Hechthausen und seine Ortsteile
Hechthausen (plattdeutsch Heckthusen), auch genannt "das Tor zum Cuxland", ist eine Gemeinde im Osten des niedersächsischen Landkreisen Cuxhaven, im Norden, Osten und Süden vom Flusslauf der Oste begrenzt, die hier von der Niederelbebahn Cuxhaven-Stade-Hamburg und der fast parallel dazu verlaufenden Bundesstraße 73 gekreuzt wird. Sie gehört zur Samtgemeinde Hemmoor.
Die heutige Gemeinde wurde aus den sechs Mitgliedsgemeinden der ehemaligen Samtgemeinde An der Oste:
Bornberg, Hechthausen, Kleinwörden, Klint, Laumühlen und Wisch gebildet.
Zu jeden einzelnen Ortsteil wird ein kleiner Schatz entstehen.
Kleinwörden
Die Grenze zum benachbarten Basbeck bildete damals wie heute die sogenannte Hoyer Sietwende, ein Seitendeich, der parallel zum heutigen Ihlbecker Kanal bis an die Oste verläuft.
Bedingt durch seine Lage in der niederen Flussmarsch war der Ort von jeher in besonderem Maße der Überflutungsgefahr durch das Hochwasser der Oste ausgesetzt. Bereits im frühen 16. Jahrhundert war Kleinwörden nach einem verheerenden Deichbruch über mehrere Jahrzehnte hinweg unbewohnbar und konnte erst nach großen Anstrengungen wieder eingedeicht werden.
Zum Schutz vor weiteren Sturmfluten wurden die Häuser in der Folge wiederum auf Wurten errichtet, die jedoch nicht immer ausreichenden Schutz boten, da sie nur sehr niedrig waren.So standen etwa 1661 sämtliche Häuser Kleinwördens nach einem erneuten Deichbruch unter Wasser; dabei wurden sämtliche Vorräte an Viehfutter vernichtet. Auch vor der Weihnachtsflut 1717 und der Februarflut 1825 blieb Kleinwörden nicht verschont, Menschen kamen dabei jedoch nicht zu Schaden. 1874 setzte eine Überschwemmung alle niedrig gelegenen Wohnstellen, bis auf 10 auf Wurten stehende Häuser, unter Wasser, so dass deren Bewohner gezwungen waren, sich mit ihrer beweglichen Habe auf die Dachboden zu retten. Die Sturmflut 1962 war die letzte, die Kleinwörden über sich ergehen lassen musste.
Quelle: Hechthausen in alten Bildern