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Kraftwerk Jänschwalde Traditional Cache

Hidden : 9/28/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Aller guten Dinge sind Drei!

Der erste wurde vom Wachschutz beanstandet....

Der Zweite hatte kein Blick auf´s Kraftwerk....

Der Dritte bleibt bis das Kraftwerk fällt...


Das Braunkohlekraftwerk wurde, federführend durch den VEB BMK Kohle und Energie, zwischen 1976 und 1988 errichtet. Das Kraftwerk besteht aus sechs 500-MW-Blöcken mit je zwei Dampfkesseln, wobei jeweils zwei Blöcke eine Einheit bilden. Jede der drei Einheiten verfügte ursprünglich über einen 300 Meter hohen Schornstein zur Rauchgasemission. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden bis Mitte der neunziger Jahre Anlagen zur Entschwefelung der Rauchgase nachgerüstet, so dass ein Weiterbetrieb möglich wurde. Seither wird aus dem Schwefeldioxid der Abgase mittels Kalkzugabe zusätzlich Gips produziert, welcher im benachbarten Lafarge-Werk verarbeitet oder auf der Abraumhalde des Tagebaus Jänschwalde zwischengelagert wird. Die gereinigten Rauchgase werden seitdem über sechs der insgesamt neun Kühltürme (drei pro Einheit) in die Umwelt abgegeben. Im Kraftwerk Jänschwalde wird überwiegend Rohbraunkohle aus den nahe gelegenen Tagebauen Jänschwalde (ca. 14 Mio. t/a, künftig ca. 11 Mio. t/a) und Cottbus-Nord (4–6 Mio. t/a) verstromt. Ein steigender Anteil (8–11 Mio. t/a) wird zudem über die Kohleverbindungsbahn aus dem Tagebau Welzow-Süd zugeführt. Pro Tag benötigt das Kraftwerk bei Volllast ca. 80.000 Tonnen Braunkohle. Dabei wird aus einem Kilogramm Braunkohle etwa eine Kilowattstunde Strom erzeugt. Im Jahr 2004 wurde die Müllmitverbrennung bis zu einer Menge von 400.000 Tonnen pro Jahr durch Planfeststellung genehmigt.[3][4] Nach Angaben des Betreibers erreicht das Kraftwerk Jänschwalde heute einen Netto-Wirkungsgrad von 35 bis 36 Prozent.[5] Mit einem jährlichen Ausstoß von 23,7 Millionen Tonnen CO2 (2006) liegt es auf Platz 7 der Weltrangliste der Kraftwerke mit den meisten Emissionen, innerhalb der Europäischen Union auf Platz 3. Beim Ausstoß pro kWh liegt es hier mit 1,2 kg CO2 (nach dem Kraftwerk Niederaußem) auf Platz 4. Obgleich das Kraftwerk Jänschwalde der jüngste der drei verbliebenen Kraftwerksstandorte der Lausitz ist, hat es trotz Ertüchtigung die durchschnittlich älteste Technik. Im Rahmen der von Vattenfall beantragten, jedoch noch nicht genehmigten Erschließung des Kohlefeldes Jänschwalde-Nord, das den Weiterbetrieb für etwa zwei Jahrzehnte sichern würde, soll das Kraftwerk daher modernisiert werden.

Quelle:Wikipedia

Additional Hints (No hints available.)