Dieser Ort war um die Jahrhundertwende ein beliebtes Badegebiet in Ternitz. Der „Hohle Stein“ war eine Welt für sich. Ein sich dort befindliches „Schwabbrückl“ zählte zu den Kommunikationsstellen für die Wäsche waschenden Frauen des „gesamten Gräzls“, die Höhlen und Gänge fanden die Buben als erkundungswürdig, die steil aufragenden Konglomeratwände nützten sie als einen Klettergarten, die „Augen“ (zwei Felsöffnungen) als Ausgucke und den „Himmel“ (eine Felskante) als Sprungbrett für einen „Köpfler“ in die Schwarza. (siehe Bild "Damals_1")
Früher konnten die „Höhlenforscher“ den „Hohlen Stein“ noch ausgiebig erforschen, der aber in den Kriegsjahren, des zweiten Weltkrieges, zu einem Luftschutzbunker umgestaltet wurde. Heute erinnert nichts mehr an das geniale Badeparadies. Der Holzsteg ist verschwunden. Selbiger musste der Flussregulierung weichen. Man kann aber noch in die damalige Höhle durch den Eingang des Bunkers eindringen, der allerdings auch schon halb zugeschüttet ist.
Wenn man vom angegebenen Parkplatz in Richtung Hauptstrasse geht, biegt man rechts über die Stiegen hinunter ab. Keine Angst, der Garten in den man kommt ist der Öffentlichkeit zugängig. Von dort ist es auch nicht mehr weit bis zum Versteck.
P.S.: Den netten alten Herrn der den Garten in eine Oase mit vielen Blumen verwandelt hat, gibt es nicht mehr. Da sich jetzt keiner mehr um den Garten kümmert, ist ein weiterer Lost Place entstanden...
Bitte Stift mitnehmen!
Wir wünschen happy hunting!