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Huafblätschn Traditional Cache

Hidden : 8/21/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Huafblätschn - Pestwurz

Da in Obertraun relativ viele dieser riesigen "Huafblätschn" wachsen, werden wir von unseren Nachbarorten "liebevoll" die "Huafblätschnkolonie" genannt.
Dabei waren die Hallstätter es, welche vor ca. 5000 Jahren unsere Huafblätschen dringend benötigten - Bericht aus dem Traunspiegel:

... die gefundenen Exkremente der Bergarbeiter die vor 5000 Jahren Salz abbauten erlauben spannende Rückschlüsse auf Gesundheitszustand und Essgewohnheiten der Menschen von damals: So lässt sich z.B. feststellen, dass viele der Knappen unter Darmparasiten zu leiden hatten. Eine Begleiterscheinung war starker Durchfall, dessen Folgen man durch die Verwendung von Pestwurz-Blättern als Toilettpapier zu bekämpfen suchte. Sie wurden zu Büscheln zusammengebunden und deutlich abgerieben in großer Zahl gefunden...


Die Gewöhnliche Pestwurz auch Bach-Pestwurz oder Rote Pestwurz genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Korbblütler.
Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht zur Blütezeit Wuchshöhen zwischen 10 und 40 Zentimeter, zur Fruchtzeit bis 120 Zentimeter. Das Rhizom ist zirka 4 cm dick, bräunlich und an den Gliedenden verdickt. Die rundlichen Laubblattspreiten können bis 60 cm im Durchmesser erreichen. Die Unterseite der Blätter ist grauwollig, später verkahlend.
Die Blütenstände erscheinen zwischen März und Mai noch vor den Grundblättern. Der zusammengesetzte, traubige Blütenstand besitzt zahlreiche, dicht stehende rötlich-weiße bis rot-violette Blütenköpfe (Teilblütenstände). Die männlichen Blütenköpfe werden etwa 7 bis 12 mm lang und sind etwa doppelt so groß wie die weiblichen.
Die Art bevorzugt sickernasse oder zeitweise überflutete, nährstoffreiche Böden und ist daher oft an Bach- und Flussufern zu finden. Die Gewöhnliche Pestwurz ist als Schwemmlandbefestiger von Bedeutung. Für eine optimale Entwicklung ist eine gewisse Luftfeuchtigkeit erforderlich. Sie gehört zu den ersten Frühjahrsblühern und wird von Bienen bestäubt. Die zylindrischen, behaarten Früchte werden durch den Wind verbreitet.
Griechen und Römer schätzten die Pestwurz im 1. Jahrhundert gegen bösartige Geschwüre ebenso wie die Menschen im Mittelalter, die sie gegen die Pest einsetzten.
Vor Zubereitungen als Tee aus Pestwurzblättern oder -wurzeln wird gewarnt, denn im Naturzustand enthält die Pflanze Substanzen (Pyrrolizidinalkaloide) mit mutagener, krebserregender und möglicherweise toxischer Wirkung auf die Leber.

Ein großes Dankeschön der Künstlerin Gala Karin und dem für die Idee verantwortlichen Rüggi Rastl!

Quellen: Traunspiegel - Folge 239/Juni 2017, Wikipedia -https://de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliche_Pestwurz

Additional Hints (Decrypt)

svaqr qvr evpugvtr uhnsoyägfpua haq fpunhr nhs qvr oyngghagrefrvgr - tru fbetfnz zvg vue hz!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)