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Wollseifen

A cache by Cheetah14 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 11/02/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein Wandercache


Zuerst einmal etwas zur Geschichte des Ortes Wollseifen:

Quelle:WDR

Während das umliegende Urfttal Bodenfunden zufolge bereitsrömisch besiedelt war, wird das Dorf Wollseifen auf der Höhe (circa 500m) erst im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt als Wolf Siefen, was so viel heißt wie ein Bachtal, in dem die im Mittelalter in der Eifel vorkommenden Wölfe tranken; gemeint können nur die Täler von Urft und Neffgesbach unterhalb der Hochfläche gewesen sein. Die ersten Siedler lebten in einfachen Hütten aus gegeneinander aufgestellten Baumstämmen mit Feuerstelle .

Der Vorläufer der Pfarrkirche St. Rochus war abseits des späteren Dorfes eine 799 der Heiligen Walburga geweihte Kapelle an einem karolingischen Königshof (Walberhof). 1145 wurde der Walberhof vom römisch-deutschen König KonradIII. dem Kloster Steinfeld geschenkt. Von Kaiser Friedrich Barbarossa wurde 1162 diese Schenkung bestätigt. Lehensmäßig im Heiligen Römischen Reich mit dem Dorf Wollseifen verbunden, wurde der Walberhof 1933/34 Eigentum der Deutschen Arbeitsfront und später abgerissen; auf dem Gelände befindet sich heute der Wanderparkplatz an der Bundesstraße 266 am Kreisel „Vogelsang“.

 

Die letzte Glocke von Wollseifen. Heute befindet sie sich in St.Apollonia in Steckenborn

Im Dorf selbst begann man im 15. Jahrhundert mit dem Bau einer Kapelle, die 1470 die Gottesdienste übernahm und 1635 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Die Walburgiskapelle verfiel, und heute ist nichts mehr von ihr übrig. Wollseifen gehörte zur Grafschaft Schleiden imHerzogtum Luxemburg. Zum Gerichtsbezirk Wollseifen gehörten neben Wollseifen die Ortschaften Dreiborn (Teil des Dorfes), Einruhr, Leykaul, Morsbach (Teil des Dorfes), Krummenauel und Walberhof.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Von 1795 bis 1814 gehörte der Ort zum Departement der Ourthe.

Die Bevölkerung lebte bis ins 19. Jahrhundert hinein von bescheidenem Ackerbau, Schafzucht, Holzfällerei und Köhlerei. In den Jahren 1899 bis 1904 brachte auch der Bau der Urftsperrmauer Arbeitsplätze. Mit dem Fremdenverkehr ging vor dem Ersten Weltkrieg ein erster wirtschaftlicher Aufschwung einher. In der Zeit der Weimarer Republik bekam Wollseifen als erster Ort auf der Dreiborner Höhe eine elektrische Stromleitung und eine eigene Wasserleitung. Wollseifen unterhielt zu dieser Zeit ein reiches Vereinsleben (Jünglingsverein mit unbekanntem Gründungsdatum, Musikverein von 1905, Gesangsverein von 1914).

Zusätzliche Arbeitsplätze versprachen sich die Bewohner in der Zeit des Nationalsozialismus vom Bau der Ordensburg Vogelsang, einer Ausbildungsstätte des „Führernachwuchses“ der NSDAP. Warum „selbst besonnene Männer von diesem Treiben begeistert“ waren, ist den Herausgebern der Publikation Wollseifen – Das tote Dorf (S.32) unerklärlich. 1940 wurde nah bei Wollseifen der Bau des Dorfes Vogelsang begonnen. Eine "Wohnanlage" für die zivilen Beschäftigten auf der Ordensburg. Im Kampf um die Eifel in der Spätphase des Zweiten Weltkrieges (September 1944 bis Januar 1945) wurde Wollseifen durch alliierten Artilleriebeschuss stark zerstört.

Die evakuierte Bevölkerung kehrte im Sommer 1945 in das unter britischer Administration stehende Wollseifen zurück.

