Der Vielbecker See
Die Entstehung des Vielbecker See's wird in einer Sagen erzählt. Eine Geschichte einer versunkene Stadt oder Dorf, die sich bis heute in den Tiefen des See's befinden soll. Einst stand hier das Dorf Vielbeck..
Die Bewohner des Dorfes wurden für ihren lastenhaftes Lebenswandel und ihr frevelhaften Verhaltens gegen über eines Gesannten des Bischofs bestraft. In einer Oktobernacht fegte ein starker Sturm über das Dorf. Das Dorf verschwand noch in dieser Nacht in den Fluten des Vielbecker See's. Noch heute soll bei Niedrigwasser die Spitze des Kirchturm aus dem See ragen und somit sichtbar sein.
Der Vielbecker See hatte schon früher Nutzen für die Einwohner. Er lieferte im Winter Eis zum kühlen. Auch die alte Brauerei profitierte von dem Eis. Im Sommer bot er ebenfalls Abkühlung an. Die Badeszelle befand sich am ehemaligen Gaswerk. Heute stehen dort ein paar Boote.
Nach dem Bau der Molkerei und des Krankenhauses ließ es die Wasserqualität nich mehr zu hier baden zu gehen. Durch Abfälle der Molkerei und des Krankenhauses verunreinigte der See. Das Wasser des Ploggensees war dagegen bedeutend reiner. Da sich an der Südseite des Ploggensees auch ein geeigneter Platz befand, entsprach der Rat der Stadt Grevesmühlen diesem Vorschlag und genehmigte im Mai 1902 die Verlegung der Badeanstalt zum Ploggensee.
Die Tour um den Vielbecker See beträgt ungefähr 4,2 km und dauerte ca. eine Stunde. Im ruhigeren Teil der Tour zeigt sich die Natur von ihrer schönen Seite. Aber darüber könnt Ihr euch selbst ein Bild machen.