Am 26. April 1945, also kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, kam es hier zu einem sinnlosen Gemetzel. Wehrmachtsangehörige bulgarischer Nationität hatten im Zuge der allgemeinen Auflösungserscheinungen - das Kriegsende zeichnete sich bereits ab - ihren Standort Allentsteig verlassen. Sie setzten sich Richtung Westen ab und lagerten bei offenem Feuer im Wald. Eine SS-Abteilung entdeckte sie und begann auf sie zu schießen. 26 Tote wurden im Wald verscharrt.
1951 wurden die Leichen exhumiert und auf dem Friedhof in Vitis beigesetzt. 1976/1977 erfolgte die Umbettung der Toten auf den Soldatenfriedhof Allentsteig.
Ein damals ca. 14-jähriges Mädchen aus Großrupprechts berichtete, dass sie Schüsse hörte. Da ihr Vater mit dem Rad Richtung Langschwarza ausfuhr, fürchtete sie, es wäre ihm etwas zugestoßen. Sie schnappte sich ein Pferd und ritt in Richtung Langschwarza. An der Stelle, wo heute der Gedenkstein steht, entdeckte sie die toten Soldaten. Als ihr Vater mit dem Rad zurückkam, befahlen ihm Soldaten, er soll vom Dorf ein paar Männer mit Spaten und Schaufeln holen. Er musste dem Befehl Folge leisten. Die Männer mussten ein Grube graben und die Toten hineinwerfen. Ein Soldat kauerte schwer verletzt aber noch lebend auf einem Baumstumpf. Der Vater des Mädchens sagte: "Einen Lebenden graben wir aber nicht ein!" Daraufhin nahm ein Soldat eine Schaufel und spaltete dem Verletzten den Schädel! Das Mädl musste alles mitansehen!