Es war einmal auf einem kleinen Hügel in der Nähe des winzigen und unbekannten Ortes Datzow ein einsames Rittergrab ...
Ach Moment, der Ort ist zwar winzig, doch nicht völlig unbekannt!
Schon bevor die Kunde des christlichen Gottes auf dieses Eiland gespült wurde, herrschten auch in Datzow wilde Ranenhorden und beteten den Vier-Gesichtigen Gott Svantevit an.
Als in Poseritz noch tiefe Finsternis herrschte, schrieben über Datzow bereits die fleissigen Kirchenmännlein. Als jenen dann jedoch ein prächtiges Gotteshaus in Poseritz gebaut wurde (ca. 1325), verlor Datzow zunehmend an Bedeutung, wurde jedoch nicht vergessen.
Denn zu Kaisers Zeiten (der Kaiser war zwar fern...) wurde einem Ritter Thormann dieses hübsche kleine Fleckchen Erde zum Gute verliehen. So baute er Ställe und einen Gutspark (der heute allerdings von fast allen vergessen und dem Wildwuchs übergeben ist) und ein Gutshaus und machte Datzow zum Rittergut Datzow.
Im Jahre 1927 verließ der Thormann (oder sein Sohn) sodann dieses Rittergut um im christlichen Himmel, oder vielleicht doch über die Brücke ins ranische Jenseits?, zu wandern. So steht nun dieses Rittergrabe einsam im Walde zu Datzow.
Einsam, nein! Ein kleiner Cache leistet der Einsamkeit tapfer Widerstand und will gefunden werden...