
Die Wollgraswiese liegt malerisch vor den Geröllhalden des alten Gletscherausläufers. Als der majestätische Gletscher noch in eisiger Größe in den Himmel ragte, befand sich an diesem Ausläufer der Eingang zu einer heute verschütteten Stadt. Ihre BewohnerInnen hatten die wahre Hochkultur einer friedlichen Gesellschaft erschaffen, indem sie sich durch bedingungslose Askese und Meditation von den irdischen Bedürfnissen lösten. Als sie soweit waren, ohne Nahrung und Wärme auch in unwirtlichsten Eishöhlen zu leben, zogen sie sich zurück in die Tiefe des Gletschers und erbauten eine prachtvolle Stadt aus Eis und Licht. Unbehelligt von Gier und Existenznöten lebten sie im Verborgenen und wirkten als Schutzgeister für die Menschen in ihrer Nähe. Allein, die Natur hatte andere Pläne, der Gletscher schmolz und begrub unter seinen rutschenden Hängen auch die Stadt in seinem Inneren. Die luftigen Wesen machten sich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft und wanderten, wie man hört, bis nach Tibet. Nicht lange danach wurde das Dach der Welt berühmt als friedliche Bastion inmitten von Kriegswirren und Not. Auch die Meditationstechniken, die jetzt allmählich vom Osten wieder zurück in den Westen kommen, entstammen der Kultur, die einst am Madloch entstand. Aber das ist alles lange her – nur die Überreste der prächtigen Gletscherstadt schimmern an hellen Tagen noch durch das Gestein.
Der Grüne Ring - 2. Etappe
Für die 2. Etappe musst du konditionell etwas stärker sein - es erwartet dich eine Tagestour mit circa 750m Aufstieg und gut 1.000m Abstieg. Von Zürs aus geht es über saftigen Wiesen unterhalb der Hasenfluh bis auf den Seekopf. Hier erwartet alle Wanderer das beeindruckende turquis-grüne Wasser vom Zürsersee. Direkt hier am Steg solltest du unbedingt kurz innehalten und das tolle Bergpanorama genießen. Kurz oberhalb von See befindet sich Taurins Höhle - suche Sie und du bist um einen Cache reicher. Nach circa 20 weiteren Gehminuten erreichst du endlich den Cache! Die Tour führt dich anschließend übers Madlochjoch vorbei am beeindruckenden Biwak und der Heimat vom Riesen Taurin. Jetzt hast du wieder den Blick auf Lech und wanderst unterhalb des Hausberges Omeshorn vorbei an der Gstüatalpe nach Zug oder alternativ auch nach Lech. Insgesamt brauchst du für diese Wanderung circa 5:30h.