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Tolbiacum - Ein Spaziergang durch Zülpich Multi-Cache

This cache has been archived.

environmental_cacher: Da hier offensichtlich keine Wartung durchgeführt wird und keine Rückmeldung kam, archiviere ich jetzt das Listing.
Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx/#cachemaintenance.
Diese archivierten Listings werden nicht aus dem Archiv geholt. Wenn dieser Platz weiter genutzt werden soll, muss ein neues Listing erstellt werden.
Bitte entferne den noch vorhandenen Geomüll.

Viele Grüße
environmental_cacher

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Hidden : 2/26/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die „Römerstadt“ Zülpich mit dem lateinischen Namen Tolbiacum existiert seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. vermutlich schon als kleine Siedlung. Um die Zeitenwende wurde es zu einer römischen Kleinstadt. In der Stadt trafen sich wichtige römische Fernstraßen.
Im 2. Jahrhundert wurde eine römische Thermenanlage erbaut und im 4. Jahrhundert ein Mauerring um die Kernstadt errichtet. 496 wurden bei Zülpich in der Schlacht von Zülpich die Alemannen vom Frankenkönig Chlodwig I. geschlagen. Nach der Schlacht trat Chlodwig zum christlichen Glauben über und begründete das merowingische Frankenreich.
Die Kirche St. Peter findet 848 ihre erste urkundliche Erwähnung. Im Jahr 881 wurde Zülpich während der Raubzüge der Wikinger in den Rheinlanden zerstört. Heinrich I., König des Ostfrankenreichs, eroberte die Stadt im Jahr 925. Nach dieser Schlacht unterwarf sich Herzog Giselbert von Lothringen Heinrich, damit fiel Lotharingen an die Ostfranken.
In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurden die Stadtrechte erteilt. Zwischen den Jahren 1278 und 1285 wurde die Stadt befestigt. Im Jahre 1288 wurde die Stadt durch den Grafen Walram von Jülich zerstört. Unter kurkölnischer Herrschaft (endgültig seit 1368) wurde die Stadt im Jahre 1395 wieder aufgebaut, die bis heute zu einem großen Teil erhalten ist. Anfang des 15. Jahrhunderts kam es zur Vollendung der Burg, der Stadtmauer und der Toranlagen in ihrer heutigen Erscheinung.
1635 gründeten die Kapuziner in Zülpich eine Ordensniederlassung mit einem Gymnasium, später wurde hieraus ein Krankenhaus. Dieses besteht noch heute als Geriatrisches Zentrum. 1798, in der Franzosenzeit, wurde Zülpich Hauptort eines französischen Kantons, nachdem das Rheinland an Frankreich gefallen war.
Zülpich birgt eine Vielzahl historischer Kulturdenkmäler, die man bei diesem Spaziergang zu sehen bekommen kann.

Und nun zum Cache: um die Finalkoordinaten zu erhalten, muss an jeder Station eine Frage beantwortet werden. Ihr könnt die Stationen in der Reihenfolge erwandern, die ich beschreibe, aber auch genauso gut beliebig ändern. Zum Erhalt der Koordinaten spielt sie keine Rolle.

Es geht los am Münstertor: N50°41.392 E006°39.010

Das Münstertor wurde im Jahre 1357 als erstes der Stadttore am südlichen Ende der gleichnamigen Straße errichtet und führte auf die Landstraße nach Bad Münstereifel. Auf dem Stich von 1746 (Das mittelalterliche Stadtbild Zülpichs auf einer Zeichnung der Frühen Neuzeit) ist das Münstertor mit ähnlichem Vortor wie das Bachtor einschließlich der zwei runden Flankentürme dargestellt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste die Stadtmauer am Tor entfernt werden. Auch das Münstertor wurde im Krieg sehr stark zerstört. Die zinnengekrönten Eckwarte, die es als einziges Tor hatte, wurden erst 1976 wiederhergestellt. Bei Erdarbeiten zum 2012 fertiggestellten Kreisverkehr wurden Fundamente einer Doppeltoranlage gefunden. Damit bestätigte sich die Darstellung auf dem Stich von 1746. Wie das Kölntor beheimatet das Münstertor eine Karnevalsgesellschaft, die Prinzengarde. Problem beim Ausbau zur Wachstube war der Treppenaufgang. Man einigte sich bald auf die Variante einer Stahlkonstruktion neben dem Turm, so wie sie heute sichtbar ist.

