Infos zur Burg
Die Burg Wernerseck (auch Kelterhausburg genannt) ist eine spätmittelalterliche Burganlage. Ihren Namen verdankt sie ihrem Gründer und Bauherren, dem Erzbischof von Trier Werner von Falkenstein (1388–1418).
Die Ruine der Höhenburg liegt über der Nette zwischen den Gemeinden Plaidt und Ochtendung in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A61.
Die Burg wurde auf dem Bergsporn erbaut, auf dem sich bereits zu spätantiker Zeit eine römische Höhenbefestigung befunden haben soll. Die Entstehung dieser wahrscheinlich als Fliehburg konzipierten Anlage kann durch Münzfunde in die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts datiert werden.
Der Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein begann den Bau der Burg Wernerseck Ende des Jahres 1401 im Zuge seiner Expansionspolitik im Gebiet der Pellenz. Damit lag der Bauplatz nicht mehr in der Gemarkung von Ochtendung, das zu Kurtrier gehörte, sondern bereits im Lehnsgebiet der Grafen von Virneburg.
Eigentlich als Grenzfestung gegen den Erzbischof von Köln gedacht, wurde die Burg aufgrund sich verschiebender Grenzen während der Bauarbeiten für Verwaltungszwecke genutzt.
Seit dem 16. Jahrhundert war die Burg an die Herren von Eltz verpfändet, die sie bis ins 19. Jahrhundert besaßen. Von 1966 bis 1969 war eine Falknerei auf der Burg eingerichtet.
Ein Förderverein hat sich die Sicherung und Renovierung der baufälligen Burg zur Aufgabe gemacht und zwischen Sommer 2006 und November 2007 den Wohnturm renoviert. Weitere Renovierungsarbeiten wurden 2020 abgeschlossen, um die Burg auch weiterhin für Besucher zugänglich zu halten.
Infos zum Cache
Damit ihr in der Burgruine nicht "jeden Stein umdrehen" müsst, weisen wir an dieser Stelle nochmals auf den Hint hin. Die ermittelten Cache-Koordinaten sind aufgrund der starken "GPS-Verschattung" leider ungenau.
Ihr bewegt euch im Naturschutzgebiet Nettetal. Die Wege müssen/dürfen daher weder zum Besuch der Burg noch für den Cache verlassen werden.
Quellen
Die Informationen aus dem Listung stammen aus den folgenden Quellen: