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Münchner Kirchen - Buna Vestire Traditional Cache

Hidden : 10/12/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Der Cache reiht sich in die Serie Münchner Kirchen ein und wir möchten euch mit dieser Dose zu einer neuen Kirche im Stadteil Fasangarten (Obergiesing) führen.

Viele Grüße vom Team WenMat (JoguMat, nmswende, Flipperautomat! und Bustefix)


Zum Cache:.

Wir fanden, dass diese Kirche einen Cache verdient hat. Schaut sie euch an, vielleicht ist sie ja auch geöffnet, wenn ihr zum Suchen vor Ort seid. Aber auch schon von außen ist es ein beeindruckender Bau aus Holz.

DAS KIRCHENGELÄNDE MUSS ZUM AUFFINDEN DER DOSE NICHT BETRETEN WERDEN! Ebenso ist es nicht notwendig, etwas abzuschrauben, umzupflügen oder abzumontieren.

Ergänzung Listing 13.09.21: An Sonntagvormittagen kann es hier ziemlich voll werden. Ein ungestörtes Suchen ist zu dieser Zeit eher nicht möglich.

Hintergrundinfo zur Kirche:

Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde "Buna Vestire" hat nahe der S-Bahn-Station Fasangarten ein Zentrum gebaut und am 11.09.2016 eingeweiht. Das Kirchengebäude wurde im traditionellen Stil aus Tanne und Eiche gefertigt und ist innen mit Ikonen geschmückt.

Gegründet worden ist die rumänisch-orthodoxe Gemeinde "Buna Vestire" am 22. September 1979 von einer Gruppe rumänischer Exilbürger, die bereits seit Ende des Zweiten Weltkriegs hier gelebt hatten. Offiziell anerkannt wurde die Gemeinde von den deutschen Behörden dann 1986, im gleichen Jahr wurde ihr der Vereinsstatus zuerkannt. Gerade diese Anfangsjahre waren alles andere als einfach: Das Ceaușescu-Regime verfolgte geflüchtete Rumänen auch im Ausland, deren Organisationen und Verbände waren oft von den Geheimdienstleuten der Securitate infiltriert. Möglicherweise auch die Münchner Kirchengemeinde. Jedenfalls verschwanden einige Mitglieder spurlos, als die Tage des Diktators Ceaușescu schon gezählt waren - er wurde an Weihnachten 1989 hingerichtet.

Glücklicherweise gehören solche Episoden der Vergangenheit an. Vergangen ist auch die Zeit, als die Gläubigen noch in der evangelischen St.-Lukas-Kirche im Lehel zu Gast waren und dort ihre Gottesdienste feierten. Als dann im Mai 2002 in St. Lukas umfangreiche Sanierungen begannen, fand man einen neuen Unterschlupf in der katholischen St.-Pius-Kirche an der Aschheimer Straße. Dieses Intermezzo währte bis vor Kurzem und endete, als nach Fertigstellung der Holzkirche am 6. Dezember 2015 darin der erste Gottesdienst gefeiert werden konnte - "ein wunderbares Geschenk vom Nikolaus", wie Pfarrer Simion Felecan im Rückblick sagt.

Mit dem Fortschritt des Gotteshauses im vergangenen Jahr wuchs auch die Neugier unter Nachbarn und S-Bahn-Passagieren, was da neben den Gleisen in den Himmel wächst. Mit Ausnahme des spiegelblanken Granits für den Boden verwendeten die rumänischen Handwerker hinauf bis zur Kirchturmspitze ausschließlich Holz, vor allem Tanne und Eiche. Von außen betrachtet fallen gleich die kunstvollen Schnitzereien am Eingangstor auf. Im Inneren schmückt die typische Ikonenmalerei die Wände, Heilige blicken auf das unbestuhlte Kirchenschiff herab - traditionell stehen die Gottesdienstbesucher. Nur für die Älteren und Kranken reihen sich ringsum Stühle. Alle Blicke aber richten sich auf die Ikonostase, eine aufwändig gefertigte und vielfach durchbrochene Trennwand zwischen Gemeinde- und Altarraum mit der Darstellung der zwölf Apostel.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Additional Hints (Decrypt)

Orv qra Oähzra vfg qvr snyfpur Frvgr. Zntargvfpu. Uvagra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)