English version below.
Update August 2020: Die Archäolog*innen sind fertig. Man kann wieder unbeobachtet durch die Wicken laufen. Der Cache bleibt am Ende des Hünenbettes etwa 50m von der Grabung entfernt.
Update November 2018: Es sieht so aus als hätten auch Schliemanns Erb*innen gefallen an Obelix' Lieblingsplatz gefunden und just am GZ einen Grabungsschnitt durch das Hünenbett gebuddelt. Ich habe den Cache nun an das andere Ende Hünenbettes verlegt, etwa 50 Meter entfernt.
Herr Obelix ist ein erfahrener Bummler durch die antike Welt. Als er mit Asterix und Miraculix in einer Pyramide eingeschlossen wird, bemerkt er zu Recht: "In einem Hünengrab wär das alles nicht passiert." Als Hinkelsteinlieferant hat er einen besonderen Bezug zu Großsteingäbern und besucht diese immer wieder gerne, etwa in Lutetia und im Karnutenwald.

Hünengräber: Viel praktischer als Pyramiden.
Der Drangstdter Wald ist zweifelsohne ganz nach Obelix' Geschmack: Über 100 Hügelgräber sind hier erhalten geblieben und bilden das größte zusammenhängende Hügelgräberfeld Europas. Darüber hinaus gibt es drei fast hundert Meter lange Hünenbetten, die etwa sieben Meter breit und 1,5 Meter hoch sind. Sie gehören zu Großsteingräbern, die in der Jungsteinzeit 3.500 Jahre vor der Zeitenwende entstanden. Jungsteizeitliche Funde in unmittelbarer Nähe lassen auf eine Siedlung der Trichterbecherkultur an dieser Stelle schließen (https://de.wikipedia.org/wiki/Hünenbetten_von_Drangstedt). Damit waren sie schon 1000 Jahre alt, als man in Gizeh den ersten Spatenstich zum Pyramidenbau tätigte.
Weil es Obelix in Drangstedt so gut gefällt, hat er gleich einen Cache da gelassen. Wer als Forstarbeiter*in mit einem Raupenfahrzeug anreist, kann bis auf etwa 10 m zum Cache fahren. Mit dem Fahrrad könnte es saisonal manchmal zu matschig sein. Vom Parkplatz ist man zu Fuß in 5 bis 10 Minuten am GZ.
Im Umkreis gibt es auch noch jede Menge Hügelgräber zu entdecken. Der Cache befindet sich nicht in einem Asterix-Vergnügungspark, sondern auf einem über 5000 Jahre alten Hünenbett. Die Kuhlen in der Dammmitte der Hügelbetten lassen die alten Grabkammern erkennen und stammen von Grabräubereien der letzten Jahrhunderte. Als es noch keine Baumärkte gab, bedienten sich die Drangstedter in ihrem neolithischen Gräberfeld, um an Steine zu kommen. Ein Beispiel dafür ist der Findling vor dem Drangstedter Sportplatz, der Startpunkt des Mystery-Caches GC4V0F5. In den 1930er Jahren transportierten ihn einige Drangstedter Nazis ins Dorf, wo er Horst Wessel ehren sollte. Zum Glück ging dieses Gedenken bald zu Ende und der Stein gedenkt nun der Gründung des TSV. Die spinnen, die Drangstedter, hätte der Ethnograph Obelix vermutlich geschlussfolgert, wenn er vom Umgang der hiesigen Bevölkerung mit Hinkelsteinen erfahren hätte.

Asterix und Obelix wie Geocacher*innen: am GZ, ohne es zu merken.
English Version
update August 2020: The archaeologists are done. The cache stays at its place around 50m away from the excarvation.
update November 2018: It looks like archaeologists have also found Obelix's favorite place and just digged the long barrow. I have now moved the cache to the other end of the barrow, about 50 meters away.
Mr. Obelix is an experienced traveller through the ancient world. When he is enclosed in a pyramid with Asterix and Miraculix, he rightly remarks: "Nothing would have happened in a dolmen." As a menhir supplier, he has a special relationship with megaliths and likes to visit them again and again, for example in Lutetia and in the forrest of the Carnutes.
The Drangstadt Forest is undoubtedly entirely to Obelix' taste: over 100 tumuli have been preserved here and form the largest contiguous burial ground in Europe. In addition, there are three almost 100-meter-long burrows that are about 7 meters wide and 1.5 meters high. They belong to megalithtic tombs that were created in the Neolithic Age 3,500 years before the turn of the times. Neolithic finds in the immediate vicinity indicate a settlement of the funnelbeaker culture at this point (https://de.wikipedia.org/wiki/Hünen Betten_von_Drangstedt). They were already 1000 years old when the foundation stone for the pyramid was laid in Giza.
Because Obelix likes it so much in Drangstedt, he immediately left a cache there. Anyone arriving as a forestry worker with a caterpillar vehicle can drive up to about 10 m to the cache. With the bike, it could sometimes be too mushy seasonally. From the parking lot you can walk to GZ in 5 to 10 minutes.
There are also plenty of tumuli to be discovered in the vicinity. The cache is not in an Asterix amusement park, but on a long burrow over 5000 years old. The hollows in the middle of the mound of the burrow reveal the old burial chambers and were caused by grave robberies of the past centuries. When there were no hardware stores, the Drangstedters used their neolithic burial ground to get stones. An example of this is the boulder next to the entrance to the Drangstedt football ground, the starting point of the GC4V0F5 mystery cache. In the 1930s, some Drangstedter Nazis transported it to the village, where he was to honor Horst Wessel. Fortunately, this commemoration soon ended and nowadays the stone commemorates the foundation of the TSV. They are crazy, the Drangstedters, would have probably been concluded by the ethnographer Obelix if he had learned about the local population's handling of menhirs.