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Das Wattestäbchen-Phantom Mystery Cache

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Schnogeschiesser: da sich in der FInalumgebung keine wirklich nachhaltige Verstecke anbieten, weil eine Verlegung sich immer mehr in Richtung der Schulgebäude oder Parkanlage bewegen würde und diese ganz gewiss keine geeigneten Geocache-Locations darstellen, habe ich mich dazu entschlossen diesen Fall nun zu den Akten zu legen.
Passt ja auch zeitlich, denn der NSU Prozess wird ebenfalls in Kürze zu den Akten gelegt....

Vielen Dank an der Stelle für das tolle Feedback!
Hat mich auch sehr gefreut, das die gesamte Story dadurch dem ein oder anderen etwas nachvollziehbarer wurde...

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Hidden : 9/30/2016
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Um an die Finalkoordinaten zu kommen, müssen neben ein paar grundlegenden Fragen zum Fall des „Wattestäbchen-Phantoms“, insbesondere die Ermittlungsergebnisse der betroffenen saarländischen Tatorte recherchiert werden. Diese hatten schließlich einen maßgeblichen Beitrag zur Aufklärung der Ermittlungen geliefert. Weitere Hinweise & Spoilerbild zum Finalversteck werden nach erfolgreicher Geochecker-Überprüfung zur Verfügung gestellt.

 

Es wird der deutschen Kriminalgeschichte quasi als größte Polizeipanne Deutschland in Erinnerung bleiben, als sich eine Hundertschaft hochgerüsteter Ermittler im Fadenkreuz einer selbst fabrizierten Rationalität verhedderten…Manch einer wird sich vielleicht noch an den Fall erinnern können, als die halbe Republik jahrelang auf der Suche nach dem „Heilbronner Phantom“ war. In der Medienberichterstattung auch Frau ohne Gesicht, von der Polizei Unbekannte weibliche Person (UwP) genannt, war nach dem Polizistenmord von Heilbronn das Ziel einer umfangreichen Fahndung von 2007 bis 2009 in Süddeutschland in den Bundesländern Saarland, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie in Österreich und Frankreich, welche sich als der „Der Wattestäbchen-GAU der Polizei“ quasi alsPolizeiposseentwickelte. Aufgrund von DNA-Spuren am Tatort wurde ein Zusammenhang zwischen diesem Mord und einer ganzen Reihe weiterer Straftaten vermutet, da in Spuren von 40 weiteren Tatorten übereinstimmende genetische Fingerabdrücke gefunden worden waren. Unter anderem wurde die "Frau ohne Gesicht", bis dato die meistgesuchte Verbrecherin Deutschlands, mit sechs Morden und zahlreichen Einbrüchen in Verbindung gebracht. Auffällig war, dass in allen Fällen keinerlei sonstige kriminalistisch verwendbare Spuren ermittelt werden konnten. Insbesondere gab es zu Alter oder Aussehen der gesuchten Person keine brauchbaren Hinweise. Das Einzige, was alle Fälle verband, war ein Stück Erbsubstanzdas Identifizierungsmuster einer Frau ohne Identität. Aufgrund der Vielzahl von Verbrechen, die dieser Spur bereits zugeordnet werden konnten bzw. die in den folgenden Jahren hinzukamen, vermutete man eine schwerstkriminelle und kaltblütige Täterin, nach der entsprechend intensiv auch öffentlich gefahndet wurde. Die Tatorte mit den DNA-Spuren zeichneten das Bild einer nicht sesshaften, sehr mobilen Frau, deren Aktionsradius von Österreich über Südwestdeutschland bis nach Frankreich reichte. Jedoch ergab die Tatserie nicht den geringsten Sinn: Gartenhauseinbrüche, Motorraddiebstähle, Büroeinbrüche, Kfz-Aufbrüche, Mord. Die unbekannte Frau wuchs zu etwas mysteriös Monströsem heran - zu einer cleveren Mörderin, die das gesamte Establishment, die Polizei-Intelligenz, die Kriminaltechnik und ihre hochsensible Analysetechnik narrt, zu einer Anarchistin, der es scheinbar egal ist, ob man sie findet, so dilettantisch und fahrlässig, wie sie ihre Spuren hinterließ. Demnach wurde in viele unterschiedlichen Richtungen ermittelt. Anfänglich verblüfften die Fahnder bspw. mit einer skurrilen These, nämlich das die rätselhafte Phantom-Killerin sich möglicherweise als Mann verkleiden könnte. Durch die gefundenen DNA-Spuren in Speichel, Schweiß, Blut, Hautzellen, auf angeknabberten Keksen, Dosen, an Haustüren, Steinen, Autoradios, Spritzen usw. konnten ungefähre Rückschlüsse auf die Herkunft des Phantoms getroffen werden. Aufgrund der GEN-Spur wurde ein osteuropäischer Hintergrund erkannt, der sich auch nach Aufklärung des Falls bestätigte. Folglich wurde lange Zeit unter Sinti und Roma und im Milieu osteuropäischer Prostituierter nach der Täterin gefahndet. Sie ermittelten zwischenzeitlich zudem im Milieu der Drückerkolonnen, im Drogenmilieu, im Schaustellergewerbe, auf Gebrauchtwagenmärkten und veranlassten Massengentests von Hunderten obdachlosen Frauen, die wegen Einbruchs oder Gewaltdelikten bekannt waren.

