Zur Geschichte
Über viele Jahrhunderte ging im Oberharz der Bergbau auf Silber, Blei, Zink und Kupfer um. Da im regenreichen Harz die Wasserkraft günstig war, wurde hier im 16. bis 19. Jahrhundert ein Wasserkraftsystem mit Gräben und Stauteichen geschaffen, das weltweit seinesgleichen sucht.
Die Gruben hatten einen enormen Wasserverbrauch zum Antrieb der Pumpen und zur Förderung. Die Niederschlagsmengen in der unmittelbaren Umgebung der Bergwerke reichten nicht aus. So wurde Wasser aus weit entlegenen Gebieten über bis zu 25 Kilometer herbei geführt. Der Zellerfelder Kunstgraben ist ein Beispiel für eine solche Fernwasserleitung.
Die gesamte Oberharzer Wasserwirtschaft gehört heute wegen ihrer Einmaligkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Links:
Harzwasserwerke: http://www.harzwasserwerke.de/ueber-uns/anlagen/oberharzer-wasserwirtschaft/
Oberharzer Bergwerksmuseums: http://bergwerksmuseum.de
Welterbe im Harz: http://www.welterbeimharz.de
Zum Cache
Dieser Wandermulti führt dich ungefähr 7 Kilometer weit durch die Wiesen der Zellerfelder Hochfläche. Du folgst dabei auf 560 m Höhe der Hauptschlagader des alten Bergbaus im Zellerfelder Revier, dem Zellerfelder Kunstgraben. Der Weg ist zur Wiesenblüte im Mai/Juni besonders reizvoll. Wer unbedingt im Winter kommen will, sollte sich allerdings Langlaufski oder Schneeschuhe mitbringen. Es gibt nur wenige Steigungen auf der Strecke. Die Lösungen der Aufgaben sind in fast allen Fällen den Schildern der Harzwasserwerke, des Harzklubs oder des Oberharzer Bergwerksmuseums zu entnehmen, die an markanten Punkten aufgestellt sind. GPS-Gerät, Zettel und Bleistift, vielleicht noch ein Rechner sind von Nutzen. Denke auch an festes Schuhwerk. Das Final befindet sich in Sichtweite des Parkplatzes.