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Begrüßung des neuen Jahres Event Cache

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Jessica5799: Nun wandert das Event ins Archiv. Danke an alle, die da waren. Auch habe ich mich über die vielen tollen Logeinträge gefreut. Weiterhin euch allen happy hunting.

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Hidden : Thursday, January 5, 2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

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Geocache Description:


Nachdem nun der ganze Weihnachtstress vorbei ist und das neue Jahr begonnen hat, möchte ich mit euch selbiges begrüßen und Infos über tolle Caches austauschen. Wir treffen uns an den gelisteten Koords.
Das Logbuch wird zwischen 15.00 Uhr - 15.30 Uhr ausliegen, danach werde ich noch in den Stallhof gehen, um mich bei Glühwein oder Kinderpunsch aufzuwärmen. Wer möchte, kann gern mitkommen. Ich freue mich auf euch.

Nach den Weihnachtsfeiertagen steht die als "Rauhnächte" (Raunächte/Rauchnächte) oder "Zwölf heiligen Nächte" bekannte Zeit vor der Tür. In diesen Tagen sollen besondere Dinge vor sich gehen und die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits wesentlich enger sein. Vermutlich nahmen die Rauhnächte ihren Ursprung im germanischen Mondkalender mit nur 354 Tagen. Somit fehlen zu unserem heutigen Sonnenkalender 12 Tage. Ursprünglich begannen die Rauhnächte in der sogenannten Thomasnacht vom 21. auf den 22. Dezember und endeten am 06. Januar. Ausgenommen waren Sonn- und Feiertage. Inzwischen beschränken sie sich auf den Zeitraum durchgängig zwischen 25. Dezember bis 06. Januar.

Wortherkunft

Die Etymologie des Wortes Rauhnacht ist umstritten. Einer vertretenen Ansicht zufolge geht es auf das mittelhochdeutsche Wort rûch ‚haarig‘ zurück, das heute in dieser Bedeutung in der Kürschnerei als Rauhware oder Rauchware für Pelzwaren noch in Verwendung ist. Es würde sich dabei auf mit Fell bekleidete Dämonen beziehen, die in diesen Nächten ihr Unwesen treiben, oder aber vielleicht auf Rituale rund um das Nutzvieh.

Eine andere Herleitung des Wortes Rauhnacht geht vom traditionellen Beräuchern der Ställe mit Weihrauch durch den Priester oder den Hofbauern aus. Diese Interpretation ist ebenfalls recht alt, schon Johannes Boemus (1520) und Sebastian Franck (1534) berichten über das Beräuchern: „Die zwolff naecht zwischen Weihenacht und Heyligen drey Künig tag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache / für alle teüfel gespenst vnd zauberey.“

Die Wilde Jagd und andere Geister
Zur Mitte der Zwölfnächte, nämlich zu Silvester, soll die Wilde Jagd aufbrechen. In dieser Zeit stehe das Geisterreich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang. Dämonen können Umzüge veranstalten oder mit der Wilden Jagd durch die Lande ziehen. Bis in die jüngere Zeit war in weiten Teilen Europas der Glaube verbreitet, dass sich zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten, zu dieser Zeit in Werwölfe verwandelten und in dieser Gestalt Mensch und Vieh bedrohten.

Wahrsagen und sprechende Tiere

Angeblich sind die Rauhnächte auch für das Befragen von Orakeln geeignet. Im Silvesterbrauchtum wird dieser Glaube – wenngleich in erster Linie aus Geselligkeit – in Form des Bleigießens bis heute weiter gepflegt. Der Zwiebelkalender dient der Wetterprognose. Tiere im Stall sollen um Mitternacht mancher Rauhnächte die menschliche Sprache sprechen und über die Zukunft erzählen – wer die Tiere allerdings sprechen höre, sterbe unmittelbar danach. Mancherorts dürfen sich die Tiere bei einem Hausgeist (als Einbruch der Heidenwelt in die Christfestlichkeiten, aber auch in einer christianisierten Entsprechung) über ihren Herrn beschweren: Hat er sie im letzten Jahr schlecht behandelt, wird er bestraft.

Im 19. Jahrhundert galten die Rauhnächte für unverheiratete Frauen als eine Gelegenheit, um Mitternacht an einem Kreuzweg oder einem anderen magischen Ort ihren künftigen Bräutigam zu sehen. Seine Gestalt erschien dann und ging schweigend vorüber, und das Mädchen durfte sie weder ansprechen noch ihr nachschauen, weil dies den Tod bedeutet hätte (Bretagne, Wales, Schottland).
Ordnung und Umsicht
Die vier wichtigen Rauhnächte galten mancherorts als derart gefährlich, dass sie mit Fasten und Gebet begangen wurden. Im Haus durfte keine Unordnung herrschen, keine weiße Wäsche auf der Leine hängen (welche die Reiter stehlen würden, um sie dann im Laufe des Jahres als Leichentuch für den Besitzer zu benutzen). Es durften keine Wäscheleinen gespannt werden, da sich in diesen die Wilde Jagd verfangen könnte. In einer anderen Version ist dies besonders (jüngeren) Frauen verboten. Durch das Aufhängen von weißer (Unter-)Wäsche würde die Wilde Jagd angelockt und dann über diese Frauen „herfallen“. Frauen und Kinder sollten nach Einbruch der Dunkelheit auch nicht mehr alleine auf der Straße sein. Darüber hinaus darf nicht Karten gespielt werden. In manchen Gegenden des Ostalpenraums wurden diese Vorschriften von Perchten überwacht. Die sogenannte Roggenmuhme, auch „Rockenmör“, straft die faulen Mägde, die in den Zwölfnächten ihre Spinnrocken nicht abgesponnen haben.

Dem Sonnenschein wurde an diesen Tagen orakelhafte Bedeutung zugeschrieben. Sonnenschein bedeutet am:
1. Lostag (26.12.): Es wird ein glückliches neues Jahr.
2. Lostag (27.12.): Preiserhöhungen stehen an.
3. Lostag (28.12.): Streitigkeiten kommen auf.
4. Lostag (29.12.): Fieberträume werden plagen.
5. Lostag (30.12.): Es wird eine gute Obsternte.
6. Lostag (31.12.): Alle anderen Früchte gedeihen prächtig.
7. Lostag (01.01.): Die Viehweiden tragen saftige Kräuter.
8. Lostag (02.01.): Fische und Vögel sind zahlreich.
9. Lostag (03.01.): Gute Kaufmannsgeschäfte stehen ins Haus.
10. Lostag (04.01.): Unwetter kommen.
11. Lostag (05.01.): Nebeltage treten vermehrt auf.
12. Lostag (06.01.): Zwist und Hader kommt auf.
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Quelle: wikipedia

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