Frage: Wenn man mit dem Gesicht Richtung Innenstadt vor dem Tor steht, ist dort ein Verkehrsschild Zone ??
A = Quersumme der Zahl auf dem Zonenschild

Vom Münstertor folgt man der Brauersgasse auf den Mühlenberg. N50°41.415 E006°38.890

Hier sind die Pfarrkirche St. Peter und ein Stückchen weiter die kurkölnische Landesburg zu sehen.

Die Kirche St. Peter wurde im Jahre 848 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Laufe der Jahre wurde sie verschiedentlich umgebaut und erweitert. Beim alliierten Bombenangriff am 24. Dezember 1944 wurde sie vollständig zerstört. Die Grundsteinlegung zum Wiederaufbau der neuen Kirche erfolgte im Jahre 1953. Besonders erwähnenswert sind die Antwerpener Schreinaltäre und die romanische Krypta aus dem 11. Jahrhundert, die sich linksseitig vom Altarraum befindet. Die Kirche wurde in 2012 und 2013 vollständig saniert und renoviert. Unter anderem wurde auch die imposante Orgel reorganisiert. Seit dem 30..03.14 erstrahlt die Kirche in neuem Glanz.

Die Kurkölnische Landesburg Zülpich ist das Wahrzeichen der nordrhein-westfälischen Stadt Zülpich, dessen Ursprünge in einem römischen „castrum“ zu suchen sind. Die heutige Anlage wurde Ende des 14. Jahrhunderts als Hoheitssymbol und Außenposten der Kölner Erzbischöfe gegen die damalige Grafschaft Jülich errichtet. Ende des 17. Jahrhunderts durch französische Truppen niedergebrannt, kam die Ruine der Niederungsburg 1741 in Privatbesitz. Die Zülpicher Fabrikantenfamilie Sieger betrieb ab 1870 eine Schnapsbrennerei in der Burg, die bis in die 1980er Jahre produzierte. Am Heiligabend des Jahres 1944 wurde der Komplex durch alliierte Bombentreffer schwer beschädigt. Etwa die Hälfte der Bausubstanz war dadurch zerstört. Die Kriegsschäden wurden nach 1950 beseitigt und die Burg in vereinfachter Form wiederaufgebaut, zum Teil mit dem bestehenden Baumaterial. Dazu zählte zwar die Wiederherstellung der Außenmauern, nicht jedoch des barocken Wohnhauses. An seiner Stelle wurde im Innenhof der Anlage ein einfaches Fabrikgebäude errichtet. Die Familie Sieger verkaufte Burg und Brennerei 1979 an die Maywerke, die den Betrieb nach einiger Zeit stilllegen ließ. 25 Jahre lang stand die Anlage leer und war ungenutzt, was einen erneuten Verfall zur Folge hatte. Nachdem sie im Juni 2003 an private Investoren verkauft worden war, ließen diese sie ab 2007 etappenweise restaurieren, um die Bauten anschließend einer neuen Nutzung zuzuführen. Heute sind dort Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. Außerdem betreibt der Zülpicher Geschichtsverein in einem Teil der Burg seit 2009 gemeinsam mit der Stadt die Zülpicher Geschichtswerkstatt sowie einen Infopunkt für Touristen. Im Februar 2010 fanden im Zuge der Umgestaltung des Wallgrabens für die Landesgartenschau 2014 an der Burg Grabungen statt, bei denen Überreste von Stützpfeilern für eine Brücke entdeckt wurden.

Frage: Auf dem Kirchturm ist ein Tier zu sehen. Welches?
B = Buchstabenwert des Anfangsbuchstabens

Die nächste Station ist das Weiertor. N50°41.512 E006°38.690

Tagsüber kann man durch den Park am Wallgraben dorthin gehen (N50°41.387 E006°38.807). Wer das nicht möchte und außerhalb der Öffnungszeiten geht man den Mühlenberg hinunter, an der Gasthauskapelle vorbei, links ab durch die Schießbahn, wo man an den Mauern interessante Gemälde betrachten kann.

