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Jan und Tini im Weihnachtsland #11 Traditional Cache

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ZebraUlbi: Nun ist Weihnachten schon lange vorbei und wir machen hier Platz für neue Ideen.
Vielen Dank für die vielen schönen Logs und allen weiterhin viel Spaß im Wald. 🤗

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Hidden : 12/11/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Heute begeben sich Jan und Tini nach Russland


Russland

Weihnachten in Russland wie es einst war ...

Nach den Vorschriften der Russisch-Orthodoxen Kirche fand vor dem Weihnachtsfest ein 40-tägiges Fasten vom 28. November bis zum 6. Januar statt.

Heiligabend in Russland ist am 6. Januar, auf Russisch heißt er „Sochelnik“. Das Wort kommt von altrussischen „Sochivo“ – ein rituelles altrussisches Gericht aus Weizen oder anderem Getreide.

Im Jahre 1699 befahl Peter der Große, die Häuser vor dem Weihnachtsfest mit Fichten-, Kiefer- und Wacholderzweige zu dekorieren. In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Tannenbäume in den Häusern deutscher Familien in St. Petersburg aufgestellt, und die ersten Weihnachtsbäume auf den Strassen und Plätzen in der Hauptstadt kamen erst im Jahre 1852. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts hat sich dieser Brauch in ganz Russland verbreitet und ist zum Hauptbestandteil der Weihnachtsdekoration geworden.

Das wichtigste Ereignis des Heiligabends in Russland war ein stundenlanger Gottesdienst, erst danach durfte man zu Tisch. Unter den Tisch legten die Altrussen am Heiligabend etwas Heu (manchmal sogar auf den Tisch unter das Tischtuch), das sollte eine Krippe symbolisieren. Auf den Tisch stellte man Kerzen und Weihnachtsgerichte – es sollten insgesamt 12 Gerichte auf dem Tisch stehen – die Zahl der Apostel Jesu.

Auf den Festtisch am Heiligabend gehörten nur magere Gerichte: Sochivo, Blini, Oladji und Pirogi mit Pilz- oder Gemüsefüllung. Es wurden unbedingt „Koljadki“ gebacken – spezielle sternförmige Weihnachtspirogi . Man trank Wzwar - eine Kompottvariante aus getrockneten Äpfeln, Birnen und Pflaumen.

Richtig reich wurde der Tisch am nächsten Tag, den 7. Januar gedeckt. Die besten der auf Vorrat angeschafften Lebensmittel wurden auf den Tisch gestellt: ureigene russische Vorspeisen: Fisch in Aspik und Sülze, außerdem Blini und Pirogi; mit Buchweizenbrei gefüllte Ferkel, Gans oder Ente mit Äpfeln oder Kohl, Hase im Schmand, Lammkeulen; aus dem Schwein: Kochschinken, Würste und Pasteten; Eingelegtes, Gebäck und Süßigkeiten.

Den klassischen Weihnachtsmann gibt es in Russland nicht. Stattdessen kommt Ded Moroz ("Väterchen Frost") mit seiner Enkelin Snegurotschka ("Schneemädchen") auf einem Schlitten vorbei. Dieser wird hier von Pferden gezogen. Brave Kinder erhalten in der Nacht Geschenke unter den Weihnachtsbaum. Optisch gleicht Ded Moroz weitgehend der internationalen Vorstellung des Weihnachtsmannes beziehungsweise Santa Claus: Er ist ein kräftiger alter Mann mit weißem Bart und einem blauen oder roten Pelzmantel.

Поздравляю с Новым годом и Рождеством – Pozdrevlyayu s prazddnikom Rozhdestva is Novim Godom.

Viel Spaß wünschen euch Jan und Tini.

Additional Hints (No hints available.)