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Schwedenpark Traditional Cache

Hidden : 9/29/2016
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Dieser Cache führt Euch an einen fast schon vergessenen Ort in Aachen (quasi eine Art Lost Place): Den Schwedenpark.

Das Gelände ist ein letzter, offen gebliebener Rest des Bachtals der Wurm, die heute kanalisiert unter der Stadt verläuft. Der Name geht zurück auf die Errichtung eines Pavillons, der vom Schwedischen Roten Kreuz nach dem 2. Weltkrieg zur Kinderbetreuung errichtet, unterhalten und in den 70er Jahren abgerissen wurde.


Früher verlief über das gelb umrandete Areal ein Mühlengraben, der von der Wurm abzweigte und zur „Weißen Mühle“ führte. Diese Mühle wurde schon 1517 urkundlich erwähnt und fand Nutzung als Kupfer-, Schleif- und Spinnmühle sowie später als Öl- und Mahlmühle. 1835 wurde sie in eine Tuchfabrik umgewandelt. Ab 1889 befand sich auf dem Gelände die „Cüppersche Tuchfabrik", vor der ein parkartiger Garten angelegt wurde. Die ältesten Bäume auf dem Gelände dürften aus dieser Zeit stammen. 1932 wurde die Fabrikanlage durch die Firma „Textilwerk Aachen GmbH“ übernommen, weitere 10 Jahre später zog die Tuchfabrik „F. & M. Meyer" ein. 1959 übernahm der Anwalt „G. Walther" die Gebäude und eröffnete eine Streichgarnspinnerei. Kurze Zeit später baute er das Unternehmen zu einer Volltuchfabrik aus, d.h. zu einer Textilfabrik, die alle Verarbeitungsschritte wie Spinnen, Weben, Färben und Ausrüsten selbst vornimmt. 1976 wurde die Tuchherstellung eingestellt und man spezialisierte sich fortan auf die Herstellung von Strickgarnen in der bereits vorhandenen Spinnerei. 1992 stellte man auch diese Produktion ein. Nicht mehr genutzte Gebäude wurden ab 1979 für nicht-textiles Kleingewerbe zur Verfügung gestellt, teilweise standen sie auch leer.

2013 wurden große Teile des Gelände gerodet, trocken gelegt und vier große, rechteckige Wohnblocks auf einer Tiefgarage gebaut. Insgesamt entstanden hier 64 Wohnungen und 78 Tiefgaragenplätze. Heute ist nur noch der rot umrandete Teil des Schwedenparks existent, der (noch) nicht öffentlich zugänglich ist. Er wird nach wie vor als Stadtbiotop verstanden und markiert eine wild bewachsene Fläche inmitten der Stadt, die sich weitgehend ungestört entwickeln kann und aus diesem Grund etwas in der Stadt selten Gewordenes, Ungewöhnliches darstellt.

Zahlreiche Gehölze besiedeln das verbliebene Gelände darunter verschiedenen Weidenarten, Stieleichen, Robinien, die Schneebeere, Schwarzer Holunder, Weißdorn, Johannisbeere, Hartriegel und Hasel. Im krautigen Bodenbewuchs finden sich Arten des Waldes wieder wie z.B. die Walderdbeere, Knoten-Braunwurz, Nelkwurz, Giersch und Gundelrebe. Mitten im Gelände weisen Bitteres Schaumkraut, Wasserdost, Kriechender Hahnenfuß und Rauhhaariges Weidenröschen auf relativ feuchten Boden hin. Auf den trockene, lichtreiche Flächen dominieren Goldruten und Beifuß. Der Pflanzenbewuchs sorgt durch Kühlung, Befeuchtung und Reinigung der Luft für ein besseres Kleinklima im Quartier. Der Regen fließt im Gegensatz zur versiegelten Umgebung nicht schnell ab, sondern verdunstet bzw. versickert langsam, und trägt auf diese Weise auch zur Grundwasseranreicherung bei.


Last but not least:
FTF: HeckmonsterAachen
STF: Sven1072
TTF: AkiTsaziki

Bilder:
[1] Bing Maps

Quellen:
[1] Ökologie-Zentrum-Aachen e.V.
[2] Tuchwerk-Aachen e.V.

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Additional Hints (Decrypt)

trobera ibe 1975: Zrva Tbgg(u) trobera anpu 1975: TVLS: Zrva Tbgg(u) 1975

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)