Das allgemein als „schönstes der Zülpicher Tore“ bezeichnete westliche Stadttor nach Düren wurde ebenfalls Ende des 14. Jh. als Doppeltor erbaut. Bei Bombenangriffen wurde es zum Großteil zerstört. Das eigentliche Haupttor, rechteckiger Torturmbau mit Zinnenkranz ähnlich dem Bachtor, steht nicht mehr, nur der linke runde Vorderturm überstand den Krieg. Der rechte Turm wurde erst im Jahre 1974 wieder aufgebaut.

Frage: Welche Nummer steht auf dem Eingangstor?
C = Summe der Ziffern

Nun geht es zum Bachtor. N50°41.666 E006°38.797

Erbaut wurde das Bachtor im Jahre 1393, ebenfalls als Doppeltoranlage am Ende der Bachstraße im Norden in Richtung Bergheim und Niederlande. Hier wurde das Vortor, auf einem Stich von 1746 als Zinnenvortor ohne Rundtürme (ähnlich Kölntor) dargestellt, wegen des zunehmenden Verkehrs um 1900 entfernt. Die Stadtmauer reichte bis an das Tor heran. Später wurde sie, wieder wegen des Verkehrs, durchbrochen. Heute läuft die Straßenführung der nach dem Tor benannten Bachstraße (K 82) westlich am Tor vorbei.

Frage: Auf der Infotafel zum Bachtor ist oben das Logo "_ _ _ Erlebnisraum Römerstrasse". Welches Wort fehlt hier?
D = Quersumme des Buchstabenwortwertes

Über den Waldweg kommt man zur nächsten Station, dem Ehrenmal. N50°41.680 E006°38.987

Frage: Wie geht der Satz: "Zülpichs wehrhafte Mauern künden" weiter (beide Zeilen)?
E = einstellige Quersumme des Buchstabenwortwertes der Ergänzung (ü=29)

Nicht weit von hier ist die nächste Station die Marienkapelle "Zum Bildchen". N50°41.642 E006°39.083

Die Marienkapelle wurde um 1810 in einen Turm der Stadtbefestigung eingebaut. Den Backsteinbau krönt eine aus Holz bestehende Halblaterne mit Zeltdach, auf der eine blecherne Marienfigur thront. Die vier Säulen des in weiß gefaßten Holz-Altares umrahmen das Gnadenbild der Pieta. Die Kapelle ist im Eigentum der Stadt Zülpich und wird von den Anwohnern betreut. Am 8.9.2001 wurde Sie nach einer vollständigen Renovierung vom damaligen Pfr. Siegbert Ising neu gesegnet.

Frage: Wie ist die Hausnummer des Gebäudes?
F = _

Nicht weit von hier befindet sich das nächste Stadttor, das Kölntor. N50°41.620 E006°39.144

Das Kölntor
Im Zuge der Stadtbefestigung Ende des 14. Jahrhunderts wurde das Osttor der Stadt am Ende der gleichnamigen Straße nach Köln als sogenanntes Doppeltor errichtet, das heißt, durch das erste Tor (eckiger Vortorbau mit Zinnen) gelangte man in einen Hof (Zwinger), um durch das zweite, höhere Haupttor (Innentor) in die Stadt zu gelangen. Damit sollte dem Feind das Eindringen erschwert werden. 1886 wurde es vergrößert, der Torbogen wurde höher gelegt. Aber der Verkehr nahm immer mehr zu, und die an das Tor angebaute Stadtmauer musste daraufhin durchbrochen werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kölntor mit Panzersperren aus Beton versehen, die heute noch sichtbar sind. Die Kriegsschäden waren hier sehr hoch, und so wurden die Mauern zwischen 1949 und 1953 ausgebessert. Eine ausgiebige Restaurierung wurde von der Karnevalsgesellschaft Blaue Funken vorgenommen. Sie richtete in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Landeskonservator im Tor eine Wachstube ein.

