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Wattenmeer EarthCache

Hidden : 11/21/2016
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Wie im Wattenmeer

 Die geologische Zeit des Keupers liegt zeitlich zwischen dem Ende des Muschelkalks vor 235 Millionen Jahren und dem Beginn des Juras vor 205 Millionen Jahren.
 

 Die Schichten des Muschelkalks, erdgeschichtlich also vor rund 240 Millionen Jahren, am Barbaraberg in Schichten des mittleren Keupers vor rund 220 Millionen Jahren.
Muschelkalk und Keuper sind Formationen, die mit dem älteren Buntsandstein die geologische Epoche der Trias (Dreiheit) aufbauen. Der Begriff "Keuper" leitet sich aus den fränkischen Bezeichnungen "Kiefer" oder "Keiper/Kuiper/Keuper" für die bunten Tongesteine dieser Formation ab. Die Zeit des Keupers ist geprägt von überwiegend festländischen Bedingungen: "Süddeutschland war zu dieser Zeit nicht wie im Muschelkalk von einem Meer überflutet." Während im Raum Bayreuth zu jener Zeit bereits offene Meeresbedingungen herrschten, lag die Region Eschenbach/Speinshart/Grafenwöhr in einer Art Wattenmeer-Situation.

"Das bedeutet, dass hier statt der sonst in Süddeutschland üblichen Kalksteine fast ausschließlich Sandsteine abgelagert wurden." Zudem fiel der Küsten-/Wattenmeerstreifen im Rhythmus der Gezeiten immer wieder trocken. Die Sande, aus denen sich durch Verfestigung die Sandsteine bildeten, hatten große Flüsse von Süden herantransportiert.
Die Keuperablagerungen zwischen Speinshart und Barbaraberg bestehen aus einer Wechselfolge von Sand- und Tonsteinen. Die bedeutendste Einschaltung an Tonsteinen findet sich in der Grube am Barbaraberg.Sie gilt bei Geowissenschaftlern als bedeutender Aufschluss. Die Tongrube ist nach derzeit der einzige Aufschluss Bayerns, der die Verzahnung von sonst üblichen Tonablagerungen als Seeablagerungen mit wiederholten Sandschüttungen von Flüssen in den See hinein zeigt.

So finden sich mehrere Sandsteinschichten in der Grube. "In den Sandsteinlagen sind in der Grube besonders schöne Sedimentstrukturen erhalten.

Wellen und Kristalle

Dazu gehören Wellenrippeln, waschbrettartige Muster, die auf die damaligen Wellenbewegungen durch den Wind zurückgehen, Trockenrisse, die beim Trockenfallen des Seebodens und Austrocknen im Schlamm entstanden und bei der nachfolgenden Überflutung mit Sediment verfüllt und überliefert wurden, ebenso Wurmgrabgänge und fossile Regentropfen. Beschrieben wurden auch Saurierfährten.
In den Tonablagerungen findet man häufig würfelige Steinsalz-Kristallmarken, sie endstanden durch das beim Verdunsten des Wassers würfelige Steinsalzkristalle im Sediment wuchsen. Als sich der See wieder mit Süßwasser füllte, wurden die Steinsalzkristalle aufgelöst und die Kristallform mit Sediment gefüllt. Die ursprüngliche Ablagerungssituation der Sedimente der Tongrube entspricht der von so genannten Schotts.

Informationen von: GEOPARK Bayern-Böhmen

Das Gelände selbst ist abgesperrt. Ihr müsst auch nicht eindringen, um diesen Earthcache loggen zu können. Nehmt aber bitte ein Fernglas mit oder an den oben angegebenen Koordinaten blickt man in die Grube, in der der Ton abgebaut wird.

Um die Regularien für Earthcaches zu erfüllen, müssen zusätzlich auch noch folgende Aufgaben gelöst werden:

 

Um diesen Cache zu loggen, begib dich zu dieser Location und beantworte nachfolgende Fragen. Anschließend postet zu eurem Log bitte noch ein Foto von euch an der Location. Wenn ihr selbst nicht auf dem Foto erscheinen wollt, reicht natürlich auch ein persönlicher Gegenstand auf dem Foto als Beweis eurer Anwesenheit. (Laut Earthcache Guidelines ist die Forderung eines Fotobeweises seit Juni 2019 wieder erlaubt.)

1. Du findest an diesem Aufschluss neben dem Tonschiefer helle Streifen, versuche zu erklären was das ist?

2. Was glaubst Du, wie alt die hier vorhandene oberste Bodenschicht ist?

3. Nenne mir mind. 3, in dieser Grube vorkommende Bodenschichte?

 

Die korrekten Antworten gelten dann als Logberechtigung! Schickt uns diese auf unser GC Profil, dann könnt ihr auch sofort loggen! Falls etwas nicht in Ordnung ist, melden wir uns bei Euch. Wir wünschen Euch ganz viel Spaß bei dieser geologischen Entdeckungsreise!

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