Es sollte eigentlich jedem klar sein wem hier der FTF gebührt.
Mit der folgenden Wegbeschreibung kannst Du die Dose finden. Damit es aber nicht zu einfach wird, beschreibe ich Dir den Weg, welchen ich von der Dose zurück zum Parkplatz genommen habe.
Also aufgepasst! Manchmal kann rechts ganz schön Link sein.
Ich stehe hier ziemlich geduckt, damit ich mir den Kopf nicht anstoße, außerdem muss ich aufpassen keine nassen Füße zu bekommen. Hier ist die Box mit dem Stempel versteckt. Dieser ist nicht zum tauschen gedacht, und sollte bitte in der Box verbleiben. Damit kein Uneingeweihter an den Inhalt kommt ist diese zusätzlich mit einem Schloss gesichert.
Um mich jetzt auf den Weg zum Startpunkt zu machen, muss ich zuerst auf den Weg hinauf und dann die ersten Schritte auf dem polternden Untergrund zurücklegen um dann auf moos- und laubbedecktem Weg weiter zu gehen. Links von mir liegt eine alte Baumwurzel. Während ich mich in einer Linkskrümmung die Steigung hinaufbegebe, lausche ich dem Rauschen des Baches und dem Zwitschern der Vögel.
Ich folge dem Pfad weiterhin nach oben, und trete aus dem Wald auf eine Lichtung hinaus, die ich, vorbei an einem Stativ mit sakralen Balken, an ihrem oberen Rand passiere. Dem geschotterten Weg, den ich jetzt erreiche, könnte ich nach rechts, abwärts folgen, entschließe mich dann aber doch linksrum nach oben zu gehen.
Zur Sicherheit drehe ich mich erst nochmal um und peile die Dose an: 140m in 282°
Ich gehe wie angedacht weiter, doch schon nach wenigen Metern komme ich an eine Kreuzung und beschließe spontan links abzubiegen um diesem Weg über den Graben zu folgen. Schon stehe ich vor der nächsten Kreuzung. Nehme ich den rechten Weg, der vermutlich kürzer aber auch beschwerlicher wäre oder den linken, gut ausgebauten Weg? Ich nehme den Linken.
Der Weg schwingt zuerst in einem weiten Rechtsbogen den Berg hinauf, um gleich darauf in einem Linksbogen auf die nächste Lichtung zu zusteuern. Davor zweigt ein Weg ab. Ich entschließe mich zuerst nach links auf die Lichtung zu laufen. Ein solcher Weg war ja schon einmal nicht schlecht. Nach ein paar Metern an deren Rand entlang stehe ich aber vor dem Zaun einer Schonung und es geht hier nicht weiter.
Also geht es zurück zur Abzweigung und ich folge dann dem jetzt linken Weg weiter den Berg hoch. Nach einigen 100 m komme ich wieder an eine Abzweigung. Ich folge hier wieder dem spitz auftreffenden, linken Weg, welcher am nach links abfallenden Hang entlang, aufwärts geht. Nach einiger Zeit trifft ein breiter Holzrückeweg spitz auf den von mir gewählten Weg. Diesen lasse ich aber rechts liegen und folge der Schotterpiste durch den schönen Hochwald. Schon sehe ich in einiger Entfernung Sonnenschein vor mir. Wieder eine Waldlichtung oder gar schon der Waldrand? Dort angekommen gibt’s gleich zwei Kreuzungen hintereinander.
Soll ich wieder links abbiegen und hinunter auf die Lichtung/Waldrand gehen, oder soll ich geradeaus in Richtung der Hütte gehen, die dort am rechten Wegrand steht? Ich nehme die zweite Möglichkeit und biege dann gleich vor der Hütte wieder nach rechts ab, wo der Weg weiterhin nach oben führt.
Sanft ansteigend führt dieser Weg jetzt immer geradeaus duch den Wald. Der anfangs noch gut ausgebaute Weg führt an mehreren Hochsitzen vorbei. Rechter Hand kreuzen immer wieder Wege, die vielleicht auch zum Ziel führen würden, aber da will ich ja nicht hin. Plötzlich, ab einem der letzten Hochsitze links am Weg, verwildert dieser etwas. Mann kann ihn schon gut wahrnehmen, aber der zugewachsene Schotter ist immer wieder von Schwarzkitteln aufgerissen. Zum Glück bin ich ja am hellen Tage unterwegs, so das ein Kontakt mit den Tieren recht unwahrscheinlich ist. Da es hier keinen Mobilfunkempfang gibt, könnte ich dann ja auch keinen Jäger rufen, der den Schweinchen beisteht.
Ich folge dem Weg immer weiter, als ich das Geräusch von fahrenden Autos vernehme. Ich laufe direkt auf eine Straße zu. Als ich diese erreiche ist meine Freude groß. Steht doch fast genau gegenüber auf der anderen Straßenseite mein Auto vor einer Wegschranke geparkt. Bevor ich einsteige, schaue ich nochmal über die Straße auf den Weg zurück, auf dem ich die letzten 45 Minuten unterwegs war.
... und nun viel Spaß und vor allem HAPPY HUNTING
wünschen Dir PaSaDori, AMORBACHER und Soundmann
