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Die Marie - Winskiez III Traditional Cache

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Maxwell-Smart: Da das Listing seit längerem disabelt ist, es seit längerem keinen Cache zu finden gibt bzw. die erbetene Wartung nicht vorgenommen wurde, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht und neue Caches blockiert.

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Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

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Hidden : 9/24/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Es gibt zwar unzählige Geschichten über den Winskiez und auch das Buch „Meine Winsstraße“ von Knut Elstermann erzählt viele Anekdoten, aber es gibt bisher keinen einzigen Cache über diesen Kiez. Das war für mich der Anlass, hier auf einige kleine „Schätze“ zu verstecken und Euch den Kiez näher zu bringen.

Die „Marie“ ist heute einer der beliebtesten Spielplätze im Winskiez mit einem schönen Blick auf die „Grundschule an der Marie“.

Alternativtext

Wie man sich unschwer vorstellen kann, war dieses Areal nicht immer unbebaut. Der Bevölkerungedruck zum Ende des 19.Jh. War viel zu groß, als dass man Platz für eine Freifläche mit derartigenr Größe hatte.

Mit der Bebauung des Winsviertels erwarb die Allgemeine Berliner Omnibus AG das Grundstück Marienburgerstr. 41 - 46 mit 6124 qm. Das dortige Depot bot Platz für 288 Pferde und konnte ab Oktober 1886 dem Betrieb übergeben werden. Auf Luftbildern aus der Zeit erkennt man noch eine weitere Straße von der Winsstr. 50 (heute Sporthalle) bis zur Prenzlauer Allee 44 (gerade frisch bebaut). Es ist davon auszugehen, dass sie als Zufahrt zum Depot genutzt wurde, denn sie ist nirgends offiziell bezeichnet und hat keinen Namen.

Alternativtext

Ab 1950 übernimmt das Rettungsamt Berlin das Areal. Das Rettungsamt Berlin war die Nachfolgeorganisation der Berliner Feuerwehr, der bewusst die städtische Eigenständigkeit entzogen wurde. Die Feuerwehr war nun der Volkspolizei und damit dem Ministeriums des Innern der DDR zugeordnet (Organ Feuerwehr).

1991 übernahm die Berliner Feuerwehr vorerst das Gelände und ein Zwischennutzungsvertrag wurde zwischen Feuerwehr und Bezirksamt Prenzlauer Berg ausgehandelt. Dieses zentralistisch organisierte Rettungsamt passte jedoch nicht mehr in das Rettungskonzept des vereinigten Berlins und so wurde das Rettungsamt 1995 abgerissen und es blieb eine 6000 m² Brachfläche zurück.

Von der Marienburger Straße her gelangt man nun auf die Marie, einen parkähnlichen Stadtplatz. Die Pläne der Feuerwehr für eine neue Feuerwache scheiterten an der Sparpolitik der Stadt Berlin.

Die „Schule an der Marie

Das Gebäude wurde 1907/1908 vom Architekten Ludwig Hoffmann erbaut, und der Schulbetrieb startete am 1. Oktober 1908. Damals lernten hier ausschließlich katholische Mädchen, bis ab 1. April 1909 die 296. Gemeindeschule für katholische Jungen in dem Gebäude gegründet wurde.

Zwischen 1914 und 1918 (1. Weltkrieg)wurde das Schulgebäude als Reservelazarett genutzt.

Ab 1935 zog in die Christburgerstraße die 239. Volksschule ein: Eine Mischschule für katholische Knaben- und Mädchenklassen.

Während des 2. Weltkrieges, konkret im Jahr 1945, wurde die Schule wieder als Lazarett und Behelfskrankenhaus genutzt.

Nach dem Krieg und schließlich bis Mitte 1992 befand sich in dem ehemaligen Schulgebäude die Poliklinik Prenzlauer Berg.

Seit Ende August 1999 ist sie nun wieder eine Schule.

Durch die erste Bebauung des Geländes als Depot für Busse und seinen Zuwegungen über 3 Straßen war das Schulgebäude an der Marie als Lazarett, Krankenhaus und Poliklinik ideal geeignet. Und so erfolgte ein regelmäßiger von Schule in Friedenszeiten und Krankenhaus in Krisenzeiten. Hoffentlich bleibt es nun lange eine Schule.

Additional Hints (Decrypt)

Nomjrvtqbfr - xrvar Mähar üorefgrvtra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)