Die Räumung zum 1. September 1946 und ihre Folgen

Am 13. August 1946 forderte die britische Militärverwaltung die etwa 120 Familien des Ortes Wollseifen (ca. 500 Einwohner) auf, das Dorf innerhalb von drei Wochen zu räumen, denn die Briten wollten das Gelände für einen Truppenübungsplatz haben. Der Ort gehörte bis dahin zur Gemeinde Dreiborn.

Die Aufforderung löste Bestürzung bei der unvorbereiteten Bevölkerung aus, die geglaubt hatte, nach Rückkehr aus dem Kriege und aus dem Exil durch notdürftigen Wiederaufbau ihrer Häuser und erste Bestellung ihrer Felder aus dem Gröbsten heraus zu sein.

Am 1. September 1946 wurde Wollseifen von den Briten zum Sperrgebiet erklärt. Die Getreideernte konnten die Bewohner vorher noch einbringen; für die Kartoffelernte erhielten sie an einem Wochenende im Oktober noch eine gesonderte Zutrittsgenehmigung. Durch Schießübungen und Brände wurden in der Folgezeit die verlassenen Gebäude nach und nach zerstört und später mit Ausnahme eines unzerstört gebliebenen Trafohäuschens und der Ruinen der Kirche, des ehemaligen Schulgebäudes und einer am Dorfrand liegenden Kapelle abgetragen.

Die Wollseifener wurden zunächst in Notunterkünfte der umliegenden Ortschaften (Einruhr, Herhahn, Gemünd, Schleiden u.a.) verbracht. Sie erhielten drei Jahre später nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland von der Schleidener Kreisverwaltung nur teilweise Flüchtlingsstatus im Sinne des Flüchtlingssiedlungsgesetzes vom 10. August 1949. Einmal jährlich zu Allerseelen durften sie mit Genehmigung der belgischen Militärverwaltung die Gräber ihrer Angehörigen besuchen. Im Jahr 1954 wurde Wollseifen dann zweimal wöchentlich, vom etwa 23km entfernten belgischen Truppenübungsplatz Elsenborn aus, mit Artillerie beschossen, wobei die Kirche und der Friedhof so stark zerstört wurden, dass die Gräber nicht mehr gepflegt werden konnten und die Toten 1955 auf die Friedhöfe der umliegenden neuen Wohnorte der ehemaligen Bewohner umgebettet wurden.

Als nach 1955 fest stand, dass der Truppenübungsplatz eine Dauereinrichtung und eine Rückkehr der Wollseifener in ihre Heimat nicht möglich sein würde, begann die Bundesvermögensverwaltung das Grundvermögen aufzukaufen. Gestritten wurde um den Preis; viele Eigentümer fühlten sich benachteiligt. 1962 gründeten die nunmehr verstreut lebenden Dorfbewohner den Traditionsverein Wollseifen, der ihre Interessen auf Reparationszahlungen gegenüber dem Bund vertrat. Nachdem 1975 diese Forderungen vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zurückgewiesen worden waren, verlegte der Verein seine Aktivitäten auf Geschichtsschreibung, Mundartdichtung und Traditionspflege (Seniorentreffen, Totenehrung, Patronatsfest des Hl.Rochus am 17. August). Die Mitgliederzahlen des Vereins sind durch Zeitablauf bedingt rückläufig. Die Nachfahren der evakuierten Wollseifener haben ihr Leben anderweitig eingerichtet.

Neubauten

Auf dem Dorfgelände errichtete das belgische Militär zahlreiche Kulissenhäuser, um den Häuserkampf üben zu können. Beispielsweise wurde hier im Mai 2001 für den Kosovo Einsatz trainiert.

Um diese Häuser entstand eine heftige Debatte, ob alle unter Denkmalschutz gestellt werden sollten oder aus Verkehrssicherungsgründen abgerissen. 2012 einigte man sich auf einen Kompromiss: Von den ursprünglichen 52 blieben 21 Häuser stehen, diese werden im Frühjahr so gesichert, dass ein Zugang für Besucher des Nationalparks nicht mehr möglich ist. Für Reptilien und Fledermäuse sollen an den betreffenden Stellen Schlitze gelassen werden. Ein Nebeneffekt bei dieser Maßnahme ist auch, dass der Blick auf die ehemalige Pfarrkirche freier ist.

