History in Wallau Traditional Cache
Jesmann: Wir haben uns entschlossen, diese Serie ins Archiv zu schicken, Wir arbeiten an was neuem
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Ein Spaziergang durch Wallau,
Eine Reihe von historischen Plätzen in Wallau.
Wallau liegt im Main-Taunusvorland an der Grenze zum Vordertaunus im Tal des Wickerbachs, der mitten durch den Ort fließt. Er liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Stadtteilen Breckenheim, Nordenstadt und Delkenheim der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, die die Ortslage von Norden, Westen und Süden umgeben.
Die Wallauer Gemarkung wird im Osten durchschnitten von der Bundesautobahn 3 und im Süden von der Bundesautobahn 66, die durch das in unmittelbarer Nähe gelegene Wiesbadener Kreuz miteinander verknüpft sind. Diese beiden wichtigen und verkehrsreichen Bundesfernstraßen in unmittelbarer Nähe der Ortslage stellen zwar eine ökologische und stadtplanerische Beeinträchtigung dar, durch die Anschlussstellen Wallau und Diedenbergen der A 66 wurde der Ort aber zu einem begehrten, weil verkehrsgünstig gelegenen Gewerbestandort. Ohne den Anschluss an die Autobahn hätte sich das östlich der A 3 gelegene Gewerbegebiet Wallau-Ost ab den 1970er Jahren nicht so gut entwickeln können, sodass es mit seinen rund 500.000 Quadratmetern Fläche die Fläche der Wallauer Wohngebiete übertrifft.
Im Südosten der Gemarkung verlaufen darüber hinaus die Eisenbahntunnel Wandersmann Süd (795 m) und Wandersmann Nord (1,1 km). Nach Fertigstellung dieses Bauprojekts konnte die Ostumgehung zur Entlastung des innerörtlichen Verkehrs verwirklicht werden. Sie führt den Verkehr von der Anschlussstelle Wallau im Süden um den Ortskern herum, unter der A 3 hindurch und über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main hinweg zum dort gelegenen Gewerbegebiet und Richtung Diedenbergen, Langenhain und Breckenheim.
Wallau hatte unter dem Dreißigjährigen Krieg, großen Bränden und der Pest stark zu leiden.
Von 1643 bis 1817 war Wallau Amtsort des protestantischen Ländchens. In dieser Zeit entstand auch der jüdische Friedhof.
In Not und Elend lebten die Wallauer erneut während der französischen Revolution (1789 bis 1799), während weiterer Kriege, durch einfallende Räuberbanden und Missernten. Dennoch bauten die Menschen über Generationen hinweg ihre Häuser, ihre Kirche, das Rathaus, Ställe und Scheunen immer wieder auf. Auch von der Obrigkeit ließen sie sich durchaus nicht alles gefallen. So verweigerten die Gemeindeväter 1825 ihre Zustimmung zu einer Steuererhöhung (sie wurde auf Grund des Protestes halbiert). Den Schafstreit im Jahre 1849 allerdings verlor man.
Nach 1945 strahlte die schnelle Entwicklung des Rhein-Main-Gebietes auch auf Wallau aus. Landwirtschaft und Handwerk traten als Lebensgrundlage immer mehr zurück, der Ort entwickelte sich zur modernen Wohngemeinde mit guter Infrastruktur. Lebten 1950 in Wallau 1480 Einwohner, so waren es 1977 bereits 3759, im Jahre 2000 schließlich 4.500.
Im Zuge der Gebietsreform wurde Wallau am 1. Januar 1977 in die Stadt Hofheim am Taunus eingegliedert, nachdem 1974 über 95 % der Einwohner dafür gestimmt hatten. Der Gesetzentwurf, der ursprünglich einen Anschluss an Wiesbaden vorgesehen hatte, wurde daraufhin entsprechend geändert.
Im Juni 1959 wurde in der Keltenstraße die heutige Friedrich-Ebert-Str. ausgebaggert. Man traf auf ein Keltengrab aus dem Jahre 100 vor Chr. und fand ein 110 cm langes und 4 cm breites Schwert, eine Speerspitze, eine eiserne Schafschere,Teile eines eisernen Schildbukels, eine irdene Urne und einen irdener Krughals. Das Schwert und die Schafschere finden wir auf dem Wallauer Wappen.
Quelle Wikipedia,TBS
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(Decrypt)
U2B
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