Frage: Mit welcher Nummer ist der Mühlenberg auf dem Stadtplan bezeichnet?
G = _

Der nächste Punkt ist die Martinskirche. Dorthin gelangt man durch die Kölnstraße und biegt rechts in die Normannengasse ab. N50°41.571 E006°38.963

Die Bürgerbegegnungstätte Martinskirche
Die Martinskirche befand sich im 12. Jh. an der heutigen Römerallee, nahe dem Friedhof als Pfarrkirche der Siedlung Mersburden . Der Erzbischof Siegfried von Westerburg ließ sie abreißen und an der heutigen Stelle 1279 wieder aufbauen. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie vernachlässigt. Seit der Säkularisierung im Jahre 1802 wurde sie verschiedentlich als Lagerhalle genutzt und nach dem Zweiten Weltkrieg waren darin sogar Wohnungen untergebracht. Nach einem Brand 1952 wusste keiner mehr weiter, denn die privaten Besitzer hatten kein Geld zur Sanierung. Schließlich erwarb die Stadt den „Schandfleck“ 1979. Nach langem Überlegen und einer Ausschreibung entschied man sich, Denkmal und Moderne zu verbinden.
Die alten Mauern wurden in eine Glas-Stahl-Konstruktion eingebunden. Seit 1995 ist die Begegnungsstätte beliebter Treffpunkt und ein Wahrzeichen von Zülpich.

Frage: Welche Uhrzeit ist auf dem Parkscheiben-Schild angegeben?
H = einstellige Uhrzeit unter dem weißen Pfeil

Die nächste Station ist das Rathaus. N50°41.542 E006°38.859

Rathaus
Das mittelalterliche Rathaus wurde bis auf den Rathausturm zerstört. Die Grundsteinlegung zum neuen Rathaus fand im Jahre 1950 statt, jedoch nicht an der alten Stelle, sondern links neben dem Postgebäude, mittig auf dem Marktplatz. Die Stadtbediensteten konnten 1952 die Arbeit im neuen Haus aufnehmen. Aber im Laufe der Zeit wurde es zu klein, und so wurde das moderne Rathaus 1982 an das bestehende angebaut.
Rathausturm
Der spätgotische Turm wurde wahrscheinlich zwischen 1722 und 1725 errichtet. Jeder Ratsherr musste im Jahre 1726 auf eigene Kosten ein Glasfenster „stiften“, wofür er vom Bürgermeister mit 1/4 Wein „entlohnt“ wurde. Seit einigen Jahren befindet sich im Rathausturm ein italienisches Restaurant.

Frage: Wie lautet der Name des Restaurants im Rathausturm (3 Worte)?
I = die mittlere Ziffer des Buchstabenwortwertes

Von hier aus gelangt man durch die Schumacher Straße "Op d'r Kinat". N50°41.477 E006°38.894

"Op d'r Kinat"
Kinat ist die volkstümliche Bezeichnung für eine schon sehr lange besiedelte Stelle in Zülpich. Heute weist nur noch eine Gaststätte mit dem Namen "Kinat" auf den historischen Platz hin. Die Einwohner nutzen diese Bezeichnung aber immer noch. Auf diesem Platz steht der Papiermacherbrunnen. Er wird von den Inhabern der umliegenden Geschäfte zu verschiedenen Anlässen und Feierlichkeiten passend geschmückt.

Frage: Wieviele arbeitende Männer werden am Papiermacherbrunen dargestellt?
J = _

Das Finale findet ihr bei:
N50°IA.(E/C)(H+J)(C+F) E006°CB.(D+I)(B-G)(F-J)

Da die Baustelle erweitert wurde und die Dose damit zum 2. Mal abhanden kam, liegt sie seit dem 11.10.17 erneut an einer anderen Stelle - die Ergebnisse der Fragen sind gleich geblieben, nur die Berechnung hat sich geändert.

Quellen:https://de.wikipedia.org/wiki/Zülpich
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereich_zuelpich-V8/gemeinsam_glauben_leben/gemeinden/Zuelpich/

Additional Hints (Decrypt)

genh Qvpu, tervs uvarva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)