Auf die Hohe Kiste führte mich eine Bergtour zum Cache auf dem Zunderkopf (https://coord.info/GC4H7Q8) vom Cacher-Kollegen Nilpferd.
Dort hinzugelangen ist schon spannend, über kleine, einsame, ruhige und zugewachsene Pfade hinauf bis zum Gipfelkreuz in knapp 2 Stunden.
Und von da geht es weiter über teils kleine Kletterstellen und durch Latschenkiefern in Richtung Achentalkopf, den man aber rechts liegen und zum Ziel dieses Caches hier marschieren kann. Die Hohe Kiste(n) - je nachdem welche Quelle man befragt mit oder ohne "n" - erreicht man nach weiteren 1,5-2 Stunden.

Oben angekommen kann man die schöne Aussicht am Gipfelkreuz geniessen und sich dann etwas abseits der Gipfelstürmer auf Suche nach einer Dose machen. Folgt dazu dem Gipfelgrat durch die Latschenkiefern etwas nach Südwesten, bis ihr erst auf eine Art Dosen-Lager und dann zum Cache gelangt. Dieser liegt seit 22.08.2020 nun nah am Weg an einer Latschenkiefer und Steinen.
Bitte vorsichtig am Grat, es geht sehr steil nach unten. Nutzt die Spoilerbilder.
Der Abstieg führte mich durch das Pustertal zurück zum Parkplatz.
Alternativ könnt ihr den Weg zur Hohen Kiste auch über den Hahnbichelsteig und das Pustertal oder das Zwölferköpfl und den Abstieg über das Kistenkar nehmen.
Bei meiner Wartungsrunde am 22.08.2020 bin ich über das Kistenkar aufgestiegen, was wahrscheinlich deutchlich angenehmer ist, als hier abzusteigen. Zum Abstieg suchte ich mir den sehr unbegangenen Weg auf den Grat rüber zum Zwölferköpfl. Für diesen Pfad am besten per GPS-Karte orientieren und wenn der Weg am Geröllfeld plötzlich verschwunden ist, dann dem Geröllfeld nach unten folgen, bis man den Weg unterhalb der Felswände wieder erkennen und folgen kann.
Eine dritte Option für eine Runde bietet noch der Aufstieg über den ebenfalls sehr einsamen Martinisteig und Abstieg über Pustertal oder gerade beschrieben Pfad.

Hinweise zur Tour:
Wenn ihr dem angegebenem Weg über den Zunderkopf folgt, benötigt ihr eine gute Trittsicherheit im steilen Gelände und etwas Gespür für die Wegfindung. Bei den anderen Wegen ist ebenfalls Trittsicherheit erforderlich. Die Tour ist ca. 14 Kilometer lang und es sind ca. 1250 Höhenmeter zurückzulegen. Mit Cache-Suche und etwas Rast habe ich ca. 8 Stunden gebraucht.
Die Tour - egal welche Route, nicht bei Nässe oder unsicherer Wetterlage und keinesfalls bei Schnee machen.
Auf der beschriebenen Tour gibt es keine Einkehr-Möglichkeit und kein Wasser, auf dem Weg durch das Pustertal gibt es teils kleine Bergbäche.
Natürlich könnt ihr auch mit ca. einer halben Stunde Wegzeit zur Weilheimer Hütte einkehren.
Optional kann man auch mit dem Mountain-Bike bis in die Nähe des Gipfels fahren und hat noch eine halbe Stunde aufzusteigen.
Ich habe keine weiteren Wegpunkte oder Parkplätze angegeben, wenn ihr euch die anderen Caches in der Nähe anzeigen laßt, gibt es genug Infos.
Danke an den Cacher-Kollegen Nilpferd für seine Cache's und damit verbundenen Routen-Empfehlungen!
Update 22.08.2020: Wartungsrunde mit neuer Dose, Listing: neues Spoilerbild und Ergänzung Routen-Optionen