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Flinz Traditional Cache

This cache has been archived.

Amy Farrah Fowler: SCHADE!

Da sich hier scheinbar nichts weiter tut und ich keine weitere Reaktion auf meine Reviewer-Note(s) bekommen habe, archiviere ich dieses Listing.

Bitte denke daran den Cachebehälter und eventuell Zwischenstationen wieder einzusammeln.

Vielen Dank und Grüße

Amy Farrah Fowler
('Official Geocaching.com Volunteer Reviewer ™')

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Hidden : 8/15/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Hoch über dem Spreetal gelegen, geschützt nach Norden und mit Blick nach Süden haben hier vor 14000 Jahren Menschen campiert. 


Bereits im Jahre 1904 gaben Mitglieder des Zweigvereins Bautzen der Gesellschaft für Anthropologie und Urgeschichte der Oberlausitz Funde von Feuersteinartefakten am Flinzfelsen, hoch auf dem rechten Steilufer über der Spree, beim nördlich von Bautzen gelegenen Dorfe Burk bekannt. R. Needon bezeichnete die Fundstelle im Jahre 1905 als ein: „…mit Bruchstücken von Feuersteingeräten…förmlich übersätes Feld…“.  W. Frenzel interessierte sich seit den Jahren um 1925 für diese Fundstelle, unternahm dort Aufsammlungen und Ausgrabungen. Leider sind von seinen Aktivitäten nur sehr wenige Dokumentationen erhalten. Immerhin sind noch die ungefähren Lagen von drei deutlichen  Fundkonzentrationen rekonstruierbar. Die Fundstelle erstreckt sich auf dem östlichen und dem südlichen, zur Autobahn hin gelegenen Teil der Anhöhe.Die wesentlichen Ausgrabungsflächen befinden sich Richtung Strommast unter den heute hier wachsenden Gebüschen. Am Ende der Eiszeit wuchsen hier keine Bäume und man hatte freie Sicht.

Auf dem anstehenden Granit und darüber befindlichem Granitgrus liegt eine Schicht lößartigen, wohl aber lehmigen in sich zweigegliederten Sedimentes; die Schichtmächtigkeit variiert je nach Topographie zwischen 30 und 50cm; darüber folgt der Pflughorizont. W. Frenzel und auch K. Brandt, der im Jahre 1932 kurze Grabungen in Sektoren der Burker Fundkonzentrationen durchführte und dabei mehrere  Profile dokumentierte, beschrieben eine solche Schichtenfolge. Eine wichtige Beobachtung W. Frenzels bezog sich auf die vertikale Fundverteilung: Er beschrieb eine Größensortierung der Funde mit den schwersten und größten Stücken, die dem Granitgrus auflagen, bis hin zu leichten und kleinstückigen Funden im Pflughorizont. 

Leider wurden weder von W. Frenzel, noch von K. Brandt und auch nicht von R. Hahn, der 1933 wegen Tiefpflügens notwendig gewordene Notgrabungen durchführte, die angetroffenen Steinartefakte und Befunde während der Ausgrabung einzeln in ihrer Lage dokumentiert. Es werden einzig in der spärlichen Literatur zur Fundstelle Herdstellen, Gruben, und mit Steinen umstellte Areale als Befunde aufgeführt, zusätzlich werden vereinzelte große Gesteinsbrocken genannt, die als Ambosssteine interpretiert wurden. Die allermeisten Funde aus Burk befinden sich in der Sammlung des Museum Bautzen. Es dürfte sich um mehrere zehntausend Stücke handeln, W. Frenzel gab für 1933 eine Anzahl von über 100.000 Funden an. Das Werkzeugspektrum lässt vermuten, dass die Burker Konzentrationen auf Basislager von Wildbeutern des Magdalénien zurückzuführen sind. Das Vorkommen einzelner Rücken- und auch Kerbspitzen unter den Werkzeugen legen ein junges Magdalénien nahe, für das in der Oberlausitz keine Datierungen vorliegen, das aber nach vergleichbaren Inventaren in Mitteldeutschland wohl in die Zeit kurz vor der älteren Dryaszeit, also in die Zeit kurz vor 12100 v. Chr. eingeordnet werden kann.

Erwähnenswert im Zusammenhang mit der Magdalénien- Fundstelle von Burk, die teilweise unter der heutigen Autobahn gelegen haben dürfte (die erwähnten Ausgrabungen lagen hauptsächlich auf dem heute mit Gebüsch bewachsenen, südlich der Bank gelegenen Abhang in der Nähre dess Fundamentes für den Hochspannungsmast) , sind einige Funde pleistozäner Tierknochen, darunter solche von Rentier und Pferd, welche 1938 beim Bau des östlichen Pfeilers der Autoahnbrücke im Spreebett gefunden wurden: In 6 m und in 9 m Tiefe kamen einige Tierknochen zum Vorschein, die zu den seltenen Resten quartärer Faunenreste in der Oberlausitz gehören. Eine Verbindung mit der Fundstelle Burk ist zur Zeit nicht beweisbar, aber andererseits ist es auch nicht von der Hand zu weisen, dass sie teilweise von der Siedlung am Steilhang der Spree aus in die Spree gelangen konnten. Neben den Tierknochen befindet sich auch ein unbearbeitetes Stück Rengeweih in dieser Sammlung, die im Museum Bautzen aufbewahrt wird.      

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Qvr Fvgmsyäpur qre na qre Shaqfgryyr fgruraqra Onax vfg anpu Bfgra nhftrevpugrg.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)