Skip to content

Die urzeitliche Zisterne Mystery Cache

Hidden : 10/30/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Im Oktober des Jahres 1976 wurde zwischen dem Wiesenhof und der Jausenstation Gallhof ein Stück des Weges neu angelegt. Bei der Anlage des neuen Weges wurde durch das Absprengen der Felsmassen eine Höhlung aufgeschlossen, deren Sohle mit der neuen Wegtrasse ungefähr in einer Ebene liegt. Diesem Fund wurde von den Arbeitern vorerst keine Beachtung geschenkt. Man schüttete vom verbliebenen Teil durch Baumaschinen den Eingang zu, damit weder Kinder noch Tiere hier zu Schaden kommen könnten. Den Buben aus der nahe gelegenen Ortschaft Telfes blieb aber das Loch im Schrofen nicht verborgen. Einige räumten den Höhleneingang frei und durchsuchten den Innenraum, der knapp hinter dem neugeschaffenen Zugang etwas höher wurde. Das weitere Vordringen in die Höhlung wurde aber gestoppt, weil von da weg der Gang unter Wasser stand. Im begehbaren Teil fanden die Kinder, zum Teil frei auf dem Höhlenboden, zum Teil unter Steinen verdeckt, Bruchstücke von altertümlichen Gefäßen und von Knochen. Schnell verbreitete sich unter den Buben der Umgebung die Kunde von der seltsamen Höhle.

Schließlich wurde das Bundesdenkmalamt in Innsbruck verständig und die sofort eingesetzte Untersuchung verhinderte die weitere Plünderung der Höhle. Ein Großteil des verschleppten Fundgutes konnte wieder sichergestellt und eingesammelt werden.

Bei der Fundbergung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum konnten zahlreiche Astragali (Fußknochen) von Schafen oder Ziegen und über 200 meist gut erhaltene Gefäße der Fritzens-Sanzeno-Kultur geborgen werden. Gefäße und Knochen weisen häufig einfache Zeichen, ähnlich den Buchstaben des so genannten rätischen oder nordetruskischen Alphabets auf.

Die Fritzens-Sanzeno-Kultur ist eine alpine archäologische Kultur der Eisen- bzw. La-Tène-Zeit. Ihre Träger, die als Räter identifiziert werden, wurden während der römischen Feldzüge im Jahre 15 v. Chr. vollkommen ausgelöscht oder nachhaltig romanisiert

Die Klufthöhle - Rätia-Höhle genannt - wurde wohl bereits in prähistorischer Zeit als Zisterne genutzt. Im Inneren sammelte sich Tropfwasser, nach der Schneeschmelze bzw. nach Starkregen lief die Zisterne über. Das mineralreiche, leicht säuerliche Wasser enthält sulfatische Lösungen.

Der Ausgräber Gerard Kaltenhauser vermutet, dass in dieser Höhle die Göttin Raetia verehrt wurde, wobei nach dem Genuss des heilbringenden Wassers die Trinkschalen und Votivgaben geopfert wurden. Die Funde sind im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum ausgestellt.

 

Nun zu den fünf Rätselfragen:

Die Vitrine und das Gitter entstanden als Projekt von (A) Stubaier Schulen.

Die Höhle wurde anscheinend im (B). Jahrhundert v.Chr. in den Fels geschlagen. (Nimm den Mittelwert!)


Es wird vermutet, dass sich hier aufgrund des mineralhaltiges Wassers der Quelle sowie der Form der Schöpfgefäße ein … (C=einstellige Quersumme der Buchstabenanzahl des zusammengesetzten Hauptworts) befand.


Die Tongefäße wurden …

händisch hergestellt (D=8), auf einer Töpferscheibe gedreht (D=9)


Das Gitter, das den Zugang zur Höhle verwehrt, ist aus …

Eisen (E=6), Edelstahl (E=7), Messing (E=8), Kupfer (E=9)

 

Die Finalkoordinaten ermittelst du so:

N 47° 10.7[C*D+A*E + 1] E 011° 22.9[B*D+B*C – C]

 

Viel Freude in der Natur wünscht Zeachenkaas!

 

Additional Hints (Decrypt)

FCVRYIREQREORE-Ovyq

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)