Sanierungen im 21. Jahrhundert

Kirche im März 2016

Am 16. März 2006 wurde als zeitgenössische Alternative zum Traditionsverein Wollseifen der Förderverein Wollseifen e.V. gegründet, der Restaurierungsmaßnahmen vornahm und das Gelände zur Besinnungs- und Gedenkstätte ausbaute. Am 20. August 2006 fand in der Kirchenruine der erste Gottesdienst nach 60 Jahren statt; einen solchen gibt es seither alljährlich wieder an dem auf den Namenstag des Heiligen Rochus (16. August) folgenden Sonntag (Patronatsfest).

Die Kapelle am Ortsrand wurde 2007 saniert und eingesegnet. Neben ihr wurde der Steintrog des Wollseifener Brunnens, der zuvor in Herhahn aufbewahrt wurde, nahe an seinen ursprünglichen Platz zurück verbracht.

Das Kirchenschiff erhielt 2008 einen neuen Dachstuhl; dieser und der Kirchturm wurde mit Schiefer gedeckt. 2009/10 wurden weitere Restaurierungsarbeiten an der Kirche vollendet; das Mauerwerk wurde trockengelegt, Fenster und Türen eingesetzt und im Inneren ein Auferstehungskreuz und Kirchenbänke aufgestellt.

Die Ruine der Schule (Erdgeschoss) wurde gesichert, und seit März 2011 benennen neue Straßenschilder die einstigen Dorfgassen. Historische Fotografien, die in der Kirche, an der Schule und an der Infotafel im Ortszentrum angebracht wurden, dokumentieren das Dorfleben der Vorkriegszeit.

Im November 2014 wurde mit der Restaurierung der Volksschule Wollseifen begonnen.

2016 wurden die Arbeiten an der Schule abgeschlossen. Diese beherbergt eine kleine Ausstellung.

Quelle:Wikipedia


 

Nun zum Cache:

Der Cache führt euch über 6 Stationen zu Orten die noch erhalten geblieben sind.

Station 1: Wegekapelle

Wann wurde die Kapelle restauriert?

Gib den Monat als Zahl an. Die Zahl ist A.

Das Jahr ist BCDE.

Ab wann war wieder ein Kirmesfest?

Die letzten beiden Zahlen der Jahreszahl ergeben F.

 

Station 2: Alte Schmiede

Buchstabenwert des hochgestellten Buchstabens nach der Zahl 1. Dies ist G.

 

Station 3: Wollzich

Wann wurde eine Wasserleitung nach Wollseifen gebaut?

Das Jahr ist HIJK.

 

Station 4: Trafohäuschen

Wie lautet die Hausnummer auf dem Häuschen? Dies ist L.

Wie viele dünne, waagerechte Gitterstäbe befinden sich in der Tür? Die Anzahl ist M. Achtung: Zur Kontrolle "Schneewittchen und die.......... Zwerge"

 

Station 5: Alte Schule

Ein Besuch in der Schule lohnt sich immer.

In welchem Jahrhundert wurde die Schule erbaut?

Das Jahrhundert ist N.

 

Station 6: Kirche

Wann ist der Gedenktag des heiligen Rochus?

Das Datum ist O.P.

 

Final: N (A-E) (C)°(F-A).(I-B)(A-G)(N-O-B)

            E (CDE)°(L-M).(O-P-J)(K)(O-P-H)

Code zum Öffnen der neuen Dose: M G I

Aufgrund der ehemals zu kleinen Dose, gibt es nun eine etwas größere Dose an anderer Location. Diese beietet nun auch mehr Platz für TB´s und sonstige Tauschgegenstände. Es wird wohl zum Öffnen der Code MGI benötigt

A=

B=

C=

D=

E=

F=

G=

H=

I=

J=

K=

L=

M=

N=

O=

P=

Die offiziellen Wege dürfen und müssen zu keiner Zeit auch nur einen Schritt verlassen werden.

 

Viel Spaß wünscht

 

Cheetah14

Additional Hints (Decrypt)

Süe qnf Össara qrf Svanyf jveq qre Pbqr Z T V oraögvtg!!! Ovggr anpuure jvrqre nyyrf beqragyvpu irefpuyvrßra haq jvr ibetrshaqra irefpuyvrßra!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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