Die Siedlungstätigkeit auf diesem früheren Agrarland begann nach dem ersten Weltkrieg, als die „Kolonie Lobau“ gegründet wurde. Nachdem seit 1948 zuerst die Ladefläche eines LKWs und dann ein baufälliges Privathaus als Notkirchen gedient hatten, wurde ab 1970 eine permanentere Lösung gesucht. Wem das Holzgebäude sehr untypisch für 70er-Architektur vorkommt, der irrt nicht: Dieser Bau stand zuvor im 19. Bezirk, und wurde, als die dortige Pfarre Glanzing ihn nicht mehr benötigte, in seine Einzelteile zerlegt, und in Aspern Großteils von Ehrenamtlichen wieder aufgebaut.
Ab 1972 diente der Bau als „Filialkirche St. Josef“ für 29 Jahre den dort ansässigen Menschen. 2001 entschloss man sich zur Schließung, als die Gemeinde kleiner wurde bzw. in der heutigen Zeit mobiler ist. Die Glocke wanderte damals übrigens an ihren ursprünglichen Ort in den 19. Bezirk zurück. Nähere Infos und Fotos findet ihr auf https://aspern.at/beitrag/geschichte/geschichte.php?bei_id=25018
Über eine Nachnutzung des Gebäudes ist noch keine Entscheidung gefallen, mittlerweile hat jedoch der Künstler Reinhold Zisser die ehemalige Kirche besetzt und nutzt Kirche und Umland als „Notgallerie“.
Um die Koordinaten der Dose zu ermitteln, brauchst du das Gebäude nicht zu betreten! Gehe nur die paar Stufen zum Haupteingang hinauf und schau nach unten: Du siehst ein metallenes Gitter (Fußabstreifer).
Zähle die Längsstreifen des Gitters – schmälere und breitere, aber nicht den Rand = A
Zähle die runden Querstreifen des Gitters (auch die außen, aber nicht den Rand) = B
Nur jeweils die Nachkommerstellen der Minuten ändern sich:
Für N rechne die Listingkoordinaten von N (174) + (A*8 – B*9)
Für E rechne die Listingkoordinaten von E (318) – (A*7 – B*9)
Die Dose befindet sich nicht am Gelände der Kirche (wo sich wegen der Kunsttätigkeiten ja einiges ändern könnte) sondern an einer stabileren, weniger einsichtigen Stelle. Einen bequemen Zugang findest du von der Straße „hinter“ den Koordinaten.