Als der Ruhr-Park am 14. November 1964 im Stadtteil Harpen eröffnet wurde, war er nach dem Einkaufszentrum Sulzbach das zweite Einkaufszentrum in Deutschland und eine Neuheit für die junge Bundesrepublik.
Der Ruhr-Park befindet sich außerhalb der Innenstadt und verfügt über ausreichend viel Parkraum. Zum Zeitpunkt des Baus des Ruhr-Parks entstanden auch die ersten Fußgängerzonen in den umliegenden Innenstädten, die den Citybereich zwar attraktiver, aber auch schwerer zugänglich machten. Das alles löste Befürchtungen beim Einzelhandel aus, der durch das Einkaufszentrum auf der grünen Wiese an seinen anderen Standorten Umsatzeinbußen befürchtete. Dennoch ist dieses Konzept bis heute wegweisend für viele weitere Einkaufszentren in Deutschland.