Pilze in der Literatur
Frage 1:
„Ein Mensch im Wald ging für sich hin
Und nichts zu suchen, war sein Sinn.
Doch welch ein Glück! Ein Steinpilz stand,
Ein Prachtstück, dicht am Wegesrand.“
Wie bitte? Nichts suchen? Na, dann kann dieser Mensch ja kein Cacher sein :) Aber diese Verse stammen von einem für seinen hintergründigen Humor sehr bekannten Dichter. Und bei diesem finden sich noch weitere Verse zum Pilze suchen, bei denen man beinahe meinen könnte, der Dichter hätte an Geocacher gedacht:
Der Mensch, nun schon voll Sucherdrang,
(…)
Schon wird mit Freund und Freundesfreund
Den ganzen Tag der Wald durchstreunt;
(…)
Man hetzt ihn wild bergauf, bergab:
"Schau her, was ich gefunden hab!"
Welcher Dichter ist gemeint?
Joachim Ringelnatz?
Eugen Roth?
Christian Morgenstern?
Der Wortwert des Nachnamens des gesuchten Dichters ist (a)
Frage 2:
In dem Roman „Die dunkle Seite des Mondes“ aus dem Jahre 2000 geht es um halluzinogene Pilze, sogenannte „magic mushrooms“. Die Geschichte beginnt damit, dass Urs Blank, ein arg arroganter Wirtschaftsanwalt, über einen Trödelmarkt spaziert und dort Lucille, einen weiblichen Hippie, kennenlernt. Später starten beide eine Affäre. Lucille überredet Blank dazu, gemeinsam mit ihr einen Pilztrip zu machen, also halluzinogene Pilze zu konsumieren.
Der Pilztrip bewirkt bei Blank eine Persönlichkeitsveränderung, die bei ihm zu immer mehr Kontrollverlust und Gewalttätigkeit führt. Er wendet sich an einen Psychiater. Dieser schlägt vor, die Psyche von Blank durch einen zweiten, kontrollierten Trip wieder zu stabilisieren.
Weiter wollen wir die Geschichte nicht erzählen, denn der Roman ist sehr spannend und es lohnt sich, ihn selbst zu lesen. Die Geschichte ist übrigens im Jahre 2015 verfilmt worden.
Wie heißt der Autor? Gesucht ist der Wortwert (b) des Nachnamens.
Den Cache findet ihr bei folgenden Koordinaten:
N 50° 55. ( 10 * b - a + 43 )
E 009° 48. ( a + b - 29 )