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Maurerbrunnen Traditional Cache

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Christel1978: Ab ins Archiv!

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Hidden : 12/29/2016
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

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An besonderen Plätzen in vielen Städten und Gemeinden plätschern Brunnen, und geben dem Ort, an dem sie stehen, ein besonderes Gepräge. So auch in Hettingen, wo nach der Wasserwand die zur 1200-Jahrfeier im Jahre 1974 errichtet wurde, ein zweites Wasserelement kam: ein rundes Bassin mit Bronzefigur, die einen Maurer verkörpert. In einer einmaligen Gemeinschaftsleistung unter dem damaligen Heimatvereinsvorsitzenden Hans-Eberhard Müller und dem damaligen Ortsvorsteher Willi Ellwanger wurde hier an einer markanten Stelle im Ort ein Denkmal errichtet, das für einen Berufstand und Gewerbe steht, dem einstigen so dominanten "Maurerberuf" in Hettingen.

Die vielen Tag täglich hier vorbeifahrenden und gehenden Menschen die am Maurerbrunnen vorbeikommen, wissen gar nicht mehr, das hier einst das alte stattliche Fachwerkrathaus stand das 1969, aus welchen Gründen auch immer der Spitzhacke zum Opfer fiel. Bevor der freigewordene Platz gestaltet wurde, baute man einen 70 Kubikmeter fassenden Löschwasserbehälter ins Erdreich, der von der Morre gespeist wird, um somit eine bessere Brandbekämpfung des Dorfkernes zu gewährleisten. Darüber stellte man einen selbst gefertigten Holzbrunnen mit Trog auf. Als dieser marode war, wurden die verschiedenen Mauerteile, die als Beitrag des Maurerdorfes Hettingen, von den ortsansässigen Maurerfirmen eigens für die 1986 in Buchen stattfindenden Heimattage Baden- Württemberg, gefertigt waren, dort aufgestellt. Als dann die Einmündung der Schwedensteinstraße in die L 522 etwa 100 Meter nach Westen verlegt wurde, fanden dort die Mauerteile und sogar der große Rundbogen ihren endgültigen Platz.

Der Heimatverein hatte sich noch unter der Ägide des legendären Vorsitzenden Karl Kirchgeßner mit der Neuerrichtung eines Brunnes befasst und schon konkrete Vorstellungen erarbeitet. Sein Nachfolger, der Vorsitzende Hans-Eberhard Müller, nutzte die Gunst der Stunde und regte bei der Ortschaftsverwaltung den Bau eines "Maurerbrunnes" an. Den finanziellen Grundstock von einer stattlichen Summe stellte der Heimatverein hierfür zur Verfügung. Mit dem Maurerbrunnen wollte man das einst so dominierende Hettinger Handwerk ein Denkmal setzen. Waren doch in der Blütezeit einst über 150 Hettinger in diesem Beruf tätig, die durch Fleiß und Tüchtigkeit, Können und Schaffenskraft sich und der Gemeinde einen guten Namen, im näheren und weiteren Umkreis als "Heddemer Mööre" gemacht hatten. Ortsvorsteher Willi Ellwanger griff dieses Angebot sofort auf und organisierte das restliche Geld bei der Stadt Buchen und vielen Spendern. So zeichnete Ellwanger sich auch als verantwortlicher Bauleiter seitens der Gemeinde während für den Heimatverein Emil Mackert die Bauleitung führte. So konnte nach kurzer Bauzeit, viele Heddemer Maurer haben mitgeholfen, am Sonntag, 28. April 1996, der von dem Kitzinger Künstler Klaus Rother in Bonze gefertigte Maurer mit Werkzeuge sowie der Brunnen eingeweiht werden.

Der Maurerbrunnen steht seit diesem Zeitpunkt als Zeugnis für ein hartes Handwerk, das einst vielen Familien Brot gab. Um 1900 charakterisierte der aus Höpfingen stammende und sehr resolute Pfarrer Karl Sauer, seine "Heddemer Mauer" bei seinen Mitbrüdern bei der monatlichen Versammlung dem "Dies" wie folgt: "Dem Heddemer ist kein Stein zu schwer, kein Baum zu hoch, aber auch kein Fass zu Groß." Er hat damit die schwere harte Arbeit und freudige Schaffenskraft seiner Pfarrkinder gewürdigt, die das Jahr über als Maurer arbeiten, und dann im Winter, als witterungsbedingt die schwere Arbeit ruhen musste, sich als Zapfenbrecher ein Zubrot verdienten und jede Gelegenheit nutzen zu feiern.

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu! Xyrvar Yrhgr züffra fvpu fgerpxra. :-)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)