Im Verlauf der Ermittlungen kamen immer wieder Zweifel an der Theorie der Polizei, Kriminaltechniker hatten bspw. zwischenzeitlich die Einweghandschuhe der Ermittler im Verdacht. Doch sowohl die leitenden Kriminaltechniker aus Baden-Württemberg als auch Gerichtsmediziner versicherten stets die Richtigkeit des Verfahren, sogar als die österreichischen Kollegen im Frühjahr 2009 die Wattestäbchen als unbrauchbar identifizierten und aus dem Verkehr zogen. Weiter ging es also mit den Scheuklappen der falschen Fährte nach… Kurz darauf wollte das Land mit der höchsten Belohnung in der Geschichte Baden-Württembergs die zähe Aufklärung der Serientäterin vorantreiben und erhöhte Im Januar 2009 entsprechend die bisherige Belohnung auf XXX ?

A= Wie hoch war die letzte Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täterin? (einfache Quersumme der Zahl)

Es tauchten immer wieder Spuren in völlig unerwarteten Zusammenhängen auf, die das bislang mühsam konzipierte Profil aufs Neue sprengten: dieselbe DNA, aber an einem weit entfernten Tatort, der weder ins Raster noch zur Handschrift der vermeintlichen Täterin noch ins Koordinatensystem des allgemeinen Menschenverstands passt. Nach zahlreichen widersprüchlichen Spuren an Tatorten im In- und Ausland führte die Spur des Phantoms auch mehrmals ins Saarland. Man ging davon aus, dass die "Frau ohne Gesicht" offensichtlich gute Bezüge ins Saarland habe. Die erste Spur des Phantoms im Saarland wurde an einem Stein entdeckt, der im Oktober 2006 als Tatwaffe bei einem Einbruch in ein Wohn- und Geschäftshaus in Saarbrücken-Burbach verwendet worden war.

B= Anzahl Gegenstände, die laut Presseauskunft von Saar-Polizeisprecher Georg Himbert bei diesem Einbruch gestohlen wurden?

Hier konnten Zeugen zum ersten Mal eine Täterbeschreibung abgeben, doch die Person auf dem Phantombild ist männlich. Die Polizei ging daher davon aus, dass das Phantom hier einen Mittäter hatte. Die dazugehörige DNA-Analyse fand allerdings erst im April XXX statt, wodurch der Zusammenhang mit dem Phantom festgestellt wurde.

    C= Jahr der DNA-Analyse

Die zweite Spur an der Saar, die „zweifelsfrei“ der Polizistenmörderin zugeordnet werden konnte, wurde 2008 in einem Wohnwagen im Wald bei XXX im Kreis Merzig-Wadern gefunden.

D= gesuchter Ortsteil (Anzahl Buchstaben)

Die als Phantom bekannte Frau soll dort mehrmals übernachtet und auch mit Begleitung Zeit verbracht haben. Dise neue Spur stehe wohl im Zusammenhang mit dem brutalen Überfall auf die Pächterin des Vereinsheims des hiesigen Angelsportvereins am XXX. Mai 2008.

