und meldete Insolvenz an.


Zum Cache: Die Headkoords befinden sich auf der A9 ungefähr bei Kilometer 472,2. Auf der Autobahn gibt's aber natürlich nichts zu finden und sie muss logischerweise nicht betreten werden, ist klar!!! Dasselbe trifft natürlich auch auf die Eisenbahntrasse zu.
Die Headkoords zeigen ziemlich genau auf die Absturzstelle.

Die Finalberechnung ist sehr einfach:
Flugzeugkennung/Registrierung des Unglücksflugzeuges von Langenbruck; Buchstabenwert =X
Flugzeugkennung/Registrierung des Unglücksflugzeuges am Glungezer; Buchstabenwert =Y

+++ Achtung: Neue Formel ab 28. März 2022 +++

Final:
N48° (X*Y*14-1250)
E11° (Y*X*11-673)

Dem Erstfinder winkt ein unaktivierter TB!!!

Hinweis: Am Final findet man im Sommer oft bis zu brusthohes Gras vor. Es empfiehlt sich hier ein Mittel zum Einreiben/Auftragen gegen Zecken. Wenn es zudem geregnet hat, dann kann es sein, dass man durch das hohe Gras klatschnass wird. Dann sollte vielleicht, wenn zeitlich möglich, auf trockenes Wetter zum Heben des Caches gewartet werden oder aber man nimmt bei bzw. nach Regen entsprechend taugliche oder einen weiteren Satz Klamotten mit!!!

In eigener Sache: Kann man an einem Ort, an dem es zu dieser schweren Katastrophe kam, einen Cache legen? Ich denke, man kann das. So soll der Cache dem Cacher den Ort und die Hintergründe des schlimmen, fast vergessenen Ereignisses wissen lassen und den Sachverhalt, der sich hinter dieser Katastrophe verbirgt, euch etwas näher bringen.
Sicher wird sich auch der eine oder andere Cacher noch an den archivierten Cache GC349JX. erinnern.

Dieser Cache wurde am 9. August 2016, dem 48. Jahrestag dieser schlimmen Katastrophe, gelegt.

Gegen das Vergessen

Im Gedenken an die 48 Todesopfer

UHU15


CacherCounter

Additional Hints (No hints available.)