Ich habe für heute Eintrittskarten zum Fußball. Aber das Spiel unseres Vereins ist erst in ein paar Stunden. Also überlegte ich mir, was ich mit der freien Zeit anstellen soll. Na klar – Cachen, schließlich fehlen mir noch 12 Caches zum nächsten Meilenstein. Gesagt, getan – die Schuhe an und ab auf Schatzsuche durch das schöne Elbflorenz.
Die ersten Schätze lagen nicht weit von meiner Haustür entfernt. Bei der Größe des Gebietes und der vergleichsweise geringen Anzahl an Einwohnern denkt man sich, dass ein Zugriff einfach wird. Schließlich gibt es hier mehr Bäume und Tiere als Menschen. Aber nix da – hier ist an schönen Tagen richtig was los. Naja, was soll´s die eine oder andere Dose konnte ich bergen. Auf dem Weg habe ich dann noch am nahegelegenen Friedhof angehalten und den Opfern des Bombenangriffs 1945 gedacht. Schließlich sind wir heute in dem Monat des Gedenktages. In dieser schrecklichen Nacht mussten mehr als 11.000 Menschen ihr Leben sinnlos geben. Das sollte uns auch heute noch eine Lehre sein.
Nun aber ab in Richtung Stadion.
Auf dem Weg zum Stadion musste ich natürlich noch den reißenden Fluss überqueren. Naja, reißend ist etwas übertrieben – so viel Wasser war da auch nicht drin. Übrigens, 1813 war es nicht so einfach den Fluss zu überqueren. Im Zuge der Befreiungskriege gegen einen französischen Kaiser, hat man die Augustusbrücke am 19. März 1813 teilweise gesprengt um die russischen Truppen aufzuhalten. Da ist man froh, dass Dresden jetzt elf Elbquerungen hat. Ach übrigens: In der Rüstkammer von Dresden liegen auch noch Haare des Kaisers – nur mal so zur Info. Und weil wir gerade bei den Franzosen sind. Dresden spielte auch in der Französischen Revolution eine Rolle. In einem Schloss in Dresden trafen sich vom 25. bis 27. August 1791 ein paar Fürsten um über die Unterstützung des König Ludwigs XVI. zu beraten. Ergebnis war eine Deklaration bei der die Großmächte Österreich und Preußen versicherten dem König zur Seite zu stehen.
Aber nun schnell weiter – genug geschwafelt, schließlich bin ich auf Schatzsuche.
Auf meinem Weg bin ich dann noch an der Brauerei vorbei gekommen. Wobei ich glaube, dass hier nicht viel Bier gebraut wird. In dem schön angelegten Areal gleich daneben, habe ich mich dann doch noch hinreißen lassen, ein kleines Weilchen die Alten Meister und die Porzellansammlung zu bestaunen. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr – Oh oh – nun wird aber die Zeit knapp – schnell raus und ab zum Stadion. Aber was ist das? Noch eine Sammlung? Wow – lauter königliche Schätze. Das passt ja zu meiner Schatzsuche. Da muss ich rein. Schleierhaft ist mir allerdings die Farbe im Namen. Wahrscheinlich kommt die von den ursprünglichen Säulenbasen, denn heute ist alles Gold und Silber. Aber nicht nur Gold und Silber ist hier untergebracht. Da ist auch ein Kirschkern. Die Leute auf dem Kirschkern müssen sich doch fühlen wie Mäxchen Pichelsteiner. Und übrigens: Schon August der Starke hat die Schätze den Besuchern öffentlich gemacht. Von 1723 bis 1729 konnte man die Schätze in der Wunderkammer betrachten. Was für ein Kerl?!
Ok, jetzt hab ich aber wirklich Zeitdruck. Schließlich will ich noch ein Schälchen Heeßen trinken. Das wichtigste bei der Zubereitung ist neben der Bohne der Filter – da hat man beim Trinken nicht so viele Krümel im Mund. Ich lobe die Erfinderin – ohne die hätte ich viel Zähne zu putzen. Die Dresdener haben es eben raus.
Endlich am Stadion angekommen ging das Spiel auch schon los. In dem Freundschaftsspiel ging es gegen eine Partnerstadt aus dem schönen Polen ran. Sieger gab es keine. Aber ich hatte einen schönen Tag. Nun aber zu meiner letzten Dosen für heute.
Die letzte Dose findet ihr hier:
N51°F(D+L).(D+J)(A*G/I)(E/J)
E13°((D+J+L)*E).(A+L)(((J+L)*D*I)+A-D-J)
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