Zwischen Geimel und Barfußlatscher Traditional Cache
Zwischen Geimel und Barfußlatscher
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Size:
 (small)
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Dieser Cache gehört zu einer Runde zwischen dem Gasthaus"Zum Goldenen Kreuz" und dem Bildstock am Sandberg oder andersherum. :-)
Je nachdem von wo Ihr kommt empfehle ich Euch nach dem Heben weiter zum "Klüschen Gernrode" (GC6Q24C) bzw. zum "Der ewige Streit" (GC6Q241) zu spazieren. Viel Spaß dabei!
Woher der Spitzname der Gernröder kommt, kann man nicht ganz belegen, die Gernröder werden scherzhaft (oder liebevoll!?) von allen Geimel genannt. Selbst die Gernröder Karnevalisten rufen in ihrem Schlachtruf "Geimel - Helau".
Woher der Spitzname der Niederorscheler kommt
Fast jeder Ort im Eichsfeld hat einen Spitznamen. Bekannt sind die Heiligenstädter Möhrenkönige, die Hausener Rattenschwänze, die Dienschen bunten Hunne, die Hahnschen Fickeltrieber und viele mehr.
Wer neu nach Niederorschel kommt, fragt sich deshalb sicher, warum die Leute hier eigentlich gerade “Barweslotscher” (hochdeutsch: Barfußlatscher) genannt werden. Und auch mancher von den Einheimischen weiß darauf keine überzeugende Antwort.
Barfuß zu gehen war in früheren Zeiten zumindest im Sommer nichts besonderes und auch in den umliegenden Dörfern sind die Leute sicher häufig barfuß gegangen. Wie also kamen gerade die Einwohner von Niederorschel zu diesem Namen?
Es wird erzählt, dass die Orschelschen besonders sparsam waren und noch häufiger als andere barfuß gingen, um das Schuhwerk zu schonen. Einleuchtender ist die Herkunft des Spitznamens mit den örtlichen Gegebenheiten zu begründen. Früher führte der Hauptverkehrsweg durch das Dorf an der Ohne entlang und bei Niedrigwasser benutzten die Fuhrwerke sogar das Flussbett als Fahrweg. Man gelangte also am schnellsten und einfachsten durch das Dorf, wenn man am oder gar im Wasser lief. Und weil es mühsam ist, die Schuhe dauernd an- und wieder auszuziehen, haben die Leute aus Niederorschel wohl meist ganz auf die Fußbekleidung verzichtet.
Heute fließt der Verkehr überwiegend durch die Hauptstraße, Oberer und Unterer Steinweg sind eine richtige Flaniermeile entlang der sehenswerten Fachwerkhäuschen geworden und die Ohne wird von mehreren Brücken überspannt. Barfuß laufende Einwohner trifft man eher selten.
Der Spitzname aber hat sich gehalten und mit dem “Barfußlatscherbrunnen” auf dem Marktplatz wurde ihm auch ein richtiges Denkmal gesetzt. Bei jedem Wetter plätschern hier 3 Kinder und eine Gans aus Bronze mit nackten Füßen im Wasser.
Einmal im Jahr ist der Brunnen Mittelpunkt des von den Kirmesburschen organisierten Brunnenfestes.
Unterhaltsame Geschichten aus der Historie Niederorschels kann man übrigens alljährlich beim Niederorscheler Heimatabend in der Lindenhalle hautnah erleben. In diesem Jahr waren die “Barfußlatscher” und die Spitznamen anderer Dörfer im Umkreis das Thema.
Quelle: www.barfusslatscher.de/2010/12/21/warum-die-leute-von-niederorschel-barfuslatscher-sind/
Additional Hints
(Decrypt)
gvrs, bora (nhs Nhtrauöur, vue züffg avpug xyrggrea)
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