Dieser Cache lässt sich gut mit einer Rundwanderung auf den Eisenerzer Reichenstein (2165m) samt cache bei der Reichensteinhütte sowie dem Krumpensee-cache verbinden. Als Ausgangsort wählt man Präbichl (länger, mehr hm) oder die Hirnalm.
Wissenswertes zu den Tieren
Das Alpenmurmeltier (Marmota marmota), süddeutsch und österreichisch auch Mankei oder Murmel, ist ein vor allem in den Alpen verbreitetes Nagetier. Murmeltiere leben sozial in Gruppen zusammen, die bis zu 20 Individuen umfassen können.
Der Name „Murmeltier“ hat etymologisch nichts mit der Murmel oder dem Verb „murmeln“ zu tun. Er geht auf das althochdeutsche „murmunto“ zurück, das wiederum aus dem lateinischen Mus montis („Bergmaus“) entlehnt ist
Alpenmurmeltiere sind typische Vertreter einer eiszeitlichen Tierwelt. Nur in den Gebirgshöhenlagen (lokale Baumgrenze bis etwa 200 Höhenmeter darüber) finden sie heute geeignete Umweltbedingungen. Ein sechs bis sieben Monate währender Winterschlaf (Oktober-März) ermöglicht ihnen die Besiedelung dieser unwirtlichen Regionen. Während des Winterschlafes, bei dem die Tiere bis zu einem Drittel des Körpergewichts verlieren, leben sie ausschließlich von körpereigenen Fettreserven. Die Tiere erreichen in freier Wildbahn regelmäßig ein Lebensalter von 12 Jahren.
Die Alpenmurmeltiere verfügen über zwei unterschiedliche Warnrufe – einen einzelnen Pfiff und eine Folge von mehreren, sehr kurzen Pfiffen. Eine gesamte Pfiffserie hat eine Dauer von drei bis fünf Sekunden. Während man in der älteren Literatur noch Hinweise findet, dass ein einzelner Pfiff eine Gefahr aus der Luft signalisiert, haben experimentelle Untersuchungen mittlerweile belegt, dass ein einzelner Pfiff auf eine unmittelbare Gefahr wie etwa einen bereits im Angriffsflug befindlichen Adler hinweist. Sich nähernde Wanderer oder ein in der Umgebung aufhaltender Rotfuchs löst dagegen die Pfiffserie aus, mit der ein Murmeltier seine Artgenossen auf eine potentielle Gefahr aufmerksam macht.
[Quelle: Wikipedia, 4.9.2016]