Dorf Lankwitz
Das Dorf Lankwitz entstand aus einer slawischen Siedlung in Hufeisenform, deren Schenkel am Lankegraben endeten. Der Name geht auf das alt-slawische Lancowice (sprich: Lonkowizze) zurück und bedeutet Ort an der Uferaue. Er verweist auf den Wiesenbach Lanke, der einst durch diesen Ort führte. Die Lanke existiert noch immer, ist allerdings in ihrem gesamten Verlauf kanalisiert oder im Teltowkanal aufgegangen.

Dorf Lankwitz, Dorfanger
Lankwitz wurde erstmals 1239 urkundlich erwähnt: die älteste urkundliche Erwähnung eines Dorfes im heutigen Stadtgebiet von Berlin. Damals gelangte die Gemarkung Lankwitz als Schenkung an das Benediktinerinnenkloster St. Marien zu Spandau, das zum Bistum Brandenburg gehörte. Die Bevölkerung bestand hauptsächlich aus Bauern.
Der Kern des Angerdorfes Lankwitz befindet sich im Nordosten des Ortsteils. Ursprünglich handelte es sich um einen Sackanger, der, am Rande eines slawischen Handelsweges längs der Bäke zwischen Teltow und Köpenick gelegen, nur von Nordwesten her zugänglich und ansonsten von Wasser und Feldern umgeben war. Dieser Sackanger wurde im 14. Jahrhundert in ein Straßenangerdorf umgewandelt, dessen Anger noch heute als Alt-Lankwitz im Bereich der Dorfkirche Lankwitz erkennbar ist.

Dorfkirche Lankwitz und Gedenkstein 750 Jahre Dorf Lankwitz (1239—1989)
Lankwitz wird 1265 als Pfarrdorf erwähnt. Ebenfalls erwähnt wird 1375 ein Krug sowie ein Schulze. Im Jahr 1558 ging Lankwitz als Folge der Reformation aus dem Besitz des Klosters in Spandau in den Besitz des Amtes Spandau über.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Lankwitz 1943 bei Luftangriffen zu rund 85 Prozent zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden allmählich alle Baulücken geschlossen, sodass es heute in Lankwitz keine landwirtschaftlich genutzten Flächen und kaum noch Brachflächen gibt.
(Quelle: Wikipedia -> Berlin Lankwitz)
Weitere Informationen:
Wikipedia -> Berlin Lankwitz
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