Es war einmal… so fangen ja die Märchen an. Meine kleine Geschichte ist ja auch frei erfunden, also keine Haftung für eventuelle Namensgleichheit oder Ereignisse gleicher Art.
Wir waren uns für dieses Jahr zu Weihnachten Einig, wer mit dem Kochen des Essens dran ist. Au, nur was sollte es geben?
Das perfekte Dinner stand ja jeden Tag auf dem Programm vom eigentlich bekannten Fernsehsender Fox.
5 Chefköche im Wetteifer um die Kochkrone von Groß Eigenheim.
Es ist in dieser Sippe so Tradition, an 2 Feiertagen im Jahr sich gegenseitig zu bekochen, zu Ostern und zu Weihnachten und an den anderen 3 Feiertagen ist fasten angesagt.
Hierbei wollte sich keiner lumpen lassen, ein schöner Gänsebraten, aus ungarischer Bodenhaltung oder doch lieber ein Hirschbraten aus den Alpen. Helmuts Zwischenruf: natürlich selbst abgeholt und nicht geschossen, schallte es durch die Küche. Es ist von Beruf Kraftfahrer und kommt so durch die Lande. Mit seinem 40 Tonner, kein Problem, diesen Braten erst am 21.Dezemder gut gekühlt anzuliefern. Er muss natürlich noch gut 28 Stunden eingelegt werden, in einer Rotwein-Senf- Meerrettich- Marinade.
Der 24. Dezember kam näher.
Draußen wurde es langsam Kalt. Der Onkel Ernst besteht auf ein traditionelles Essen: frischer Fisch, in einer Pfeffer-Dill Rahm-Soße zum Mittag und am Abend Wiener mit Kartoffelsalat. Doch wie bekommen wir denn jetzt, wo alles gefroren ist, frischen Fisch auf unseren Tisch, vom Seehof gegenüber, riefen die Kinder. Und wie kommen wir nur über den Teich? Natürlich mit dem Floß von Fischer Horst.
Ich sah Schwarz für einen weiteren Wintertag ohne Schnee, denn es lag keiner, somit war auch keine Fahrt mit dem Pferdeschlitten möglich, also doch nur mit dem vor der Tür stehenden Traktor und neuem Anhänger auf Weihnachtsbaumsuche. Mutter rief uns noch zu: Gebt Acht beim Anhängen, wir können heute den Doktor nicht mehr erreichen.
Der Rainer vom Forsthaus um die Ecke sprang im Viereck, als er erfuhr was wir um diese Zeit noch von ihm holen wollten, den eigentlich schönsten Weihnachtsbaum seit 23 Jahren. Es war schon 15:45 Uhr und er wollte auch noch in die Kirche.
Gegen 16:30 Uhr wurde die Luft etwas Feucht, sollte es doch noch den lang erwarteten Schnee geben?
In Rom, stand schon der Papst auf dem Petersplatz und gab dem Weihnachtsfest seinen Segen.
Nachdem wir alles beieinander hatten ging es wieder Heim. Der Baum wurde schnell aufgestellt und jeder half ihn zu schmücken. Es wurde ja auch langsam Zeit für die Bescherung.
Achim fiel aus allen Wolken, denn er bekam eine Uhr aus der Manufaktur in Glashütte, damit er beim nächsten Treffen nicht wieder zu spät zur Vorspeise erscheint. Recke Peter hatte auf seinem Wunschzettel noch viel Platz, so viel wie auch in seinen Magen passen würde. Das eigentlich geplante Abendprogramm verlief im Sande.
Was die anderen noch so alles als Geschenk bekamen ist leider nicht bekannt. Hier Endet nun auch die kleine Weihnachtsgeschichte.
Viel Spaß beim Rätseln wünscht der bubi59 und nicht der Weihnachtsmann. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Büro des Bürgermeisters.
Zur Öffnung des Logbuches könnte Euch ein Taschenmesser behilflich sein.