E= Tag des Überfalls

An diesem Tag wurde die Wirtin der Anglerklause von zwei Personen zusammengeschlagen und beraubt. Im Schankraum in der Klause blieb, ähnlich wie beim Einbruch in Burbach, ein Stein zurück, auf dem die DNA-Spur identifiziert werden konnte. Genau wie in dem Fall in Burbach berichtete auch das Opfer der Anglerklause wiederum nur von männlichen Tätern, weshalb hier spätestens ernsthafte Zweifel an der Theorie der Polizei hätten müssen aufkommen…

Der nächste Tatort im Saarland spielte sich in Quierschied ab und das gleich doppelt… In der Nacht zum 7. März 2008 wurde in ein Wohnhaus eingebrochen, wobei die mutmaßliche Täterin schließlich Handtaschen, Geldbörsen und den Schlüssel für ein vor dem Haus geparktes neuwertiges Auto entwendete und anschließend mit dem Wagen flüchtete. Die Ermittler bezeichnen das Phänomen als Homejacking“. Die Vorgehensweise ist nahezu gleich. Die Täter brechen nachts in Wohnungen ein. Sie lassen sich von der Anwesenheit der schlafenden Bewohner nicht abschrecken und suchen gezielt nach den Schlüsseln der meist vor dem Anwesen geparkten hochwertigen Autos. Weiteres Diebesgut wirdwenn überhauptsozusagen als willkommene Dreingabe mitgenommen. Anschließend haben die Täter leichtes Spiel. Mit dem Originalschlüssel starten sie die Autos und suchen mit ihrer teilweise mehr als 100.000 € teuren Beute das Weite. Auch hier in Quierschied gingen die Täter nach dem besagten Muster vor. Das gestohlene Auto wurde am Morgen des gleichen Tages in einem Waldgelände zwischen XXX und dem Ortsteil XXX aufgefunden.

F=Anzahl der Buchstaben beider Ortschaften, die um das Waldgebiet liegen.

Den gleichen modus operandi wendeten die Täter bei einem weiteren Einbruch in der gleichen Nacht an. Ebenfalls in Quierschied erbeuteten sie ein Fahrzeug der Oberklasse sowie Bargeld und Schmuck. Von dem Auto fehlt bislang jede Spur. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die unbekannte Frau, das „Phantom“, an weiteren Fällen von „Homejacking“ im Saargebiet in XXX und Raum Trier, die auf ähnliche Weise wie in Quierschied begangen wurden, beteiligt gewesen sein muss.

G= in welchem Ort war der weitere Fall von Homejacking? (Anzahl Buchstaben)

Bei der Fahndung nach der mutmaßlichen Serientäterin führte noch eine weitere DNA-Spur ins Saarland. Im Zusammenhang mit einem Einbruch in einer Saarbrücker Schule im Juli 2007 konnten Wissenschaftler des Institutes für Rechtsmedizin der Unikliniken Homburg DNA-Material der Unbekannten an einer Cola-Dose sichern.

H= Name der Saarbrücker Schule (Buchstabenwortwert)

Im Zuge der Fahndung gelang es den ermittlungsführenden Beamten eine neunköpfige Gruppe von überwiegend Minderjährigen mit Wohnsitz im Raum Saarbrücken zu ermitteln und diesen Personen die Beteiligung an der Einbruchsserie nachzuweisen. Bei der Vernehmung versicherten die Jugendlichen, dass sie bei ihrem Einbruch keine Frau als Komplizin zur Verstärkung dabei hatten. Es gab keine Theorie, mit der sich die Einbrüche und der Aufenthalt der Frau in Einklang bringen ließen. Schließlich konnte die Frage, wie die DNA-Spur der Unbekannten an den Tatort des Einbruchs in die Schule gelangt ist, nicht geklärt werden.

Kurz darauf gab es nach Angaben der Saarbrücker Staatsanwaltschaft "neue begründete Zweifel" an der Existenz der Täterin als die Identität einer in Forbach entdeckten Leiche geklärt werden sollte. Man habe prüfen wollen, ob es sich bei dem Toten um einen im Jahr 2002 verschwundenen Asylbewerber gehandelt habe. Die Untersuchung des Fingerabdrucks in der Ausländerakte des Mannes auf DNA-Material habe am 19. März 2009 eine Übereinstimmung mit den Erbinformationen der Unbekannten ergeben. Das konnte einfach nicht sein...  Daraufhin kam der Stein ins Rollen und brachte die Erkenntnis über die falsch getroffenen Schlussfolgerungen der DNA-Spuren, die sich schließlich Ende März 2009 als Riesenpleite erwies. Es stellte sich heraus, dass das Phantom ein Phantom war. Die zur Spurensicherung verwendeten Wattestäbchen waren verunreinigt. Die DNA konnte einer Verpackungsmitarbeiterin eines an der Herstellung beteiligten Unternehmens zugeordnet werden, das die betroffenen Dienststellen belieferte. Somit haben also sechs Sonderkommissionen, sechs Staatsanwaltschaften in drei Bundesländern und Polizisten in Österreich und Frankreich zwei Jahre lang vergeblich gearbeitet. Während die Verpackerin im mit osteuropäischen Wurzeln im  Kunststoffunternehmen ahnungslos Wattestäbchen um Wattestäbchen in die Kisten packte, brachten die immer nervöser werdenden Ermittler die DNA bereits mit an die Tatorte. Kriminalistisch gesehen, hängt kein Fall mit dem anderen zusammen, genetisch gesehen sehr wohl. Konsequenterweise mussten die 40 Fälle neu und losgelöst voneinander aufgerollt werden. Manche davon werden wohl auf ewig ungesühnt bleiben.

Zumindest konnte aber zwei Jahre später das Verbrechen um den Polizistenmord von Heilbronn aufgrund von Waffenfunden der rechtsterroristischen Gruppe XXX zugeordnet werden.

I= Abkürzung der gesuchten Gruppe (Summe der Buchstabenwortwerte)

Videoaufzeichnungen von Tankstellen und Hubschrauber wurden nicht ausgewertet, auch nicht hunderte Funkzellendaten der Handynetze. Die privaten E-Mails von Kiesewetter wurden bis dahin ebenfalls nicht überprüft. Das geschah alles erst zwei Jahre nach der Tat. Auch wurden bis nach Aufklärung des Falls Porträts möglicher Tatverdächtiger unter Verschluss gehalten. Die Polizei hat nach dem Mord an der jungen Polizistin im Jahr 2007 insgesamt XXX Phantombilder erstellen lassen, die nur von wenigen Medien nachträglich im Interesse der Öffentlichkeit publiziert wurden. 

J= Anzahl der damals vertuschten Phantombilder

Die Polizei konnte keine der Personen identifizieren. Der Wert der Phantombilder wird von den Ermittlern unterschiedlich eingeschätzt, weil niemand weiß, wie exakt die Erinnerung der Zeugen war. Ähnlichkeiten einer Person mit einem Phantombild können zufällig sein. Eines dieser Phantombilder hat bspw. zugegebenermaßen große Ähnlichkeit mit Putin, oder?

Es stellte sich im Zusammenhang mit der Wattestäbchen-Panne heraus, dass es für diesen entscheidenden Baustein der juristischen DNA-Beweisführung bislang keine verbindlichen Qualitäts- bzw. Sterilitätsstandards gibt. Im Juli 2009 wurde festgelegt, dass die baden-württembergische Polizei nur noch mit Ethylenoxid gereinigte Wattestäbchen zur DNA-Aufnahme an Tatorten verwenden darf – mit diesem Verfahren wird derzeit am ehesten sichergestellt, dass das Aufnahmebesteck selbst nicht schon vor Verwendung mit DNA verunreinigt ist. Die Wattestäbchen werden seitdem auch nur noch über den zentralen Einkauf der Polizei beschafft…

Final:

N: (I-J+E)° (J). (I-J-G+D)

E:((D/A)+A)° (B). (C-(FxH)+I)

PS: Ausnahmsweise muss hier kein Stift mitgebracht werden, da erforderliches Equipment in opportuner Weise bereitgestellt wird. Wäre klasse, wenn die Logeinträge damit erfolgen würden...

Additional Hints (Decrypt)

Znpug avpug qra Sruyre jvr orv qre Rezvggyhatfcnaar qre Cbyvmrv, fbaqrea ireynffg rhpu nhs qvr evpugvtra Dhryyra. Mh rvare resbytervpura Erpurepur rzcsvruyg fvpu qnf Zbggb "Dhnyvgäg ibe Dhnagvgäg qre Dhryyra… T= fnneyäaqvfpure Gngbeg U= ahe Anzr qre Fpuhyr oreüpxfvpugvtra, avpug qvr Fpuhysbez V= qervfgryyvt

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)